Pixel Sundays: Subnautica – Die Angst vor der Tiefe und der Start von Subnautica 2

Kaum ein Survival-Spiel macht Wasser so schön und gleichzeitig so bedrohlich wie Subnautica. Du sammelst nicht einfach nur Ressourcen und baust deine Basis, sondern du bist alleine, es geht tief nach unten und du weißt nie, was dich hinter dem Riff erwartet. Der Fokus der Reihe liegt auf Entdeckung, Einsamkeit, Panik, Staunen und das Verstehen der fremden Welt.

Zusammenfassung

Im Jahr 2014 startete Subnautica als Early Access. Es war besonders durch seine Atmosphäre, Freiheit und Horror ohne klassische Horror-Inszenierung. Später erschien noch ein Spin Off mit dem Namen Subnautica: Below Zero und jetzt erschien Subnautica 2 im Early Access am 14. Mai 2026. Subnautica 2 hatte über 5 Millionen Steam Wunschlisten und wurde in den ersten 12 Stunden bereits über 2 Millionen Mal verkauft und der Steam Peak lag bei rund 467.000 Spielern. Warum funktioniert diese Reihe so gut, obwohl sie eigentlich nur eines verspricht: Überlebe unter Wasser?

Der Anfang – Wie Subnautica aus Early Access zum Kultspiel wurde

Subnautica erschien im Dezember 2014 im Early Access. Bei dem Spiel handelte es sich um ein Survival-Spiel, das anders war. Es gab keine Zombies, knappe Ressourcen, PvP, Base Raids oder Waffen, sondern nur eine Welt, die fast komplett aus Wasser besteht. Dein Raumschiff, die Aurora, stürzt auf dem fremden Ozeanplaneten 4546B ab und du kannst dich mit einer kleinen Rettungskapsel retten. Zu Beginn deines Spiels trägst du wenig Ausrüstung mit dir, hast nur begrenzten Sauerstoff und einen riesigen Ozean direkt vor der Tür.

Subnautica

Das Gameplay beginnt recht simpel: mit Ressourcen sammeln, Essen und Trinken organisieren, erste Werkzeuge craften und natürlich gibt es viel zu Erkunden. Mit der Zeit schaltest du immer mehr Gegenstände frei wie Messer, bessere Tauchausrüstung oder einen Seaglide, mit dem du dich besser durch das Wasser bewegen kannst. Durch deine Verbesserungen kommst du auch an neue Orte, welche beispielsweise tiefer liegen. So entdeckst du komplett neue Gebiete und Lebensformen.

Natürlich kannst du auch einiges über die Geheimnisse von 4546B erfahren, das tust du über Datenlogs und Signale, zu denen du gehen musst. Doch es gibt immer eine Gefahr, der Sauerstoff kann ausgehen oder etwas Großes kann aus der Dunkelheit kommen. Deine eigene Basis, die du dir unter Wasser bauen kannst, bietet auch nur eine kleine Sicherheit, denn von dort kannst du nichts herausfinden. Subnautica verließ am 23. Januar 2018 den Early Access und wurde bis 2020 bereits 5,3 Millionen Mal verkauft, sagte der Entwickler Unknown Worlds.

Angst, Schönheit und Tiefe – Warum Subnautica so anders funktioniert

Subnautica verbindet eigentlich kaum einer direkt mit Horror, dennoch ist es der dritte Tag auf Steam. Das Spiel funktioniert wie Horror ganz ohne so auszusehen. Am Anfang wirkt alles friedlich, man kommt ins tropische Wasser mit hellen Farben, schönen Riffen und bunten Fischen in einer faszinierenden Welt. Aber es gibt immer das Gefühl darunter, denn es geht irgendwo noch viel tiefer und dort wird es dunkel. Man hat dauernd Angst, dass man angegriffen wird, da es viele Geräusche gibt und man in der Tiefe schnell orientierungslos wird. Die größte Gefahr und Angstfaktor sind die Leviathane, also riesige und seltene Monster, die dich schnell auslöschen können.

Subnautica

Im Spiel gibt es keine Minimap und man findet sich nur über Signale zurecht. Auch eine Grenze zwischen schön und gefährlich ist nie klar. Ein Biom kann zwar wunderschön aussehen, aber trotzdem tödlich sein. Jedoch ist die Progression dadurch sehr organisch, denn man kommt weiter, indem man tiefer kommt. Dadurch kommen aber auch mehr Gefahren auf einen zu. Jede neue Ausrüstung macht mutiger, aber nie komplett überlegen. Auch die Story im Spiel ist wichtig, denn man lernt viel über die Welt und die Geheimnisse dieser.

Below Zero – Kleiner, kälter und etwas umstrittener

Im Jahr 2021 erschien der Spin Off Titel Subnautica Below Zero nach einer eigenen Early Access Phase. Das Spiel war eigentlich als Erweiterung zu Subnautica geplant, aber wurde zu einem eigenständigen Spiel ausgebaut. Der Schauplatz ist wieder der Planet 4546B, jedoch geht man zu einer eisigen Region des Planeten. Es gibt viel Schnee, Eisflächen, gefrorene Höhlen und gefährliche Kreaturen. Doch das Gameplay bleibt sehr vertraut, ohne viele große Änderungen. Gleichzeitig fühlt sich Below Zero kompakter an als der erste Teil. Die Welt war kleiner, dichter und stärker auf bestimmte Wege und Story-Momente ausgelegt.

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Die Story war ein wichtiger Teil von Below Zero, es gibt Dialoge, eine klare Hauptfigur und einen stärkeren Fokus auf Charakteren. Über diese Änderung waren viele Spieler zwiegespalten, da das Spiel so seinen originalen Charm verlor, aber auch zugänglicher wurde. Die Zahlen waren auch dafür nicht schlecht, das Spiel hatte mehr als 42.115 gleichzeitige Spieler auf Steam und wurde mehr als 3 Millionen Mal verkauft. Das zeigte, dass Subnautica kein einzel Erfolg war, sondern ein beliebtes Franchise.

Subnautica 2 – Der größte Tauchgang der Reihe beginnt

Am 14. Mai 2026 erschien Subnautica 2 im Early Access auf PC und Xbox Series und markiert den bisher größten Moment der Reihe. Außerdem ist das Spiel ab Tag 1 im Xbox Game Pass verfügbar. Subnautica 2 setzt auf einen neuen Ozeanischen Planeten. Das heißt, man kennt wieder nichts und versteht nichts, also genau das, was den Titel spannend macht. Gameplay und Kern des Spiels sind immer noch sehr ähnlich. Erkunden, Ressourcen sammeln, Crafting, Basisbau, neue Ausrüstung, neue Fahrzeuge und immer gefährlichere Regionen. Doch das Spiel bringt neue Kreaturen, Biome und Progression.

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Ein neues, spannendes Feature ist die DNA Modifikation des Hauptcharakters, dadurch hat man Fortschritt nicht nur durch bessere Ausrüstung, sondern auch der Charakter selbst wird besser. Außerdem bietet das Spiel einen Koop-Modus mit bis zu vier Spielern, was die alte Formel ein wenig zerstört. Dadurch geht das Gefühl der Leere und dass man alleine ist, vorbei, dafür hat man Spaß mit Freunden. Doch der Fokus des Spiels liegt auch laut dem Entwickler immer noch auf dem Singleplayer Erlebnis. Da man dort immer noch das Gefühl der Einsamkeit und Tiefe hat. Der Early Access dürfte wieder ein langer Prozess werden. Berichte sprechen von einer geplanten Phase von etwa zwei bis drei Jahren.

Erste Zahlen – Subnautica 2 startet riesig

Bereits vor dem Release war der Hype um Subnautica 2 extrem hoch. Das Spiel hatte über 5 Millionen Steam Wunschlisten und war damit das meist erwartete Spiel auf Steam. Direkt nach dem Release meldeten die Entwickler Unknown Worlds, dass das Spiel mehr als 1 Millionen Mal verkauft wurde. Innerhalb der ersten 12 Stunden waren es dann schon 2 Millionen Verkäufe. Natürlich hatte das Spiel auch viele Spieler am ersten Tag. Der Peak auf Steam lag bei 467.582 gleichzeitigen Spielern und damit ist es zehnmal so hoch wie der direkte Vorgänger. Das ist kein normaler Early Access Start, sondern es sind die Zahlen größer als bei fast allen anderen Spielen. Der Start ist noch beeindruckender, weil Subnautica 2 parallel auch im Game Pass, auf Xbox und in anderen PC Stores verfügbar ist.

Der Schatten hinter dem Erfolg – Subnautica 2 und die Studio Turbulenzen

Hinter dem riesigen Erfolg von Subnautica 2 stand aber nicht nur Vorfreude, sondern eine ungewöhnliche turbulente Studiogeschichte. Es gab nämlich große Konflikte zwischen Unknown Worlds und dem Mutterkonzern Krafton. Und zwar wurde die gesamte Führungsebene bei Unknown Worlds entlassen. Der Grund war ein Performance Bonus in Höhe von 250 Millionen US Dollar, der Teil des Deals war, mit dem Unknown World übernommen wurde. Der Deal war, dass das Studio das Spiel bis Ende 2025 releasen muss und wenn es genug Revenue bringt, sollten sie den Bonus von 250 Millionen bekommen.

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Das ganze ging dann vor Gericht und es wurde im März 2026 beschlossen, dass Ted Gill wieder als CEO von Unknown Worlds eingesetzt werden soll. Außerdem wurde laut Berichten die Bonus- beziehungsweise Earnout Frist verlängert, sodass der Erfolg von Subnautica 2 weiter relevant für diese Zahlung bleibt. Doch trotz dieses Chaos, mit dem Unknown Worlds noch länger zu kämpfen haben wird, haben sie ein Spiel veröffentlicht, das 92% der Spieler gefällt.

Warum Subnautica 2 jetzt beweisen muss, was die Reihe wirklich ist

Subnautica 2 startet mit enormen Erwartungen und nach den ersten Zahlen ist klar, dass es mehr als ein einfacher Early Access Start ist. Doch es ist immer noch ein Early Access, das heißt, das Spiel ist noch nicht fertig und es fehlt einiges an End/Mid Game Content. Inhalte, Balancing, Technik, Progression, Koop-Systeme und vielleicht auch Story-Elemente werden sich in den nächsten Monaten und Jahren noch verändern. Unknown Worlds wird stark mit dem Feedback der Community das Spiel für die Zukunft noch besser machen.

Jetzt zum Start sind schon viele Spieler dabei und es gibt direkt große Meinungen. Durch den Hype wird oft mehr erwartet, als das Spiel eigentlich bietet. Vielen Spielern gefällt auch der neue Koop Modus. Dieser öffnet das Spiel für neue Gruppen. Freunde können zusammen Basen bauen, Biome erkunden, Ressourcen teilen und sich gegenseitig retten. Dadurch kommt die Frage, ob die Tiefe genauso unheimlich ist, wenn man zu viert unterwegs ist? In den nächsten Monaten und Jahren werden immer neue Updates für das Spiel erscheinen und es jedes Mal besser machen.

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Fazit – Subnautica ist die schönste Angst des Survival Genres

Subnautica hat geschafft, was nur wenige Survival Spiele schaffen: Es hat aus Crafting, Basenbau und Erkundung ein echtes Gefühl von Abenteuer gemacht. Nicht die größte Waffe, nicht der stärkste Gegner und nicht die lauteste Explosion bleiben hängen, sondern der Moment, in dem unter einem plötzlich nichts mehr ist. Genau dadurch wurde Subnautica zu einem Kultspiel, das bis heute anders wirkt als fast alles im Genre.

Mit Subnautica 2 beginnt jetzt der nächste große Tauchgang. Der Early Access Start ist mit Millionen Verkäufen, riesigen Wunschlisten und einem gewaltigen Steam Peak schon jetzt ein starkes Signal. Aber die eigentliche Prüfung kommt erst noch. Wenn Unknown Worlds es schafft, Koop, neue Systeme und einen neuen Planeten mit der alten Mischung aus Schönheit, Neugier und Panik zu verbinden, könnte Subnautica 2 nicht nur ein erfolgreicher Nachfolger werden, sondern der Moment, in dem Subnautica endgültig zu einem der großen modernen Survival Franchises wird.


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