Heute geht es in unserem Pixel Sundays Artikel um ein Franchise, welches vor allem durch einen Charakter bekannt ist. Bekannt ist die Androiden 2B, welche man in vielen Spielen sehen kann. Viele kennen nicht den Anfang des Franchises, sondern erst seit NieR: Automata, doch es steckt eine deutlich längere Geschichte hinter dem Franchise.
Zusammenfassung
- Der wahre Anfang: Wie Drakengard die Welt von NieR erschuf
- NieR Gestalt und Replicant: Zwei Helden, dieselbe Tragödie
- NieR: Automata: Der unwahrscheinliche Durchbruch
- NieR Replicant ver.1.22474487139…: Die zweite Chance
- Warum NieR: Automata seine Geschichte nur als Spiel erzählen kann
- Die Musik von NieR: Eine Sprache aus einer verlorenen Zukunft
- Mehr als Spiele: Anime, Bücher, Bühnenstücke und Re[in]carnation
- Der Einfluss von NieR: Warum 2B und Automata geblieben sind
- Wie geht es mit NieR weiter?
- Fazit – Eine unvollkommene Reihe, die man nicht vergisst
Die Geschichte hat viele verschiedene Enden, Begleitbücher, Kurzgeschichten, Bühnenstücke, Konzerte, einen Anime und mehr. Also sind es nicht nur einfache Spiele. Automata hat inzwischen mehr als zehn Millionen ausgelieferte und digitale Exemplare verkauft und auch NieR Replicant ver.1.22474487139… liegt ebenfalls bei mehr als zwei Millionen. Heute klären wir, wie aus einem so sonderbaren Ableger eine der außergewöhnlichsten Rollenspiel-Reihen wurde.
Der wahre Anfang: Wie Drakengard die Welt von NieR erschuf
Angefangen hat alles im Jahr 2003 mit einem Spiel, das viele NieR-Fans noch nie gespielt haben, und zwar Drakengard. Dabei handelt es sich um ein Action-RPG, welches für die PlayStation 2 erschienen ist. Entwickelt wurde es von Cavia mit Yoko Taro als Director. Drakengard spielt in einer mittelalterlichen Fantasywelt. Im Mittelpunkt stehen Caim und der Drache Angelus. Das Gameplay wechselt zwischen Bodenkämpfen und Drachenpassagen.
Im Spiel sieht man viele typische Merkmale von Yoko Taro mit moralisch schwierigen Figuren, Gewalt ohne klare Helden, mehrere Handlungszweige und immer absurde Enden. Ohne etwas zu spoilern ist besonders ein Bonus-Ende sehr wichtig geworden, welches den Konflikt plötzlich ins moderne Tokio bringt. Dieses Ende wurde dann später zur Grundlage der NieR-Welt. Dadurch kamen übernatürliche Elemente in eine Welt, die unserer Erde ähnelt. So entstand aus einer Neben Idee ein eigenes Universum.
Es gab auch noch zwei weitere Drakengard-Spiele. Drakengard 2 dient als direkte Fortsetzung eines Drakengard-Handlungs Zweigs. Doch für das NieR Universum ist dieser Teil nicht relevant. Drakengard 3 erschien später im Jahr 2014 und spielt zeitlich vor dem ersten Drakengard. Dieses Spiel erklärt weitere Ursprünge der Welt und bringt ebenfalls mehrere Verzweigungen. Durch den Zusammenhang von Drakengard und Nier nennen viele Fans das verbunde Universum DrakeNierR. Doch die Essenz des ganzen ist, dass NieR nur existiert weil Yoko Taro ein ungewöhnliches Ende nicht vergessen wollte.
NieR Gestalt und Replicant: Zwei Helden, dieselbe Tragödie
Jetzt machen wir den Sprung zum ersten NieR Spiel aus dem Jahr 2010. Von dem Spiel gibt es zwei japanische Versionen: NieR Replicant und NieR Gestalt. Die Geschichte und Spielwelt sind größtenteils identisch, doch der Protagonist ist je nach Spiel ein anderer. In Replicant haben wir einen jungen Mann, der versucht, seine Schwester Yonah zu retten. In Gestalt spielt man einen älteren Vater, der versucht, seine Tochter Yonah zu retten. Man sieht natürlich sofort die Parallelen. Im Westen erschien ursprünglich nur die Gestalt-Version unter dem Namen NIER für die PS3 und Xbox 360.
Reden wir etwas über die Story natürlich ganz ohne Spoiler. Yonah leidet an einer tödlichen Krankheit und der Protagonist sucht gemeinsam mit Grimoire Weiss nach einer Heilung. Auf dem Weg trifft man noch auf zwei Begleiter Kainé und Emil. Oberflächlich wirkt das Spiel wie ein klassisches Fantasy-Abenteuer, doch im Laufe des Spiels werden die Rollen von Mensch, Monstern und Gegnern infrage gestellt. Im Laufe der Handlung ändert sich die Perspektive des Spielers und man fragt sich, ob man früher richtig gehandelt hat. Dadurch kann man das Spiel mehrmals spielen und jeder Durchgang liefert neue Informationen.
Die Gegner im Spiel erhalten zunehmend eigene Stimmen und Motive. Die Kernthemen im Spiel sind Verlust, Famile, Selbsttäuschung, Opferbereitschaft und fehlende Kommunikation. Spielmechanisch kann das Spiel nicht überall überzeugen, es gibt viele wiederholte Aufgaben und teilweise leere Gebiete. Trotzdem bietet das Spiel starke Figuren und einen außergewöhnlichen Soundtrack. Das Spiel ist erst über die Jahre zum Kultspiel geworden, nachdem NieR Automata erschienen ist, doch dazu gleich mehr.
NieR: Automata: Der unwahrscheinliche Durchbruch
Jetzt kommen wir zu dem gerade angesprochenen Game, was die meisten kennen und zwar NieR Automata aus dem Jahr 2017. Produziert wurde das Spiel von Square Enix gemeinsam mit PlatinumGames. Yoko Taro ist erneut der Director des Spiels, aber Takahisa Taura wird verantwortlich für das Game Design. Die Musik von Keiichi Okabe und MONACA ist entscheidend für den Erfolg und die Atmosphäre des Spiels. Besonders wichtig war die Zusammenarbeit mit PlatinumGames denn das originale NieR hatte gute Ideen aber schwächere Action. PlatinumGames bringt präzisere Kampfsysteme ein.
Die Handlung von NieR Automata spielt in einer fernen Zukunft, in der die Menschheit auf den Mond geflohen sein soll. Denn die Erde ist von Maschinenwesen besiedelt welche von der Androideneinheit YoRHa bekämpft werden. Im Spiel gibt es drei zentrale Figuren, 2B, 9S und A2. Das Gameplay kombiniert Hack-and-Slash, Action-RPG, Shoot ‚em up, Bullet Hell, Twin-Stick-Shooter, Sidescroller und Hacking-Minispiele. Diese Wechsel der Genres kommen ohne harte Trennung direkt hintereinander.
Statt klassischer linearer Level gibt es offene Gebiete mit Chipsystem als Ausrüstung. Sogar die HUD-Elemente sind ebenfalls Chips und können so auch entfernt werden. Der Tod und die Wiederherstellung des Körpers sind in die Welt eingebaut, wodurch der Tod Teil des Spiels ist. Es gibt mehrere Routen, an die man im Spiel gehen kann, welche die Perspektive auf die gesamte vorherige Story verändern können. Deswegen lohnt es sich, das Spiel mehrmals zu spielen, um mehr Enden zu sehen. Insgesamt gibt es Hauptenden A bis E als Kern weitere Enden sind kurze Scherz- oder Fehlerenden.
Das Beste ist, dass man keine Vorkenntnisse von Replicant braucht, um Automata zu verstehen. Das Vorwissen macht zwar bestimmte Orte, Figuren und Enthüllungen emotionaler, aber die gesamte Story ist ohne verständlich. Bis zum Februar 2026 wurden mehr als zehn Millionen Exemplare des Spiels weltweit verkauft. Damit ist das Spiel mit Abstand der größte Erfolg des Franchises.
NieR Replicant ver.1.22474487139…: Die zweite Chance
NieR Replicant ver.1.22474487139 erschien im April 2021. Bei dem Spiel mit dem ungewöhnlichen Namen handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Remaster. Square Enix (der Publisher und Entwickler) bezeichnet es selbst als “Version Upgrade”. Mit dieser Version konnte man erstmals die Bruder-Version auch im Westen spielen. Dazu gibt es überarbeitete Grafik, flüssigeres und modernes Kampfsystem welches stärker an Automata angenähert wurde. Außerdem brachte diese Version eine vollständige Vertonung und neu eingespielte und erweiterte Musik.
Doch man bekommt sogar etwas an neuem Gameplay und zwar die zusätzliche Geschichte “Die kleine Meerjungfrau”. Dieser Inhalt war ursprünglich für das Spiel von 2010 geplant, dann aber wegen des Budgets gestrichen. Außerdem gibt es ein zusätzlich erweitertes Ende mit stärkerer Verbindung zu Automata. Dadurch erhalten neue Spieler den sinnvollsten Zugang zum ersten NieR. Jedoch bleiben auch viele der alten Schwächen teilweise bestehen. Es gibt immer noch wiederholte Wege, man braucht mehrere Durchgänge um alles zu sehen und es gibt langsame Nebenaufgaben. Doch auch genau diese Struktur ermöglicht neue Perspektiven. Diese Version wurde zwei Millionen mal bis zum Februar 2026 verkauft. Das große Interesse kam erst nach dem Erfolg von NieR Automata.
Warum NieR: Automata seine Geschichte nur als Spiel erzählen kann
In diesem Teil könnte es zu kleinen Spoilern kommen falls du keinen kleinen Spoiler haben willst, solltest du diesen Teil kurz überspringen. Hier klären wir jetzt wie die Spielmechaniken Teil der Erzählung werden. Denn unterschiedliche Perspektiven verändern das Wissen, den Kampfstil und das Verhältnis zum Gegner. Die Wiederholungen des Spiels werden bewusst eingesetzt, denn man erlebt denselben Konflikt mit neuen Informationen. Die Androiden wirken menschlich und die Maschinen versuchen, Menschlichkeit zu imitieren. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen diesen beiden Gruppen immer weiter.
Im Spiel gibt es viele philosophische Namen und Anspielungen: Pascal, Simone, Jean-Paul, Kierkegaard, Engels, Adam und Eva. Diese philosophischen Anspielungen bringen nochmal eine neue Ebene mit ins Spiel. Die Nebenquests im Spiel sind nicht nur unwichtige Aufgaben, denn viele zentrale Fragen werden dort stärker behandelt als in der Hauptgeschichte. Das Ending E ist der Höhepunkt des Spiels und der Erzählung und sogar die Credits werden dort zu einer spielbaren Herausforderung, in der andere Spieler Unterstützung leisten können. Der eigene Spielstand kann Teil dieser Hilfe werden, doch dafür muss man tatsächlich etwas aufgeben. Dadurch wird aus einer abstrakten Botschaft eine persönliche Handlung.
Nier Automata funktioniert am besten als Spiel, da man dort schnell und leicht verschiedene Enden repräsentieren kann. Man bekommt als Spieler die Möglichkeit, das gleiche nochmal zu machen, aber durch neue Infos etwas anderes zu sehen. Ja, das geht auch bei Filmen, doch in Spielen ist es eindrucksvoller, da man sich anders entscheiden kann. Vielleicht will man den einen Gegner jetzt doch leben lassen und schaltet dadurch etwas komplett neues Frei. Diese Freiheit im Spiel und die vielen Möglichkeiten machen ein Videospiel zum besten Medium, um so eine komplexe Geschichte zu erzählen.
Die Musik von NieR: Eine Sprache aus einer verlorenen Zukunft
Die Musik von NieR ist so besonders, dass sie einen ganz eigenen Abschnitt bekommt. Die prägende musikalische Figur war Keiichi Okabe in Zusammenarbeit mit MONACA. Viele der Texte wurden in der “Chaos Sprache” geschrieben. Dabei handelt es sich um eine erfunden klingende Sprache, die teilweise von realen Sprachen inspiriert ist. Diese Sprache soll wie eine weit entfernte Entwicklung heutiger Sprachen wirken und hat deswegen keine eindeutig verständlichen Texte.
Als Hörer kann man in die Musik eigene Emotionen hineininterpretieren. Diese Sprache und Musik war schon im ersten NieR zentral. Mit Automata wurde dieses System dann weiterentwickelt und die Musik reagiert dynamisch auf die Umgebung, Kampf, Handlung und Perspektive. Es gibt einen nahtlosen Wechsel zwischen ruhigen Versionen, Gesang-Versionen, Kampffassungen und 8-Bit-Varianten.
Einige der bekanntesten Songs sind Song of the Ancients, Kainé, Emil, City Ruins, A Beautiful Song und Weight of the World. Weight of the World ist wohl das bekannteste Lied und eng mit dem Finale verbunden. Es gibt viele Sprachversionen des Songs, die die Gemeinschafts Idee widerspiegelt. Es gab auch viele Konzerte und Orchester-Aufführungen, wo viele Fans zusammengekommen sind. Die Musik ist also nicht nur eine Begleitung, sondern sie trägt die Welt, Atmosphäre und Erzählung.
Mehr als Spiele: Anime, Bücher, Bühnenstücke und Re[in]carnation
Über die Jahre ist NieR zu einem echten Multimedia-Franchise geworden. Denn neben den Spielen gibt es noch viele andere Quellen des Spiels, wo man auch neue Informationen über das Universum findet. Es gibt das Grimoire NieR, Kurzgeschichten, Romane, Manga, Anime, Konzert-Geschichten und sogar Bühnenstücke. Besonders wichtig ist das YoRHa-Bühnenstück welches Teile der Vorgeschichte von Automata erzählt. Manche Figuren aus diesem Theaterstück wurden später auch in andere Medien übernommen.
Beispielsweise in dem Anime NieR: Automate Ver1.1a welcher insgesamt 24 Episoden hat. Die erste Staffel erschien im Jahr 2023 und die im Juli 2024. Dabei handelt es sich nicht um 1:1-Adaptionen. Der Anfang ist vertraut, doch Figuren wurden verändert, genauso wie Perspektiven und einzelne Abläufe. Doch der Kern des Franchise bleibt weiterhin die Gaming-Branche.
Es gab auch ein Mobile-RPG-Game mit dem Namen NieR Re[in]carnation. Dieses Spiel wurde im Jahr 2021 veröffentlicht. Das Spiel brachte neue Figuren und Geschichten und war eine wichtige Erweiterung für das Universum, nur leider war das Spiel nicht besonders beliebt. Im April 2024 wurden die Server abgeschaltet und seitdem ist das Spiel offiziell nicht mehr regulär spielbar. Da sieht man wieder das Problem Erhaltung digitaler Spiele. Die Geschichte lebt hauptsächlich über Aufzeichnungen und Begleitmaterial weiter.
Zusätzlich gab es in den letzten Jahren viele Crossover wie beispielsweise mit Final Fantasy XIV: YoRHa – Dark Apocalypse, Soulcalibur und viele mehr. Außerdem ist der bekannte Charakter 2B, über den wir gleich noch mehr sprechen, in vielen Spielen als Gastauftritt zu sehen. In vielen Spielen gibt es beispielsweise 2B Skins.
Der Einfluss von NieR: Warum 2B und Automata geblieben sind
NieR Automata machte aus einer Kultreihe eine weltbekannte Marke. 2B wurde zu einer der bekanntesten Figuren von Square Enix. Sie hat ein sehr markantes Design mit einem Gothic-Lolita-Kleid, eine Augenbinde, weißes Haar, einen eleganten Kampfstil und gefällt vielen Spielern. Das Design ist geheimnisvoll und sehr cosplay freundlich, wodurch viele es gespielt haben.
Doch auch das Gameplay ist besonders, denn der Mix aus schneller Action, einer melancholischen Welt, einer philosophischen Geschichte und dem Genre Wechseln diente als Inspiration vieler Entwickler. Oft erinnern sich die Spieler nicht mal an die Story, sondern an einzelne Orte, Musikstücke oder Charaktere. Durch regelmäßige Kooperationen hält sich das Spiel auch Jahre nach der Veröffentlichung noch sichtbar. Mit dem Anime kam auch nochmals eine neue Zielgruppe hinzu, die dann auch das Spiel getestet hat.
Durch das Replicant-Upgrade ist die Vorgeschichte wieder zugänglicher geworden, sodass jeder die gesamte Story kennenlernen kann. Doch auch ohne die Spiele ist das Hauptspiel durch Konzerte und Merchandise am Leben geblieben. Aber es gibt auch eine große Gefahr, denn 2B wird teilweise stärker vermarktet als die eigentlichen Themen des Spiels. Viele spielen das Spiel weil sie 2B hübsch finden ohne überhaupt die Story zu kennen. Viele kritisieren auch, dass 2B oft auf ihr Äußeres reduziert wird, ohne die Werte hinter ihrem Charakter zu kennen. Doch der Erfolg mit mehr als 10 Millionen Verkäufen spricht für sich.
Wie geht es mit NieR weiter?
Im Jahr 2025 feierte NieR sein 15-jähriges Jubiläum. Automata erreicht 2026 die Marke von zehn Millionen verkauften Exemplaren. Replicant ver.1.22… erreichte zwei Millionen verkäufe. Doch darum geht es nicht, sondern um das offizielle Video zu den 10. Millionen Sales, denn dieses endete mit den Worten: “NieR: Automata to be continued…” Doch das heißt nicht automatisch, dass es sich um ein neues Hauptspiel handeln muss. Yoko Taro reagierte wie gewohnt scherzhaft weswegen man nicht weiß worum es geht.
Das Zehnjährige Automata-Jubiläum im Jahr 2027 wäre der nächste Zeitpunkt, wo man mit neuen Infos rechnen kann. Die Community wünscht sich ein neues NieR oder einen modernen Drakengard-Port. Viele hoffen auch auf eine offline-Version von Re[in]carnation. Doch braucht NieR überhaupt eine direkte Fortsetzung oder passt die lange Ungewissheit zur Reihe?
Fazit – Eine unvollkommene Reihe, die man nicht vergisst
NieR ist eine unvollkommene Reihe, die man trotzdem nur schwer vergessen kann. Die Spiele haben teilweise wiederholende Aufgaben, leere Gebiete und ungewöhnliche Erzählstrukturen, doch genau diese Eigenheiten machen das Franchise besonders. Angefangen als verborgenes Ende von Drakengard entwickelte sich daraus ein eigenes Universum voller tragischer Figuren, philosophischer Fragen und Geschichten, die erst nach mehreren Durchgängen vollständig verständlich werden.
Besonders NieR: Automata zeigt, wie nah Androiden und Menschlichkeit beieinanderliegen können. Während die Androiden ihre Gefühle unterdrücken sollen, versuchen Maschinen, menschliches Verhalten zu verstehen und nachzuahmen. Je länger die Geschichte dauert, desto schwieriger wird es, eine klare Grenze zwischen beiden Seiten zu ziehen. Menschlichkeit entsteht hier nicht durch einen biologischen Körper, sondern durch Gefühle, Erinnerungen, Zweifel, Opfer und die Verbindung zu anderen.
Auch Jahre nach der Veröffentlichung bleibt NieR: Automata durch seine Musik, seine Figuren und seine ungewöhnliche Erzählweise im Gedächtnis. Ob die Reihe mit einem neuen Spiel, einer Neuauflage oder einem ganz anderen Projekt fortgesetzt wird, ist weiterhin unklar. Doch vielleicht passt gerade diese Ungewissheit zu NieR. Es ist ein Franchise, das nicht alle Antworten liefert, sondern den Spieler mit Fragen zurücklässt, über die man noch lange nach dem Abspann nachdenkt.
Ladet die Keyforsteam Browser-Erweiterung kostenlos herunter
Für alle aktuellen Videospiel-News, Trailer und besten Angebote setzt uns unbedingt als Lesezeichen.
Auf unserer Webseite findet Ihr alle besten und günstigsten Online-Angebote für CD-Keys, Game Codes, Geschenkkarten und Antivirensoftware von verifizierten CD-Key-Verkäufern.
Verpassen Sie keine News von Keyforsteam - abonnieren Sie auf
Google News
.
Kommentare (0)