Heute sprechen wir über den ersten großen Hit von Amazon Games. Es handelt sich um ein MMORPG aus dem Jahr 2021. Das Spiel spielt auf der mystischen Insel Aeternum, welche von kolonialer Ästhetik inspiriert wurde. Falls du noch nicht weißt, um welches Spiel es geht: Es geht um New World: Aeternum.
Zusammenfassung
- Die Entstehung von New World – Amazons ehrgeiziger MMO-Traum
- Die Entwicklungsgeschichte – Vom PvP-Desaster zum Neustart
- Die Welt von Aeternum – Geheimnisse einer verfluchten Insel
- Gameplay & Kampfsystem – Action, Fraktionen und Freiheit
- Die Neuerungen in New World: Aeternum – Ein kompletter Relaunch
- Das Endgame – Expeditionen, Mutationen und PvP-Schlachten
- Die Community & der Neuanfang – Vertrauen zurückgewinnen
- Fazit – Zweite Chance für Amazons MMO
New World bietet einen Mix aus Survival, Action, Crafting, Fraktionskämpfen und Jobs. Im Jahr 2024 ist das Spiel unter dem Namen New World: Aeternum für PC & Konsole Relaunched. Dies brachte ein verbessertes Kampfsystem, bessere Story und Crossplay.
Die Entstehung von New World – Amazons ehrgeiziger MMO-Traum
New World wurde von Amazon Games Orange County entwickelt. Entwickelt wurde das Spiel in der hauseigenen Lumberyard Engine. Die Ankündigung für das Spiel kam im Jahr 2021 auf der TwitchCon und nach einer Verschiebung kam New World dann auch am 28. September 2021 auf den PC. Eigentlich sollte das Spiel im Mai 2020 erscheinen, doch dann hat sich alles wegen der Pandemie ein wenig verschoben. Die Versionen für PS5 und Xbox Series erschienen dann später im Oktober 2024, als New World: Aeternum herauskam.
Zur Ankündigung war PvP der zentrale Aspekt des Spiels. Krieg um Gebietsansprüche, Open-World-PvP und Fraktionskriege standen im Fokus. Die Story und Lore spielten im Kern eine geringe Rolle, doch Erkundung, Konflikt und Lebenssimulation (Jobs) lagen im Fokus. Als Spieler sammelt man Rohstoffe, woraus man Sachen bauen und herstellen kann, diese kann man dann auch noch zu Geld machen. Es gab ein Wirtschaftssystem und Handwerksberufe von Anfang an. Das Szenario des Spiels spielt in einer fiktiven Kolonialwelt auf der Insel Aeternum, in der mystische Kräfte (Azoth) eine Schlüsselrolle spielen. Außerdem gab es seit Beginn Housing, was als Langzeit-Motivation gedacht war, um Spielern einen kreativen Aspekt zu geben.
Am Anfang gab es Geschlossene Betas und Testphasen, welche halfen, Feedback zu den PvP-Mechaniken, Balance und Performance zu sammeln. Dadurch wurden das Kampfsystem, Waffenbalance und Ressourcen-Systeme überarbeitet. Das Spiel war eines der ersten großen AAA-Projekte von Amazon im Gaming-Bereich und deswegen gab es einen hohen Anspruch.
Die Entwicklungsgeschichte – Vom PvP-Desaster zum Neustart
Die ersten Betaphasen starteten 2020 und wurden stark kritisiert wegen Griefing, ungezügeltem PvP-Zwang und leer wirkenden Gebieten ohne ausreichende PvE-Inhalte. Es mangelte an Story, es gab repetitives Gameplay und außerhalb des PvP gab es kaum Inhalte. Dazu kamen noch technische Probleme wie Performance, Exploits und Serverinstabilität. Doch diese Play-Tests hatten eine starke Wirkung.
Noch vor dem offiziellen Launch wurden zahlreiche Elemente umgestaltet, es gab mehr Story, Quests und PvE Inhalte. Auch PvP wurde optimaler gestaltet. Dazu kamen dann noch neue Mechaniken, Balance-Änderungen und Systemanpassungen.
Dann erschien das Spiel und hatte einen sehr starken Launch mit Rekordzahlen. New World verzeichnete am Release Tag über 700.000 gleichzeitige Spieler auf Steam. An diesem Tag gab es extrem lange Warteschlangen und Kapazitätsprobleme. Doch nach dem Launch sank die Spielerzahl deutlich. Der Grund dafür waren Bugs, Grind, unausgeglichene Systeme und Server-Probleme. Auch die Quests wurden oft als repetitiv bemängelt und es gab wenig Endgame-Motivation neben den technischen Fehlern.
Doch Amazon reagierte. Amazon Games startete intensive Inhalts-Updates, Verbesserung der Qualität des Spielablaufs und Stabilitäts-Patches. Um Fragmentierung und leere Server zu bekämpfen, wurden mit der Zeit Server zusammengelegt. Mit der Zeit kamen auch immer neue Seasons und Events, um Spieler zurückzugewinnen – mit mäßigem Erfolg.
Im Jahr 2025 kam dann noch mal ein Neustart mit New World: Aeternum. Aeternum markiert eindeutig einen Relaunch mit technischen Überarbeitungen, neuen Inhalten und erweitertem Plattform-Support. Die Welt wurde neu gestaltet, Kämpfe optimiert und Crossplay-Mechaniken hinzugefügt. Mit Season of the Banner kam 2025 auch ein neuer 3vs3 PvP-Modus.
Die Welt von Aeternum – Geheimnisse einer verfluchten Insel
New World spielt auf der mystischen Insel Aeternum. Diese Insel ist durch einen magischen Sturm (“Stormwall”) von der Außenwelt abgeschirmt. Es gibt viele Geschichten über versunkene Kulturen, verlorene Monumente der “Ancients” und rätselhafte Strukturen zu finden. Eine der zentralen Ressourcen im Spiel und auf der Insel ist Azoth. Dieses Azoth verleiht Leben, Regeneration, Magie und ermöglicht Fast Travel, doch es hat auch eine dunkle Seite. Seine Macht kann verderben und erschafft Corrupted-Gegner. Es wird suggeriert, dass der Missbrauch der Azoth-Macht eine der Ursachen für die Katastrophen auf Aeternum war.
In New World gibt es drei spielbare Fraktionen (Marauder, Syndicate, Covenant). Diese konkurrieren um Einfluss, Gebiete und Kontrolle über Ressourcen.
- Marauders streben nach Macht durch Stärke und militärisches Recht.
- Syndicate setzt auf List, Wissen und Geheimhaltung.
- Covenant vertritt eine spirituelle Ordnung, will die Insel “reinigen” und gegen Verderbnis vorgehen.
- Gleichzeitig gibt es die Corruption (Verderbnis) als feindliche Kraft, die Gebiete befällt und mit den Fraktionen in Konflikt steht.
- Außerdem gibt es Gegnergruppen wie The Lost (verwüstete Seelen / Untote) und Angry Earth (naturnahe Verteidiger) als Teil des Lore-Spektrums von Aeternum.
Die Fraktionen führen Krieg um die Territorien: Städte, Forts und Gebiete können erobert und gehalten werden. Dadurch bekommen die Fraktionen dann Steuern, Handelsabgaben etc. Die Corruption kann Gebiete befallen und mutieren, die Spieler müssen diese zurückerobern oder reinigen. Doch in der Welt erzählt die Umgebung ihre eigene Geschichte.
Auf der ganzen Insel entdeckst du Hinweise auf die Geschichte der Insel, die Rolle der Ancients, den Ursprung der Corruption und Verbindungen zwischen den Fraktionen. Durch die “Tales of Aeternum” Lore-Video-Reihe bekommt man ergänzende Infos über die Geschichten der Naturgeister, die blühenden Kräfte der Insel und vieles mehr.
Gameplay & Kampfsystem – Action, Fraktionen und Freiheit
Sprechen wir jetzt ein wenig über das Gameplay. Die Kämpfe im Spiel laufen in Echtzeit ab, du kannst deine Gegner nicht anvisieren und musst selbst ausweichen, blocken und dich positionieren. Mit dem Update Season of the Guardian wurden das Kampfsystem sowie die Animationen überarbeitet. Du kannst zwischen vielen verschiedenen Waffenklassen wählen – es gibt Schwerter, Speere, Äxte, Kriegshammer, Bögen, Musketen, Zauberstäbe und noch mehr. Dabei gibt es dann Mechaniken wie Headshots im Fernkampf und Backstabs im Nahkampf, um extra Schaden zu verursachen.
Du musst nicht zu Beginn eine feste Klasse wählen, sondern kannst dich durch Weapon Mastery spezialisieren. Du kannst deine Attributspunkte in verschiedene Werte investieren, wodurch deine Waffen stärker werden und auch andere Fähigkeiten verbessert werden. Außerdem kannst du für die Waffen mehrere Skills freischalten, welche dich noch stärker machen.
Du kannst dich einer der drei Fraktionen Marauder, Syndicate und Covenant anschließen. Diese konkurrieren um die Kontrolle über Siedlungen und Territorien. Die PvP-Kriege (50 vs 50 Spielern) sind zentrale Events, bei denen man als Fraktion um Städte und Einfluss kämpft.
Wenn dich PvP nicht interessiert, kannst du auch viele PvE-Missionen machen oder zusammen in kleinen Gruppen Dungeons raiden. Außerdem ist es möglich, Rohstoffe zu sammeln, zu verarbeiten und zu Ausrüstung zu machen. Diese Ausrüstung kannst du dann noch durch Azoth verzaubern, um sie noch effektiver zu machen. Du kannst auch Items auf dem Markt handeln oder dir selbst etwas kaufen. Du kannst dir später auch ein Haus kaufen und frei dekorieren.
Die Neuerungen in New World: Aeternum – Ein kompletter Relaunch
Im Jahr 2024 kam mit New World: Aeternum ein Relaunch des Spiels. Das Spiel erschien erstmals auch für PS5 und Xbox Series und unterstützte Crossplay zwischen den Plattformen. Doch eine Cross-Progression gibt es nicht, also sind Charaktere an die Plattform gebunden, auf der sie erstellt wurden. Das UI wurde für Konsolen optimiert und plattformübergreifend vereinheitlicht.
Außerdem kommt durch den Relaunch auch eine stärkere narrative Ausrichtung mit neuen Dialogen, Ingame-Cinematics und neuen Szenen. Auch die Einführung ins Spiel wurde überarbeitet, um neue Spieler besser ins Spiel einzuführen. Durch einen besseren Levelverlauf und Queststruktur wurde das Gameplay flüssiger und die Progression verbessert. Außerdem gibt es ein neues Progression-System: Die Archetypen, diese schlagen gewisse Build-Vorlieben vor, erlauben aber weiterhin Flexibilität.
Auch das Kampfsystem wurde verfeinert mit flüssigen Animationen, präziseren Trefferabfragen und Überarbeitungen von Bosskämpfen. Außerdem verhalten sich die Gegner intelligenter und die Kampftechniken reagieren stärker auf Positionierung und Timing. Das Matchmaking für Dungeons wurde verbessert, um Einstiegshürden zu senken. Zusätzlich kamen neue Endgame-Inhalte wie 10-Spieler-Raids und Solo-Trails.
Durch Aeternum kamen auch neue Zonen, darunter spezielle PvP-Gebiete wie die Cursed Mists Zone. Auch die Gear Score-Grenze wurde erhöht, es kamen zusätzliche Ausrüstungsoptionen und Artefakte, welche die Endgame-Strategien vertiefen. Es wurden auch alle Inhalte aus vorherigen Erweiterungen integriert, sodass kein Fortschritt verloren ging.
Das Endgame – Expeditionen, Mutationen und PvP-Schlachten
Wenn du es im Spiel bis zum Endgame geschafft hast, erwartet dich in New World: Aeternum einiges an Content. Für die Expeditionen (Raids) gibt es Mutationen als Endgame-Varianten, welche wöchentlich rotieren. Diese geben besondere Modifikatoren wie Elementareffekte oder Flüche. Es gibt drei verschiedene Mutationsstufen: M1 (Intermediate), M2 (Hard), M3 (Elite).
Diese werden immer schwerer und geben bessere Belohnungen. Um an einer Mutation teilzunehmen, muss man die Standardversion der Expedition mindestens einmal abgeschlossen haben. Am Ende bekommt man eine Rangwertung (Bronze, Silber, Gold), welche von der Zeit, Kills, Takedowns usw. beeinflusst wird – diese bestimmt, welche Mutationsstufe zugänglich ist. Die Belohnungen sind seltene Beute, Materialien und hochwertige Ausrüstung. Pro Woche kann man 35 Mutated Expeditions absolvieren.
Neben den Expeditionen und Mutationen ist das Crafting ein wesentlicher Faktor im Endgame. Du sammelst seltene Ressourcen, um legendäre Ausrüstungen, Artefakte und Gear-Sets mit besonderen Perks zu fertigen. Dein Gear Score ist auch für die Dungeons wichtig, da du ansonsten zu viel Schaden bekommen würdest.
Ab Level 60 wird auch der Outpost Rush 20 vs 20 PvPvE-Modus freigeschaltet. In diesem ist es das Ziel, Outposts zu erobern und Punkte zu sammeln. Punkte bekommst du durch das Halten von Territorien. Im Spiel kann dein Team Ressourcen sammeln, Gebäude verteidigen/verbessern und Corrupted Portale schließen, um mächtige Verbündete herbeizurufen. Es gibt auch einen Boss, wenn ihr den besiegt, können die Gegner für einige Zeit keine Punkte mehr sammeln. Als Belohnung bekommst du Münzen, Azoth und Belohnungskisten mit Ausrüstung.
Auch im Endgame bleibt das Fraktionssystem wichtig. Durch die Kontrolle von Territorien bekommt man Einfluss auf Steuereinnahmen und geopolitische Bedeutung. Die Kriege gegen andere Fraktionen sind ein zentrales Ereignis. Im Endgame geht es also nicht nur ums Max-Level, sondern darum, Ausrüstung zu optimieren, Perks geschickt zu wählen und Builds fein zu tunen.
Die Community & der Neuanfang – Vertrauen zurückgewinnen
Nach dem Launch 2021 und dem anfänglichen Hype sank die Spieleranzahl deutlich. Viele verließen das Spiel wegen Bugs, Grind, instabilen Servern und mangelndem Ingame-Content. Es gab auch Anschuldigungen der Spieler, dass einige Versprechen von Amazon nicht eingelöst wurden.
Mit dem Relaunch als New World: Aeternum wurde versucht, Veteranen zu reaktivieren und gleichzeitig neue Spieler durch überarbeitetes Onboarding, Crossplay und narrative Anreize zu gewinnen. Man hat nichts verloren, sondern nur gewonnen mit diesem Update. Vor allem, dass direkt PC-, PS5- und Xbox-Spieler zusammenkommen können, gibt Potenzial für eine breitere und lebendigere Community.
Die Spieler finden, dass sich das Spiel seit Aeternum deutlich verbessert hat. Es wurde dafür gelobt, dass das Kampfsystem überarbeitet und das Tutorial sowie Quest-Design verbessert wurden. Die Spieleranzahl ist seit Aeternum wieder angestiegen, doch natürlich verlor das Spiel einige Monate nach dem Update erneut Spieler.
Fazit – Zweite Chance für Amazons MMO
New World: Aeternum zeigt eindrucksvoll, dass ein missglückter Start nicht das Ende eines Spiels bedeuten muss. Was 2021 als ambitioniertes, aber fehlerbehaftetes MMO-Projekt begann, hat sich 2024/2025 zu einem runderen, zugänglicheren und technisch ausgereiften Erlebnis entwickelt. Der Relaunch brachte frischen Content, überarbeitete Systeme und vor allem eine neue Identität für das Spiel: weniger Frust, mehr Abenteuer, mehr Freiheit.
Mit Crossplay, verbessertem Kampfsystem, überarbeiteter Story und neuen Endgame-Inhalten gelingt Amazon Games eine glaubwürdige Rückkehr. Aeternum fühlt sich heute lebendiger, strukturierter und belohnender an – sowohl für neue Spieler als auch für Rückkehrer. Natürlich gibt es weiterhin Herausforderungen: die Langzeitmotivation und Spielerbindung bleiben entscheidend, um das Spiel dauerhaft relevant zu halten.
Unterm Strich ist New World: Aeternum eine zweite Chance, die sich lohnt – für Amazon als Entwickler und für alle, die sich nach einem actionreichen, handwerklich tiefen und optisch beeindruckenden MMO-Erlebnis sehnen.
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