Heute geht es um eines der neueren Souls-Like Franchises, welches das Franchise perfekt mit einem Anime-Artstyle kombiniert. Ein Franchise in dem es um Verlorenheit und den Zerfall einer postapokalyptischen Welt geht mit leeren Städten und verlorenen Seelen. Es geht um Code Vein. Dieses Souls-Like setzt weniger auf düsteren Realismus und mehr auf stilisierte Anime-Ästhetik.
Zusammenfassung
- Der Ursprung von Code Vein – Ein Soulslike mit eigener Identität
- Gameplay-DNA – Blood Codes, Begleiter und riskanter Nahkampf
- Welt & Story – Postapokalypse, Erinnerungen und Menschlichkeit
- Code Vein 2 – Was der kommende Teil anders machen will
- Bedeutung für das Genre – Warum Code Vein bis heute heraussticht
- Fazit – Code Vein: Eine melancholische Alternative im Souls-Like-Genre
Code Vein hat immer seine eigene Handschrift getragen, denn es geht mehr um Action, Story und Charakterbildung als in den klassischen Dark Souls Spielen. Jetzt bringt uns das Franchise aus dem Jahr 2019 ein zweites Spiel. Deswegen gucken wir noch einmal auf den Anfang des Franchises zurück und gucken, was es uns jetzt mit Code Vein 2 zeigen will.
Der Ursprung von Code Vein – Ein Soulslike mit eigener Identität
Code Vein erschien im September 2019 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Zu dieser Zeit war das Soul-Like-Genre bereits stark ausgeprägt und es kamen immer wieder neue Spiele. Doch viele Spiele orientierten sich dabei sehr eng an Dark Souls, wodurch das Genre sehr eintönig wurde und es für neue Spieler nicht so viele Schnittstellen gab, um ins Spiel einzusteigen. Die Spiele waren alle düster, mit einer harten Welt, doch oft blieb eine offensichtliche Story aus.
Code Vein wollte genau das Gegenteil dazu sein, man entschied sich für eine stilisierte Anime-Optik mit recht trister Farbpalette und einem freien Charakterdesign. Mit den verschiedenen Charakteren baut man Bindungen auf, wodurch die Inszenierungen nochmal deutlich emotionaler wirken als sie es eh schon sind. Der Fokus des Spiels liegt auf der Atmosphäre statt reiner Bedrohung.
Das Spiel wurde Spielern auch deutlich leichter gemacht und die harte Einstiegshürde für neue Spieler fällt weg. Es gibt mehr Checkpoints, Begleiter und flexible Builds. Die Begleiter können dich die ganze Zeit begleiten und nicht nur wie in Dark Souls für einige Bosse gerufen werden, wodurch alles leichter wird. Dies ist jedoch optional und man kann die Begleiter auch einfach ablehnen. Auch beim Skillen muss man sich nicht festlegen, wodurch man keine Fehlentscheidung treffen kann, dein Build wird durch Blood Codes festgelegt, welche jederzeit ausgewechselt werden kann. Der standardmäßig hohe Schwierigkeitsgrad bleibt vorhanden, wirkt aber fairer als in klassischen Souls Spielen.
Man ist im Spiel nicht nur ein anonymer Krieger, sondern wird klar in die Welt und ihre Geschichte eingebunden. Die persönlichen Schicksale der Charaktere dienen als Motor für den Fortschritt. Die Bewertungen des Spiels sind sehr positiv mit 83% positiven Bewertungen auf Steam. Besonders gelobt wird die epische Musik des Spiels, welche sich auch lohnt zu hören, ohne das Spiel gespielt zu haben. Kritik gibt es für die Level Struktur und Gegner Platzierung, dennoch gab es schnell eine treue Fanbasis.
Code Vein ist der perfekte Einstiegspunkt für Soulslike-Neulinge, zumindest solange man Anime mag. Doch auch für erfahrene Spieler bietet das Spiel genug Tiefe, welche aber nicht verpflichtend ist. Das Franchise hat sich direkt vom klassischen Souls-Like abgeschottet und ist seinen ganz eigenen Weg gegangen.
Gameplay-DNA – Blood Codes, Begleiter und riskanter Nahkampf
Machen wir weiter mit dem Gameplay, der Fokus liegt auf aktiven und offensiven Kämpfen. Nur in wenigen Situationen muss man passiv Abwarten, sondern eher aufs Risiko setzen. Da es recht viele Checkpoints gibt, sind die Runbacks nach einem Tod auch nicht so schlimm, wodurch dieser Spielstil sehr unterstützt wird. Die Kämpfe belohnen es mutig zu sein, aber auch Timing und Positionierung sind wichtig, es gibt die klassischen Mechaniken wie Ausweichen oder Parieren.
Eine der Kernmechaniken im Spiel sind die Blood Codes, welche die klassischen Klassen ersetzen. Jede Klasse verändert deinen Spielstil, deine Werte und auch deine Fähigkeiten. Man kann jederzeit frei zwischen diesen Codes wechseln, wodurch keine permanenten Entscheidungen entstehen. Durch eine Art von Seelen kann man weiterhin leveln, doch jedes Level verbessert alle Stats, also gibt es keine Spezialisierungen. Man kann also frei experimentieren ohne für jedes Experiment einen neuen Run zu starten. Die Builds entstehen aus der Kombination von Blood Codes, Waffen und Gifts. Es gibt verschiedenste Waffenklassen wie Einhandschwerter, Zweihandschwerter, Speere, Hellebarden, Lanzen, Zweihandhämmer und Bajonett Rifles für den Fernkampf. Für manche Gegner lohnt es sich anzupassen bzw. für bestimmte Areale. Es ist auch möglich, Hybrid-Builds zu machen oder komplett umzudenken.
In der Story geht es immer wieder um Blut, Blut wird im Spiel auch als Ressource verwendet. Deine Fähigkeiten brauchen Ichor und um dieses zurück zu bekommen, musst du Gegner entweder backstabben oder parieren. Im Kampf hilft dir, wenn du es willst auch ein KI-Begleiter, dieser kann dich heilen, dem Gegner schaden machen oder ihn ablenken. Außerdem gibt es durch Dialoge und die Hintergrundgeschichten der verschiedenen Charaktere emotionale Bindungen. Durch die Begleiter wird das Spiel auf jeden Fall leichter, da man größere Zeitfenster zum Heilen und so weiter bekommt. Trotzdem ist es kein Easy Mode, die Kämpfe bleiben fordernd, aber weniger isolierend. Spiel fühlt sich weniger einsam an als klassische Souls-Likes.
Welt & Story – Postapokalypse, Erinnerungen und Menschlichkeit
Code Vein spielt in zerstörten Städten und an verlassenen Orten. Es gibt kaum klassische Exposition. Die Welt wirkt fast so, als wäre sie nach einer Katastrophe eingefroren und diese Katastrophe gab es auch. Die Umgebung vermittelt das Gefühl von Verlust und Stillstand. Doch trotz des postapokalyptischen Settings gibt es keine überzeichneten Endzeitbilder. Es herrscht eine ruhige und melancholische Grundstimmung. Die Musik und die Farbpalette unterstützen die emotionale Tiefe des Spiels. Die Einsamkeit in der Welt ist trotz des Begleiters immer präsent.
In Code Vein gibt es keine klassischen Monster oder Helden, es gibt nur den Blutdurst, der als Fluch und Notwendigkeit vorhanden ist. Blut ist in der Story immer relevant, da es der einzige Weg ist, in der Welt zu überleben. Dazu führt man den ständigen Kampf gegen das Vergessen. Der Hauptcharakter, also du hast leider all seine Erinnerungen und damit auch die Identität verloren, was als zentrales Motiv im Spiel genutzt wird. Die Story wird fragmentiert über Erinnerungen erzählt. Erinnerungssequenzen mit unfassbar gutem Soundtrack ersetzen lange Cutscenes und zeigen Erinnerungen anderer vor oder nach der Apokalypse. In den Erinnerungen geht es vor allem um die persönlichen Schicksale einzelner als um das Problem selbst.
Es gibt auch immer wieder zurückkehrende Themen wie die Frage, was Menschsein in einer zerstörten Welt bedeutet. Oder Themen wie Opfer, Schuld, Ausbeutung und Verantwortung. Man baut durch die traurigen Hintergrundgeschichten der Charaktere eine emotionale Bindung zu den Nebenfiguren auf. Die Blood Code Mechanik wird auch narrativ begründet, genauso wie Tod und Wiedergeburt Teil der Welt-Logik sind. Dadurch fühlt sich dein Fortschritt spielerisch verdient an. Du wirst zu einem Beobachter und Teil der Welt. An manchen Stellen ist das Spiel vielleicht weniger episch als andere, dafür nachhaltig Eindrucksvoller. Welt und Story bilden das Fundament des Franchise und jetzt richtet sich unser Blick auf die Zukunft des Franchises.
Code Vein 2 – Was der kommende Teil anders machen will
Seit dem letzten Spiel sind mehr als 5 Jahre vergangen und das Studio hat einige andere Spiele in dieser Zeit entwickelt. Die Spieler sind jetzt skeptisch, aber auch Hoffnungsvoll für den nächsten Teil. Code Vein 2 soll kein kompletter Neustart, sondern eine bewusste Weiterführung sein. Code Vein 2 erscheint am 30. Januar 2026 für PC, Xbox Series und PS5. Im Spiel bleiben die zentralen Motive erhalten, also Identität, Verlust und Menschlichkeit stehen weiterhin im Fokus. Auch die Grundstimmung bleibt dunkel und melancholisch. Die Welt ist erneut geprägt von Zerfall und existenziellen Fragen.
Der Fokus des Spiels soll nicht mehr auf dem Storytelling liegen, bei dem die Charaktere stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Alles soll weniger fragmentiert sein und es soll eine klare erzählerische Führung geben. Das Ziel ist es, die emotionale Bindung noch mehr zu vertiefen, ohne alles zu erklären. Die Geschichte verknüpft Vergangenheit und Gegenwart indem Spieler mithilfe eines Zeitreise-Elements die Welt beeinflussen. Dieses Konzept soll dem Franchise frische Tiefe verleihen. Die Geschichte dreht sich um Revenants und Menschen im Kampf gegen Bedrohungen wie die Luna Rapacis und daraus entstehenden Horrors.
Code Vein II bringt auch neue spielerische Freiheiten und Überarbeitungen wie zum Beispiel Jails als offensivere Mechaniken statt der alten Blutschleier die man zum parieren, blocken und für Fähigkeiten genutzt hat. Auch die taktischen Optionen mit den Begleitern wurden erweitert. Dadurch soll die Zusammenarbeit mit der KI interessanter gemacht werden. Jetzt vor dem Release kann man schon die Character Creator Demo spielen, wo du dir deinen Charakter für das Hauptspiel machen kannst. Also wenn du Stunden brauchst, um alles zu perfektionieren und zum Release direkt loslegen willst, ist das die perfekte Option für dich.
Neben der Standard-Version gibt es Collector’s, Deluxe und Ultimate Editions mit Bonus-Inhalten und kosmetischen Sets. Während Fans gespannt auf narrative Tiefe und überarbeitete Mechaniken warten, soll Code Vein II sowohl alte Anhänger als auch neue Spieler ansprechen.
Bedeutung für das Genre – Warum Code Vein bis heute heraussticht
Code Vein nimmt eine Sonderrolle im Souls-Like-Genre ein. Es ist kein Versuch, erfolgreiche Spiele zu kopieren, sondern bietet bewusst eine stilistische Abweichung. Die Anime-Ästhetik dient als klare Abgrenzung zu düsteren Fantasy-Welten. Die Spiele sind auch für Neulinge im Franchise zugänglich mit Einstiegshilfen, die bei klassischen Souls-Like vermieden werden. Durch das Begleitersystem und die flexiblen Builds sinkt die Frustration und trotzdem bleibt genügend Tiefe für erfahrene Spieler. Build-Vielfalt und aktive Kampfdynamik sorgen für Langzeitmotivation.
Code Vein dient als Brücke zwischen Action-RPG und Souls-Like und erlaubt so jedem den Einstieg. Mit Fokus auf die Atmosphäre statt permanenter Überforderung. Es zeigt, dass Souls-Likes nicht immer düster und gnadenlos sein müssen, sondern auch melancholisch sein können. Code Vein beweist auch, dass ein erzählerischer Fokus und Zugänglichkeit koexistieren können und auch für ein Souls-Like passend sind. Code Vein bleibt durch den Anime-Look ein Nischen-Spiel, aber ein prägendes.
Fazit – Code Vein: Eine melancholische Alternative im Souls-Like-Genre
Code Vein war nie das lauteste Soulslike, aber eines der persönlichsten. Statt reiner Härte setzte das Franchise von Beginn an auf Atmosphäre, Charaktere und emotionale Zwischentöne. Die Mischung aus Anime-Ästhetik, zugänglichem Gameplay und melancholischem Storytelling schuf eine eigene Identität, die sich bewusst vom Genre-Mainstream absetzte. Mit dem neuen Teil steht die Reihe nun an einem wichtigen Punkt. Nicht als radikaler Neuanfang, sondern als Chance, das Beste aus Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden. Wenn es gelingt, die Stärken des Originals weiterzuentwickeln und zugleich mutig neue Wege zu gehen, kann Code Vein mehr sein als nur eine Nische. Es kann zeigen, dass Soulslikes nicht nur fordern müssen, sondern auch fühlen lassen.
Laden Sie die Allkeyshop Browser-Erweiterung kostenlos herunter
Für alle aktuellen Videospiel-News, Trailer und besten Angebote, legen Sie uns unbedingt als Lesezeichen fest.
Auf unserer Webseite finden Sie alle besten und günstigsten Online-Angebote für CD-Keys, Game Codes, Geschenkkarten und Antivirensoftware von verifizierten CD-Key-Verkäufern.
Verpassen Sie keine News von Allkeyshop - abonnieren Sie auf
Google Nachrichten
.