Der „große Reset“ bei Ubisoft hat sich offiziell in ein Schlachtfeld verwandelt. Nach Jahren der Entwicklungshölle für Schlüsselprojekte und einem schwindelerregenden Rückgang der Marktbewertung um 95,9 % seit Juli 2018 ist der Versuch des Managements, das Ruder herumzureißen, auf eine Wand kollektiven Widerstands gestoßen.

Laut LesEchos haben französische Gewerkschaften, darunter STJV und Solidaires Informatique, einstimmig zu einem dreitägigen Streik gegen geplante freiwillige Entlassungen bei Ubisoft vom 10. bis 12. Februar 2026 aufgerufen.
Dies ist nicht nur ein Protest gegen Zahlen in einer Kalkulationstabelle, sondern ein grundlegender Konflikt über die Zukunft der Arbeit und den Wert der Menschen, die tatsächlich die Welten bauen, in denen wir spielen.
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Ubisoft: Ein Industrieriese unter Druck
Die Zahlen sind erschütternd. Ubisoft bestätigte kürzlich einen Plan zur Kostensenkung in Höhe von 200 Millionen Euro, der darauf abzielt, das Unternehmen nach Jahren finanzieller Schwierigkeiten „anzupassen“.
Die unmittelbare Folge? Ein Vorschlag, 20 % der Belegschaft allein in der Pariser Zentrale abzubauen, was etwa 200 Arbeitsplätzen entspricht. Das Management nennt es einen „Major Reset“, aber Gewerkschaften wie STJV und Solidaires Informatique beschreiben die Atmosphäre als geprägt von „Wut und Verzweiflung“.
Ubisoft vs. die Zukunft des Homeoffice
Der Stein des Anstoßes ist für viele nicht nur die Entlassungswelle, sondern das Ende der Flexibilität. Neben den Kürzungen hat Ubisoft eine strikte Rückkehr-ins-Büro-Politik (RTO) angeordnet, die von den Mitarbeitern verlangt, fünf Tage die Woche vor Ort zu sein.
Gewerkschaften argumentieren, dies sei eine Taktik für „heimliche Kündigungen“. Viele Mitarbeiter sind während der Pandemie weit weg von teuren Stadtzentren gezogen, und dieser plötzliche Wechsel zwingt sie, sich zwischen ihrem Zuhause oder ihrer Karriere zu entscheiden. Die Arbeiter fordern eine formelle, ausgehandelte Vereinbarung über Homeoffice und faire Gehaltserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation.
Der Streik fällt mit dem nächsten großen Ergebnisbericht von Ubisoft am 12. Februar zusammen. Dies schafft eine Pattsituation mit hohem Einsatz, in der die Arbeiter hoffen, die Führung in ihrem finanziell verwundbarsten Moment unter Druck zu setzen.
Steckt Ubisoft in Schwierigkeiten?
Die interne Instabilität fordert bereits prominente Opfer. Die Einstellung des Remakes von Prince of Persia: The Sands of Time und die Schließung von Studios in Halifax und Stockholm deuten auf ein Unternehmen auf dem Rückzug hin. Bis die Arbeitskonflikte gelöst sind, ist mit weiteren Verzögerungen und potenziellen Projektverschiebungen zu rechnen.
Wie denkst du über die obligatorische Rückkehrpflicht ins Büro bei Ubisoft? Ist es ein fairer Schritt für mehr „Effizienz“ oder ein Weg, Personal ohne Abfindung abzubauen? Erfahre mehr bei Keyforsteam.
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