Stop Killing Games: Historischer Meilenstein erreicht, EU bestätigt 1,2 Mio. Unterschriften

Seit Jahren hat sich die Branche in Richtung „Games-as-a-Service“ entwickelt, ein Modell, bei dem der „Kaufen“-Button eigentlich bedeutet: „Mieten, bis wir uns anders entscheiden“. Doch das Blatt wendet sich. Die Stop Killing Games (SKG)-Bewegung ist soeben zu einer formellen politischen Kraft geworden, die die Europäische Union nicht länger ignorieren kann.

Stop Killing Games: Historischer Meilenstein erreicht, EU bestätigt 1,2 Mio. Unterschriften

Ende Januar 2026 hat die Europäische Union offiziell 1.294.188 Unterschriften für die Initiative „Stop Destroying Videogames“ verifiziert.

Durch das deutliche Überschreiten der Hürde von einer Million Unterschriften hat die Stop Killing Games Kampagne einen obligatorischen Platz am Tisch der Europäischen Kommission erhalten.

Dieser Meilenstein beweist, dass digitales Eigentum kein Nischenthema für „Retro“-Enthusiasten ist, sondern eine Forderung des Mainstreams. Mit bedeutenden Unterstützungszentren in Deutschland, Frankreich und Polen hat die Bewegung gezeigt, dass die europäischen Bürger bereit sind, den Status quo kurzlebiger Software infrage zu stellen.

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Stop Killing Games: Ein historischer Sieg für digitales Eigentum

Der Kern des SKG-Arguments beruht auf einer einfachen Prämisse: Wenn ein Spiel als Einmalkauf verkauft wird, sollte es auch nach dem Ende des offiziellen Supports spielbar bleiben.

Die Kampagne fordert kein unendliches Server-Hosting, sondern bittet um Vorkehrungen für das Ende des Lebenszyklus. Ob durch Offline-Patches oder Tools für von Fans gehostete Server – das Ziel ist es, die „geplante Obsoleszenz“ zu verhindern, die die Branche derzeit plagt.

Die jüngste Abschaltung von BioWares Anthem Anfang 2026 diente als perfektes, wenn auch schmerzhaftes Fallbeispiel. Tausende von Spielern blieben mit einem unspielbaren Icon auf ihrem Dashboard zurück – für ein Spiel, für das sie bezahlt hatten.

SKG argumentiert, dass diese Praxis gegen grundlegende Verbraucherschutzrechte verstößt. Indem sie die Zerstörung von Spielen als eine Form von „digitalem Müll“ bezeichnen, zwingt die Initiative die Regulierungsbehörden zu entscheiden, ob Softwarelizenzen rechtlich das Recht eines Käufers außer Kraft setzen können, das zu behalten, was er gekauft hat.

Das Überschreiten des EU-Schwellenwerts verwandelt diese Bewegung von einer viralen Petition in ein rechtliches Kraftpaket. Die Europäische Kommission ist nun gesetzlich verpflichtet, zu reagieren. Dies markiert den bedeutendsten Vorstoß zur Erhaltung von Spielen in der Geschichte, der allein von der Community vorangetrieben wurde.

Das Ziel ist einfach. Sicherstellen, dass ein Publisher ein Spiel in einem funktionsfähigen Zustand hinterlässt, wenn er den Support einstellt. Ob durch Offline-Modi oder End-of-Life-Patches, die Initiative fordert, dass „Kaufen“ eines Spiels tatsächlich Eigentum bedeutet.

SKG gegen geplante Obsoleszenz

Seit Jahren nutzen Publisher „Live-Service“-Modelle, um das Töten von Spielen zu rechtfertigen, sobald diese weniger profitabel werden. Wenn die Server offline gehen, verschwindet Ihr Kauf. Die SKG-Bewegung argumentiert, dass dies eine Form der geplanten Obsoleszenz ist, die grundlegende Verbraucherrechte verletzt.

Unternehmensinteressen behaupten oft, dass die Serverwartung zu kostspielig sei. Die Initiative hebt jedoch hervor, dass die Bereitstellung von Tools für von Spielern gehostete Server oder Offline-Spiel fast nichts kostet im Vergleich zum Totalverlust eines Produkts, für das die Verbraucher bezahlt haben.

In diesem Kampf geht es nicht nur um Nostalgie. Es geht darum, einen rechtlichen Präzedenzfall zu schaffen. Wenn die EU diese Regeln verabschiedet, könnte dies einen globalen Wandel in der Art und Weise erzwingen, wie Entwickler Spiele bauen – mit Priorität auf Langlebigkeit statt auf temporäre Gewinne und „Kill-Switches“.

Ist Stop Killing Games gut für das Gaming?

Diese Bewegung ist die beste Chance, die wir haben, um ein dauerhaftes „Recht auf Spiel“ zu sichern. Der Erfolg dieser Initiative beweist, dass die Community Veränderungen erzwingen kann, wenn wir gemeinsam handeln. Wenn diese Gesetze verabschiedet werden, könnte Ihre digitale Bibliothek endlich vor der Axt des „Dienstendes“ sicher sein.

Glauben Sie, dass Publisher gesetzlich gezwungen werden sollten, Spiele nach der Serverabschaltung offline spielbar zu halten?


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