Top 3: Grafik-Highlights Q1 2026 – Schafft deine GPU die neuen AAA-Benchmarks?

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Von Top
25. März 2026 keine kommentare

Im ersten Quartal von 2026 sind mehrere technisch anspruchsvolle AAA-Games erschienen. Der Fokus dieser Titel liegt auf Raytracing, großen Welten und neuen Engine-Features. All diese Features brauchen viel Grafikleistung. Dadurch steigen auch die generellen Hardware-Anforderungen. VRAM wird immer wichtiger und Upscaling wird Standard. Wenn man heute will, dass Spiele gut aussehen und ihre ganze visuelle Qualität zeigen können, braucht man viel Leistung. Deswegen zeigen wir hier die 3 härtesten Grafik-Spiele aus dem ersten Quartal. Die Frage ist, reicht deine GPU für aktuelle Games noch aus?

Top 3 Q1 Graphic Showcase

#1: Crimson Desert – Open World Benchmark der neuen Generation

Den Anfang heute macht das Open World RPG Crimson Desert. Das Spiel bietet auf den höchsten Einstellungen eine extrem hohe Sichtweite. Dazu kommen noch dynamisches Wetter und ein Physiksystem das es in sich hat. Das bedeutet, es kommt zu einer Kombination aus GPU- und CPU-Stress. Im Spiel trifft man auf viele hochdetaillierte NPCs und es gibt große Schlachten mit vielen von ihnen gleichzeitig. Die Hauptlast tragen allerdings Beleuchtung, Partikel und Effekte.

DLSS/FSR, also Upscaling, ist notwendig für stabile Performance. Auch in den Städten überhitzen durch all die Details viele der älteren Grafikkarten. Dadurch ist Crimson Desert einer der komplettesten Hardware-Stresstests aktuell. Die empfohlenen Systemvoraussetzungen sind eine 2080, doch damit kann man das Spiel nicht auf 4K mit 60 FPS spielen. Um so eine Grafik zu erreichen, braucht man mindestens eine 5070 Ti in Kombination mit einer Ryzen 7 7700X oder Intel i5-13600K. Mehr kannst du in der Tabelle sehen.

Top 3 Q1 Graphic Showcase

#2: Resident Evil Requiem – Raytracing & Lighting Showcase

Vor ziemlich genau einem Monat ist das neueste Spiel der Resident Evil Reihe Requiem erschienen. Der Fokus dieses Survival Horror Titels liegt auf Next-Gen Beleuchtung und Atmosphäre. Für diese Schatten und Beleuchtung wird natürlich Raytracing benötigt, dadurch sehen auch die Reflexionen extrem realistisch aus. Außerdem bietet das Spiel sehr detaillierte Innenräume. Durch die verschiedenen Lichtquellen und Effekte gibt es eine sehr hohe GPU-Last. Die verschiedenen Texturen sind vor allem VRAM Intensiv. Also braucht man hier auf jeden Fall eine moderne Grafikkarte für höhere Einstellungen.

Wenn man Upscaling verwendet, schafft eigentlich fast jede Grafikkarte bei Full HD die 60 FPS. Für 1440p solltest du eine  RTX 3060 Ti, RTX 4060 Ti, RTX 5060, RX 7700 XT oder RX 9060 XT haben. Für 4K brauchst du mindestens eine RTX 4070, RX 7900 XT oder RX 9070, so läuft das Spiel dann aber auch flüssig ohne Probleme. 



Die großen Anforderungen kommen wenn du Ray Tracing aktivierst. Dann brauchst du für 1080p mit Ray Tracing auf hoch, brauchst du schon eine RX 9060 XT, RTX 5060 Ti oder RTX 4070 für mindestens 60 FPS. Für 1440p benötigst du eine RTX 5070 oder RTX 4070 Ti von Nvidia oder AMD’s RX 7900 XTX und die RX 9070 Series. Für 4K mit Raytracing brauchst du eine 5090 für die 60 FPS mit einer RXT 5080 sind es schon nur noch 48 FPS.

Doch wie schon gesagt sind auch die VRAM Anforderungen recht hoch. Wenn du auf 1080p mit maximalen Einstellung spielst, brauchst du etwa 10 GB VRAM. Aber auch die 8 GB Varianten der RTX 5060 Ti und RX 9060 XT stoßen auf kaum großen Performance-Hits. Für 1440p gibt es kaum Unterschiede beim VRAM nutzen. Doch bei 4K gibt es einen Unterschied: Dort braucht man schon 12GB, damit alles ohne Probleme läuft.

#3: Nioh 3 – Fast Combat trifft Performance-Stress

Nioh 3 ist ein Souls-Like Action Game, welches sehr schnelle Kämpfe bietet. Doch damit diese Kämpfe sich gut anfühlen, braucht man permanent hohe FPS ohne Drops. Stabile 60 FPS sind eigentlich ein Muss, aber die meisten spielen das Spiel lieber mit 120 FPS. Durch die Effekte und Animationen kommt es zur starken GPU-Belastung. Doch auch deine CPU kann bei diesem Spiel gefordert werden.

Ohne Upscaling sind die 120 FPS eigentlich kaum zu erreichen, vor allem ab 1440p. Dort empfehlen sich eine RXT 5070 und es ist dringend notwendig, die FPS zu locken. Doch auch mit dieser Grafikkarte kann es schwierig werden, wenn man alle Einstellungen wie Schatten und Co. auf Max hat. Wenn du das Spiel aber auf 4K mit 120 FPS spielen willst, brauchst du das Beste vom Besten. Dafür brauchst du eine RXT 5090 zusammen mit einer High-End CPU wie dem Ryzen 9 9950X3D. Doch auch hier wird Upscaling gebraucht, damit es keine FPS Drops gibt.

Optimierung – Mehr FPS ohne Upgrade

Bei vielen Spielen hat man gesehen, dass man mit DLSS oder FSR deutlich mehr FPS rausholen kann. Für mehr FPS kannst du das Upscaling oft auf Performance stellen und so einige FPS dazugewinnen. Was auch noch hilft ist Raytracing zu reduzieren, da es sehr viel Leistung deiner Grafikkarte braucht. Auch das herunterstellen von Schatten und Effekten kann helfen deine FPS zu Boosten. Und natürlich das Wichtigste für die Performance ist die Auflösung. Achte bei deiner Monitorwahl auch ein wenig auf deinen PC und versuche im Gaming auf 4K zu verzichten. Es braucht viel mehr Leistung für nicht viel besseres Aussehen. Ein Monitor mit 1440p reicht komplett aus.

Bei welcher Grafikkarte solltest du upgraden?

Je nachdem, welche Grafikkarte du hast, wird es vielleicht auch langsam Zeit upgraden, auch wenn die Preise im Moment hoch sind. Der Grundgedanke ist dabei, dass man Spiele gerne mit mindestens 60FPS spielen will, auf eine Auflösung von 60 FPS. Entscheide im Voraus, auf welche Auflösung du spielen willst, denn für 1080p reicht eine schwächere Grafikkarte als für 4K. Doch nicht jede GPU muss sofort ersetzt werden und je nach Anwendung kann dies natürlich auch variieren. Wichtige Faktoren für deine Entscheidung sollten sein: VRAM (12GB+ empfohlen), DLSS / FSR als Standard, CPU darf nicht bottlenecken.

Upgrade empfohlen (Low-End / ältere Karten)

  • GTX 10er-Serie (z. B. 1060, 1070)
  • RX 500 / Vega Karten
  • Probleme:
    • Kein DLSS / schwaches FSR
    • Zu wenig VRAM (meist 6–8GB)
    • Massive FPS-Drops in neuen Spielen
  • Fazit: Upgrade dringend sinnvoll für moderne AAA-Games

Grenzwertig (Midrange älterer Generationen)

  • RTX 2060 / 2070
  • RX 5600 XT / 5700 XT
  • Können viele Spiele noch schaffen, aber:
    • Oft nur Medium–High Settings
    • Raytracing kaum nutzbar
    • Upscaling fast immer nötig
  • Fazit: Upgrade sinnvoll, aber nicht zwingend

Noch gut dabei (aktuelle Midrange)

  • RTX 3060 / 4060
  • RX 6600 / 7600
  • Gute Performance bei:
    • 1080p High
    • 1440p mit Upscaling
  • Einschränkungen:
    • VRAM kann limitieren
    • Raytracing oft nur eingeschränkt spielbar
  • Fazit: Kein sofortiges Upgrade nötig

High-End (zukunftssicher – vorerst)

  • RTX 4070 / 4080 / 4090
  • RX 7800 XT / 7900 XT / XTX
  • Stärken:
    • Ultra Settings + Raytracing möglich
    • DLSS 3 / Frame Generation großer Vorteil
  • Aber:
    • Selbst hier nicht immer native 4K stabil
  • Fazit: Upgrade aktuell nicht notwendig

Fazit – Deine GPU am Limit?

Die Spiele aus Q1 2026 zeigen klar, wohin die Reise geht: Mehr Details, mehr Raytracing und deutlich höhere Anforderungen. Selbst starke Grafikkarten stoßen inzwischen an ihre Grenzen, vor allem bei 4K und maximalen Einstellungen. Upscaling ist längst kein Extra mehr, sondern Pflicht, wenn man stabile FPS erreichen will.

Wer noch mit älteren Karten unterwegs ist, sollte ein Upgrade ernsthaft in Betracht ziehen. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass man nicht immer das absolute High-End braucht. Mit einer guten Midrange GPU und den richtigen Einstellungen kann man weiterhin sehr solide spielen. Entscheidend ist am Ende nicht nur die Hardware, sondern auch, wie gut man sie nutzt.


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