Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass die PlayStation 6, über deren Release für 2027 spekuliert wurde, von Sony nun bis 2028 oder sogar 2029 nach hinten verschoben wird. Wir könnten hier nicht nur eine kleine Verzögerung erleben, sondern die Geburtsstunde einer Konsolengeneration, die ein ganzes Jahrzehnt andauert.

Sony verschiebt die PS6 nicht, weil ihnen die Ideen ausgegangen sind, sondern weil der Welt die günstigen Bauteile ausgehen. Der massive Boom der Künstlichen Intelligenz hat den Halbleitermarkt in ein Schlachtfeld verwandelt.
Giganten wie OpenAI und Alphabet verschlingen den weltweiten Vorrat an High-End-RAM und Chips für ihre Rechenzentren. Das lässt Konsolenhersteller im sogenannten „RAMmageddon“ zurück, in dem die DRAM-Preise innerhalb eines einzigen Monats um 75 % in die Höhe geschossen sind.
Für Sony würde der Launch einer PS6 im Jahr 2027 bedeuten, die Konsole entweder für 1.000 € zu verkaufen oder einen finanziellen Verlust hinzunehmen, gegen den der PS3-Launch wie ein Schnäppchen wirken würde.
Durch die längere Wartezeit setzt Sony darauf, dass sich der Markt stabilisiert. So können sie ein „Zen 6“-Kraftpaket liefern, für das die Spieler keine zweite Hypothek aufnehmen müssen.
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PlayStation 6: Sonys riskante Wette auf Langlebigkeit
Die PlayStation 6 ist nicht mehr nur ein Stück zukünftiger Hardware, sondern ein potenzielles Opfer des globalen „RAMmageddon“. Anfang 2026 hat der Goldrausch der Künstlichen Intelligenz die Lieferketten für Halbleiter grundlegend verändert.
Unternehmen wie Samsung und SK Hynix haben ihre Produktion umgestellt, um High-Bandwidth Memory (HBM) für KI-Rechenzentren zu priorisieren. Für herkömmlichen DRAM führt das zu einer massiven Knappheit.
Die harte Wahrheit: Die DRAM-Preise sind zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 um 75 % gestiegen. Konsolenhersteller, die ohnehin mit knappen Hardware-Margen kalkulieren, können die Billionen-Dollar-KI-Konzerne bei den neuesten GDDR7-Chips schlichtweg nicht überbieten.
Sonys Entscheidung, auf 2028 oder 2029 zu zielen, ist kein Mangel an Ehrgeiz, sondern ein strategischer Rückzug. Ein PS6-Launch heute mit „Zen 6“-Architektur und den gerüchteweise geplanten 30 GB GDDR7-Speicher würde einen Verkaufspreis von über 900 € erfordern.
PS6 vs. Die PS5 Pro Ära
Während die PS6 in weite Ferne rückt, hat sich die PlayStation 5 Pro vom „Luxus-Upgrade“ zur „essenziellen Brücke“ entwickelt. Sony positioniert die Pro nun als die definitive Plattform für die nächsten drei Jahre – maßgeschneidert für den Release-Giganten Grand Theft Auto VI.
PSSR 2.0 bildet dabei das Fundament. Sonys KI-gestütztes Upscaling (PSSR) ist kein Experiment mehr, sondern der Standard. Die Technik, die aktuell die Lebensdauer der PS5 Pro verlängert, ist das Testgelände für das native KI-Rendering der PS6.
Leider wird für den Durchschnittsspieler auf einem normalen 4K/60Hz-Monitor der Unterschied zwischen einem optimierten PS5 Pro-Titel und einem frühen PS6-Spiel wahrscheinlich geringer ausfallen als bei jedem früheren Generationswechsel.
Positiv zu vermerken ist jedoch: Sony weiß, dass sie die PS6 nicht im Laden brauchen, um den Markt zu dominieren, solange sie das Label „Beste Art, GTA VI zu spielen“ für sich beanspruchen können.
Warum das lange Warten ein heimlicher Sieg ist
Auch wenn sich ein 9-jähriger Lebenszyklus für die PS5 für Tech-Enthusiasten nach Stillstand anfühlt, ist es eine notwendige Entwicklung. Eine überstürzte PS6 im Jahr 2027 wäre eine Kompromiss-Maschine – entweder zu schwach beim Speicher oder viel zu teuer im Handel.
Wenn Geduld bedeutet, ein 1.000 € Preisschild zu vermeiden, dann ist das Warten nicht nur erträglich, sondern der cleverste Schachzug, den Sony seit Jahren gemacht hat.
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