Die 500 €-Marke gilt seit Jahrzehnten als die „goldene Regel“ des Gamings, doch Sonys nächster Schritt könnte dieses Gesetz für immer brechen. Neue Leaks deuten auf einen massiven Anstieg der Herstellungskosten hin – die PlayStation 6 ist somit nicht nur ein technischer, sondern auch ein finanzieller Quantensprung.

Aktuelle Hardware-Leaks lassen vermuten, dass die PlayStation 6 in der Produktion mehr kostet, als eine PS5 Pro im Laden, was Gamer vor eine düstere Zukunft stellt, in der ihre Konsole ein Vermögen kosten könnte.
Daten des Hardware-Insiders KeplerL2 auf NeoGAF deuten darauf hin, dass die Materialkosten (BOM) für die PS6 auf geschätzte 760 € gestiegen sind.
Zum Vergleich: Das ist mehr als der Verkaufspreis einer PS5 Pro. Grund dafür ist der Wechsel zum hochmodernen 3nm-Verfahren und High-Density-RAM – Komponenten, die trotz Massenproduktion nicht mehr günstiger werden.
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Ist die 700 €-Konsole unvermeidlich?
Es ist ein zweischneidiges Schwert: Wir blicken auf ein 3nm-Verfahren und die AMD Zen 6-Architektur, die die Performance ans Limit pushen, doch diese Leistungssprünge bringen massive Hürden in der Fertigung mit sich.
Der für Next-Gen-Features erforderliche High-Density-RAM verursacht hohe Kosten, die Sony nicht einfach ignorieren kann. Das ist kein kleiner Aufschlag, sondern eine globale Verschiebung bei den Halbleiterpreisen.
Leider ist das Mooresche Gesetz faktisch am Ende. Früher wurden Chips durch Verkleinerung mit der Zeit billiger, aber die Komplexität der 3nm-Wafer bedeutet, dass Sony für jeden Quadratmillimeter des PS6-Herzstücks mehr bezahlen muss.
Warum die Produktionskosten in die Höhe schießen
Um den Schmerz zu verstehen, hilft ein Blick in die Geschichte. Die PS5 hatte Materialkosten von etwa 450 €. Vergleicht man das mit den 760 € der PS6, sieht die Rechnung schnell düster aus.
Damit Sony überhaupt die Gewinnschwelle erreicht, müsste der Preis für Gamer historisch hoch ausfallen. Anders als in früheren Generationen können sie nicht auf „später günstigere Bauteile“ hoffen, da Node-Shrinks mittlerweile teurer denn je sind.
Sollte die PS6 für 799,99 € erscheinen, mutiert sie offiziell von einer Massenmarkt-Konsole zum Luxus-Tech-Produkt. Sony steckt in der Klemme. Nehmen sie Milliardenverluste in Kauf oder definieren sie neu, was eine Konsole kosten darf?
Sparen oder Überspringen?
Falls die PS6 tatsächlich die 799,99 €-Marke knackt, ändert sich das Preis-Leistungs-Verhältnis komplett. Sie ist dann kein klassischer „Day One“-Kauf mehr, sondern eher eine Investition wie in einen High-End-PC.
Für rationale Zocker könnte die PS5 Pro tatsächlich der klügere Schachzug für die mittlere Frist sein. Sie bietet die Brücke in die Zukunft, ohne das 800 €-Preisschild, das für die nächste Generation immer wahrscheinlicher wird.
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