Pokémon Legends: Z-A – Wie schon 200.000 Verkäufe das Spiel profitabel machen könnten

Vor kurzem gab es einen schockierenden Leak eines ehemaligen Nintendo-Mitarbeiter über das neue Pokémon Legends: Z-A. Dieser Mitarbeiter leakte, dass das Spiel schon profitabel wäre, wenn gerade mal 200.000 Einheiten verkauft werden.

Pokémon Legends: Z-A

Für eine Marke wie Pokémon, welche ihre Spiele oft mehrere Millionen Male verkauft, ist das eine sehr niedrige Schwelle, die man braucht, um Geld zu verdienen. Doch darunter leidet natürlich die Qualität des Spiels. Und generell wirft diese Strategie ein grelles Licht auf die Strategien von Nintendo, Game Freak und der Pokémon Reihe.

Hintergrund: Woher die 200.000 kommen

Die Anzahl von 200.000 Verkäufen kommt von einem ehemaligen Nintendo-Mitarbeiter, der in einem Online-Video ein wenig über das Budget sprach. Dort sagte er, dass das Budget von Pokékom Legends: Z-A relativ gering war und gerade mal bei etwa 2 Milliarden Yen war, also 13 Millionen USD. Das Spiel wird angeboten, je nach Edition für 60–70 Dollar bzw. in Europa für 60–70 Euro. 13 Millionen geteilt durch 65 macht genau 200.000, also ist das Spiel mit so wenigen Verkäufen für Nintendo schon profitabel. Dabei geht es laut Gerüchten zwar „nur“ um die Produktionskosten, also kommt nochmal Marketing oben drauf.

Die Hauptspiele der Pokémon-Reihe wie „Karmesin / Purpur“ werden normalerweise über 10 Millionen Mal verkauft. Die Schwelle von 200.000 Spielen ist normalerweise schon durch Vorbestellungen erreicht und wird am Release Tag schon mehrfach übertroffen. Das Budget für das Spiel war auch im Vergleich zu anderen AAA-Titeln sehr gering, diese bewegen sich oft in Bereichen von mehreren zehn bis zu hundert Millionen Dollar.

Grafik, Technik & Sparmaßnahmen in Pokémon Legends: Z-A

Die geringen Entwicklungskosten sieht man vor allem an den niedrigeren Auflösungen von Texturen, einfachen Landschaften, wiederholten Assets und teils steifen Animationen. Dafür gibt es natürlich auch einige Beispiele, fangen wir an mit Fenstern, diese sind einfach nur 2D auf die Wand gepackt und nicht mal hochauflösend. Generell sind die Städte sehr detaillos und langweilig. Viele Animationen werden auch einfach mit einem schwarzen Bild abgetan und man ist auf einmal an einem anderen Ort oder es ist was passiert. Laut den Spielern sehen die Pokémon selbst gut aus, doch das wars dann auch schon.

Pokémon Legends: Z-A

Einige sagen natürlich, die Grafiken und alles sind so gering, damit das Spiel auch auf der Switch 1 läuft, doch dann müsste es auf der Switch 2 besser aussehen, doch das tut es nicht wirklich. Es ist ein wenig besser aufgelöst, doch die Unterschiede sind minimalistisch. Wenn man durch die Welt läuft, poppen Objekte auf beiden Konsolen erst kurz vor dir auf. Das auch noch in komischen Reihenfolgen, also nicht immer das nächste Objekt kommt auch zuerst. Auf der Nintendo Switch 2 läuft das Spiel flüssig mit 60 FPS auf der Switch mit maximal 30 FPS und diese können nicht die ganze Zeit gehalten werden, dort fehlt es also auf jeden Fall an Optimierung.

Was das über Game Freak und Pokémon aussagt

Wir sehen an Pokémon Legends: Z-A ganz klar, dass Nintendo bzw. Game Freak mit minimalen Investitionen Millionenumsätze generieren kann. Dadurch können Projekte mit einem sehr konservativen Budget geplant werden, doch darunter leidet dann die Qualität. Der Name Pokémon alleine reicht vielen Spielern schon, damit sie sich das Spiel kaufen, wodurch 200.000 Verkäufe schon garantiert sind. Jetzt ist die Frage, ob sich der Trend in Zukunft so hält und man immer weiter das Budget für Titel wie Pokémon kürzt, um Profite zu maximieren. Kommt irgendwann die Qualitätsgrenze der Spieler, wo gesagt wird – nein, das machen wir nicht mehr mit?

Fazit: Pokémon Legends: Z-A – Erfolg mit Minimalaufwand?

Für viele der Fans ist Pokémon Legends: Z-A aufgrund der Grafik enttäuschend, was bei einem Budget von nur 13 Mio. Dollar einhergeht. Doch für Nintendo / Game Freak ist das ein klares Zeichen, dass sie auch mit minimalem Aufwand ein finanziell lohnendes Projekt ermöglichen können. Ob man das als Innovationsrespekt oder als Ausnutzung der Fanbasis sieht, hängt sicherlich von der Perspektive ab.

Pokémon Legends: Z-A

Dennoch überzeugt das Spiel Kritiker, es hat eine Wertung auf Metacritic von 79 und ist auch auf anderen Seite im Bereich der 80. Doch die Frage, wie viel man sparen kann, bis das Spiel die Seele verliert, steht jetzt im Raum. Viele der Fans sind enttäuscht, dass das Spiel so schlecht aussieht und man fragt sich, ob die Spiele in Zukunft wieder besser werden und die Standards wieder erhöht werden. Und auch ob die Fans die höheren Standards einfordern oder das Spiel eh in jedem Fall kaufen, denn dann würde sich nichts ändern.


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