TEST Ninja Gaiden 4: Wird Ryu Hayabusas Comeback der Legende gerecht?

Ninja Gaiden 4 wirft dich in ein Cyberpunk-Tokio, das in saurem Regen getränkt ist und wo alte Ninja-Traditionen auf futuristisches Chaos treffen. Ein mutiges Experiment, das den Flair von PlatinumGames mit der Präzision von Team Ninja mischt — aber funktioniert das auch?

Ninja Gaiden 4 Test — Wenn Cyberpunk auf den Weg des Drachen trifft  

Tokio, die Stadt unter dem Schwarzen Drachen

Seit Ninja Gaiden Sigma 2 liegt Tokio unter einem verfluchten Himmel. Der Körper des getöteten Schwarzen Drachen schwebt über der Stadt und lässt giftigen, sauren Regen tropfen, der alles unter ihm zerfrisst. Die paramilitärische Gruppe ODD, gekleidet in High-Tech-Rüstungen, bewacht die Ruinen, um jede Wiederauferstehung zu verhindern — und Ryu Hayabusa steht an ihrer Seite.

Aber die Geschichte von Ninja Gaiden 4 folgt Yakumo, einem jungen Ninja aus dem Raben-Clan. Seine Mission: eine gefangene Priesterin zu retten und sie zur Leiche des Drachen zu eskortieren, um ein heiliges Ritual zu vollziehen, das das Monster für immer versiegelt. Der Haken? Ryu ist sein Feind.

 

Blut, Stahl und Neon — Eine Fusion der Stile

Yakumos Abenteuer fühlt sich an wie ein Treffen zwischen Ninja Gaiden und Bayonetta. Der Kampf ist schnell, flüssig und in Blut getränkt. Du kettest leichte und schwere Angriffe aneinander, schneidest Gliedmaßen ab und führst filmreife Exekutionen durch.

Die Steuerung ist präziser als je zuvor, mit perfektem Ausweichen und zeitgesteuerten Blocks, die die alten Paraden ersetzen. Es ist ein zugängliches, aber dennoch anspruchsvolles System — das Timing, Aggression und räumliches Bewusstsein belohnt. Wenn der Kampf fließt, ist es pures Adrenalin.

 

Der Blutrabe erwacht

Yakumos entscheidende Mechanik, der Blutraben-Modus, verwandelt seine Waffen in monströse Erweiterungen seines Willens. Doppelklingen verschmelzen zu einem purpurroten Katana, das Rapier wird zu einem zerstörerischen Bohrer, und der Stab verwandelt sich in einen raketenbetriebenen Hammer.

Gegner leuchten rot, wenn sie verwundbar sind, und signalisieren den Moment, einen „Blutangriff“ zu entfesseln — ein brutaler Move, der ihre Deckung bricht und den Kampffluss neu startet. Jede Waffe hat einzigartige Blutangriffe, was die Spieler dazu zwingt, Reichweite und Rhythmus zu meistern. Es ist eine aufregende Ergänzung, die die Strategie vertieft — zumindest auf den ersten Blick.

 

Ein Spiel, zerrissen zwischen zwei Epochen

Der wahre Kampf liegt unter der Oberfläche. Ninja Gaiden 4 kann sich nicht entscheiden, ob es seine Wurzeln ehren oder modernes Design annehmen will. Ältere Spiele verlangten Präzision — das Lernen von Gegner-Frames, das Bestrafen von Fehlschlägen, das Meistern jeder Technik. Hier machen haltungsbrechende Blutangriffe dieses Wissen optional.

Bevor man den „Meister-Ninja“-Modus freischaltet, entsteht die Schwierigkeit eher durch visuelles Chaos als durch cleveres Design. Die Kämpfe sind protzig, aber manchmal oberflächlich. Veteranen könnten die ersten Stunden als zu nachsichtig empfinden.

 

Ryu Hayabusas Rückkehr — und seine begrenzte Rolle

Ryu ist auf dem Cover, aber seine Präsenz in der Geschichte ist minimal. Er ist in ein paar Missionen spielbar und beherrscht Elementar-Jutsus wie Feuerbälle und Tornados. Der Clou? Seine Level sind fast identisch mit Yakumos, wobei Umgebungen in Tokios Bezirken wiederverwendet werden — von säuregetränkten Straßen bis hin zu Industriehallen.

Vorbei sind die weltumspannenden Abenteuer vergangener Spiele. Stattdessen ersetzen die riesigen, leeren Räume der Stadt die engen, klaustrophobischen Arenen, die Ninja Gaiden einst so intensiv machten.

 

Wiederspielwert und Hardcore-Herausforderungen

Trotz seiner durchwachsenen Kampagne macht Ninja Gaiden 4 dies mit Post-Game-Inhalten wieder wett. Ein Kampfsimulator bietet über 15 Überlebensherausforderungen, Boss-Rushes und Ranglisten-Systeme, die fehlerfreies Spielen belohnen. Um die höchsten Punktzahlen zu erreichen, braucht man Geschwindigkeit, Präzision und Meisterschaft — der Geist der alten Serie lebt hier weiter.

 

Fazit — Ein stilvoller Fehltritt

Ninja Gaiden 4 ist kein schlechtes Spiel — nur eine unfertige Idee. Sein Cyberpunk-Tokio ist atemberaubend, sein Kampf explosiv und seine Zugänglichkeit lobenswert. Aber die Seele der Serie — dieser rücksichtslose, fordernde Charakter — wurde verwässert.

Als Ninja Gaiden noch Perfektion verlangte, war es aufregend. Wenn es zu viel verzeiht, verliert es seinen Biss. Der Flair von PlatinumGames trifft auf das Erbe von Team Ninja, aber die Fusion fühlt sich unvollständig an. Dennoch, wenn der Rhythmus stimmt — wenn du ausweichst, konterst und im perfekten Takt zuschlägst — erinnert es dich daran, warum dieses Franchise überhaupt so wichtig war.

Und was ist mit dir? Hat dich Ninja Gaiden 4 überzeugt oder sehnst du dich nach den alten Tagen? Teile deine Meinung in den Kommentaren — der Kampf um die Seele Tokios ist noch lange nicht vorbei!


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