Fünfundzwanzig Jahre später steht Hitman stärker da als je zuvor – eine Saga, die Misserfolge überlebt, sich neu erfunden hat und zu einer der angesehensten Stealth-Franchises der Gaming-Welt geworden ist.
Vom einfachen Killer zum kulturellen Phänomen
Im Jahr 2000 trat ein mysteriöser kahlköpfiger Attentäter mit einem Barcode am Hinterkopf und einem kalten, akribischen Blick in die Gaming-Geschichte ein. Agent 47 war nicht nur ein Charakter – er wurde zu einem Symbol für kreative Infiltration und kalkuliertes Chaos. Christian Elverdam, Chief Creative Officer bei IO Interactive, beschreibt es am besten: „Hitman ist alles für uns. Es ist die IP, die die Firma gegründet hat und die sie gerettet hat.“
Das minimalistische Design der Franchise war nicht nur eine künstlerische Entscheidung – es entstand aus technischen Beschränkungen. Frühe Entwickler konnten realistische Haare nicht rendern, also rasierten sie dem Protagonisten den Kopf und gaben ihm einen Barcode, womit sie unwissentlich einen der ikonischsten Looks der Gaming-Welt erschufen.
Die Erschaffung einer neuen Art von Attentäter
Als Hitman: Codename 47 im November 2000 erschien, führte es ein bahnbrechendes Konzept ein: ein „umgekehrtes Mordrätsel“. Die Spieler lösten keine Verbrechen – sie begingen sie, und zwar mit Stil.
Der Nachfolger Hitman 2: Silent Assassin (2003) perfektionierte die Formel und brachte eine klügere KI und filmisches Flair, inspiriert von Actionfilmen der 90er. Mit Hitman: Blood Money (2006) festigte die Franchise ihren Ruf, aufwändige Sandbox-Missionen zu bieten, in denen Kreativität herrschte.
Jede Mission wurde zu einem Puzzle aus Verkleidungen, Unfällen und präzisen Kills – von Pariser Modeschauen über Geheimbasen in Japan bis hin zu sonnigen Villen auf den Malediven. Wie Christian Elverdam es ausdrückt: „Der wahre Star von Hitman ist der Schauplatz.“
Toke, der seit über 11 Jahren hier bei IOI ist, hat uns von seinen Erfahrungen bei der Arbeit an HITMAN erzählt und wie das Team die Level für dich zusammensetzt, damit du deine Kreativität maximieren und deinen Auftrag mit Präzision ausführen kannst.#HITMAN #Agent47 pic.twitter.com/RVVJ6RLu6m
— HITMAN (@Hitman) 29. Oktober 2025
Identität verloren – und wiedergefunden
Um 2012 versuchte IO Interactive, Hitman mit Absolution in den Mainstream zu bringen. Das Ergebnis? Ein Identitätsverlust. Das Studio gibt den Fehler zu: „Wir fingen an, das zu untergraben, was das Spiel einzigartig machte: totale Freiheit“, sagt Elverdam.
Aber das Scheitern führte zum Nachdenken. CEO Hakan Abrak erinnert sich: „Das Geheimnis von Hitman ist, nicht alles zu erklären. Du musst die Spieler ihre eigenen Geschichten schreiben lassen.“ Diese Erkenntnis führte zu Hitman (2016) – dem Start einer neuen Trilogie und einer Wiedergeburt für das Studio.
2016: Die Wiedergeburt einer Legende
Das Reboot von 2016 erfand Hitman neu als eine „lebendige“ Welt der Attentate – eine Mischung aus Erkundung, sich entwickelnden Aufträgen und filmischem Storytelling. Es wuchs zu einer Trilogie (Hitman 1, 2 und 3), die später 2023 als HITMAN World of Assassination vereinheitlicht wurde.
Gastauftritte von Stars wie Sean Bean, Mads Mikkelsen und Bruce Lee hielten die Formel frisch. Das Live-Service-Modell verwandelte Hitman in ein sich ständig weiterentwickelndes Erlebnis, das sich weltweit über 25 Millionen Mal verkaufte. „Hitman ist nicht jedermanns Sache – und das ist okay“, sagt Elverdam. „Wir konzentrieren uns auf das, was uns besonders macht.“
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Blick nach vorn: Zwischen 47 und 007
Mit 007: First Light am Horizont bereitet sich IO Interactive darauf vor, einen weiteren Geheimagenten in sein Portfolio aufzunehmen. Aber Fans müssen sich keine Sorgen machen – Hitman geht nirgendwohin.
„47 ist ein perfektionistischer Anti-Held. Bond ist ein emotionaler Protagonist“, erklärt Elverdam. „Sie teilen DNA, aber ihre Seelen sind verschieden.“ Das Studio lenkt nun dieselbe kreative Freiheit, die Hitman gerettet hat, in sein nächstes Projekt. Beide Agenten werden koexistieren – jeder erkundet eine eigene Seite der Spionage.
Dr. Selina Tan, gespielt von Gemma Chan, ist eine brillante und leidenschaftliche Akademikerin mit Hintergrund in Psychologie und Spieltheorie, deren Rolle beim MI6 entscheidend für Bonds Reise in #007FirstLight ist.
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Fazit: Ein Veteran, der sich weigert, in Rente zu gehen
Mit 25 Jahren überrascht Hitman weiterhin, passt sich an und floriert. Seine Fähigkeit, sich zu entwickeln, ohne seine Seele zu verlieren, ist eine seltene Errungenschaft in der Gaming-Welt. Die Reise von Agent 47 – vom missverstandenen Killer zur zeitlosen Ikone – ist eine Erinnerung daran, dass wahre Langlebigkeit daher rührt, dass man seinem Wesen treu bleibt. Der kahlköpfige Attentäter ist würdevoll gealtert und noch lange nicht bereit, seinen Schalldämpfer an den Nagel zu hängen.
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