Im Gaming ist das eigene Benutzerkonto oft mehr Wert als eine physische Spielsammlung, da sie seltene In-Game-Items und langerarbeitete Erfolge beinhaltet. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Zugang plötzlich eingeschränkt wird, beispielsweise durch eine IP-Sperre. In diesem Artikel erfahren Sie, wie IP-Sperren funktionieren und was dazu führen kann, dass sie evrhägnt werden. Außerdem wird thematisiert, wie Sie Ihr Konto vor solchen Einschränkungen schützen können.
Was ist eine IP-Sperre?
Eine IP-Sperre oder ein IP-Ban bedeutet, dass der Spiele-Server Ihr aktuelle IP-Adresse blockiert. Dies kann durch verschiedenen Ursachen verhängt werden. Beispielsweise könnte ein Verdacht auf Cheating oder Trolling vorliegen oder Sicherheitsbedenken wie gehackte Konton oder verdächtige Anmeldeversuche könnten Grund für die Sperrung sein. Ebenso könnten regionale Einschränkungen auf die Sperrung zurückgeführt werden, wenn bestimmte Länder nicht dazu befugt sind, auf den Server zuzugreifen. Und zuletzt könnte Grund für die Sperre eine technische Schutzmaßnahme gegen Angriffe darstellen. Wichtig zu wissen ist, dass eine IP-Sperre nicht nur den Account sondern oft den gesamten Internetanschluss betreffen können. In diesem Fall würde selbst ein neues Konto keinen Zugriff mehr ermöglichen, solange Sie mit derselben IP-Adresse online sind.
Warum gerade Gamer gefährdet sind
Online Gamers zeigen eine immer stärkere Vernetzung auf, dies hat viele Vorteile wie regelmäßige Updates, Cloud-Speicherstände und Multiplayer-Ergebnisse. Jedoch kann diesen auch Risiken mit sich bringen. Viele Gamer sind sich nicht dessen bewusst, dass bereits kleine Unachtsamkeiten Konsequenzen wie eine IP-Sperre hervorbringen können.
Beispiele wäre ein gemeinsames WLAN mit „auffälligen“ Nutzern, etwa in einem Studentenwohnheim, in dem sich das WLAN geteilt wird. Oder die Anmeldung von wechselnden, weit entfernten Standorten innerhalb kurzer Zeit. Ebenso die Verwendung von unsicheren Mods oder Drittanbieter-Tool können zu einer Sperre führen. Wie auch die Beteiligung an toxischem Chat-Verhalten, auch wenn unbeabsichtigt.
Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass eine IP-Sperre nicht immer vorher angekündigt wird und Betroffene oft erst beim Login-Versuch davon erfahren.
Prävention: Was bietet den besten Schutz vor einer Sperre?
Die gute Nachricht: Mit den richtigen Gewohnheiten und Verhaltensweisen, lässt sich die Wahrscheinlichkeit einer IP-Sperre reduzieren. Hier sind die wichtigsten Tipps:
1. Halten Sie sich an die Spielregeln
Auch wenn die banal und selbstverständlich klingenden, ist dies der häufigste Grund für Sperren. Lesen Sie sich daher die Nutzungsbedinungen (Terms of Service) gewissenhaft durch, inklusive jener Passagen zu Mods, Handel und Chat-Verhalten. Vermeiden Sie jegliche Verhaltensweisen, die als Betrug interpretiert werden können.
2. Schützen Sie Ihr Konto mit starker Sicherheit
Es wichtig, die Sicherheit Ihrer Daten zu gewährleisten. Dabei ist es ratsam eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA9) zu aktivieren. Ein einzigartiges, starkes Passwort gehört ebenso zu den Grundlagen, am besten mit Passwort Manager. Geben Sie zudem nie Ihre Login-Daten weiter, auch nicht an „Freunde“ oder Bekannte die kurz etwas testen möchten. Viele IP-Sperren sind eine Folge von kompromittierten Konten, bei denen die Plattform mit einer automatischen Blockade reagiert.
3. Achten Sie auf Ihre Verbindung
Öffentliche WLANS sei es in Cafés, Hotels oder anderen Orten teilen oft eine IP-Adresse unter vielen Nutzern. Wenn ein anderer Nutzer auf dieser IP gegen die Spielregeln verstößt, können Sie mitgesperrt werden. Daher bietet es sich eher an zu Hause über Ihren eigenen Router zu spielen.
4. Nutzen Sie eine stabile iP
Es gibt einige Internetanbieter, die „dynamische IPs vergeben“, diese ändern sich regelmäßig. In seltenen Fällen kann das zu falschen Verdachtsmomenten führen. Falls möglich, sprechen Sie mit Ihrem Provider über eine feste in-Adresse, dies kann dabei helfen, das Enstehen von Missverständnissen zu vermeiden.
5. Informieren Sie sich über regionale Einschränkungen
Da manche Spiele nur in bestimmten Ländern freigeschaltet sind, prüfen Sie ob das Spiel erlaubt, aus Ihrem Standort gespielt zu werden.
Technische Lösung: VPN mit Bedacht verwenden
Ein VPN-Dienst kann helfen, wenn Sie rechtmäßig auf Ihr Konto zugreifen möchte, aber ihre aktuelle IP gesperrt ist. Es ist jedoch wichtig vorab zu prüfen, ob die Spiele deren Nutzung in den AGB verbieten, auch wenn die Nutzung eines VPN allgemein gestattet ist. Mehr dazu Erfahren Sie in dem Artikel: Entfernen Sie die Fortnite IP-Sperre.
Was tun, wenn Sie bereits gesperrt sind?
Eine IP-Sperre bedeutet nicht zwingend das Ende Ihres Gaming-Erlebnisses. Zunächst ist es empfehlenswert, den Support des Spiels zu kontaktieren, um den genauen Grund für die Sperre zu erfahren. Seien Sie ehrlich und schildern Sie die Situation. Wenn die Sperre nicht gerechtfertigt war oder durch Missverständnisse getätigt wurde, besteht oft die Chance auf eine Aufhebung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass IP-Sperren ärgerlich sind und schnell dazu führen, dass Sie erst ein mal nicht mehr auf die zuvor gespielten Spiele zugreifen können. Dies kann vor allem dann ärgerlich und frustrierend sein, wenn es sich um ein Missverständnis handelt, welches für die Sperre gesorgt werden. Es ist dennoch von großer Bedeutung bereits päventiv dafür zu sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit minimiert wird eine solche Sperre zu erhalten. Dies wird vor allem durch das Einhalten der Spielregeln gewährleistet. Falls es doch zu einer Sperrung kommen sollte, kann der Kontakt mit dem Support oder der bedachte Einsatz eines seriösen VPNs in Betracht gezogen werden.
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