Das Ende der Cheats? Wie Fortnites neue Sicherheit PC-Gaming für immer verändert

Epic Games hat angekündigt, dass PC-Spieler von Fortnite ab dem 19. Februar für die Teilnahme an allen Turnieren Secure Boot, TPM und die Input-Output Memory Management Unit (IOMMU) aktivieren müssen.

Das Ende der Cheats? Wie Fortnites neue Sicherheit PC-Gaming für immer verändert

In der hart umkämpften Welt der Live-Service-Games hat sich das Cheaten von einfachen Wallhacks zu hochentwickelten PCIe-Einsteckkarten entwickelt, die die CPU komplett umgehen.

Epics jüngstes technisches Dekret an alle Fortnite-Spieler ist eine direkte Reaktion auf diesen Hardware-Krieg. Während die meisten Windows 11-Nutzer mit TPM 2.0 und Secure Boot bereits auf halbem Weg sind, stellt die Einbeziehung von IOMMU eine neue Stufe der Anti-Cheat-Aggression dar.

Dabei geht es nicht mehr nur um ein faires Match, sondern darum, dass einer der größten Entwickler der Branche seinen massiven Einfluss nutzt, um dem gesamten PC-Ökosystem einen neuen Sicherheitsstandard aufzuzwingen.

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Fortnite: Das Ende der Ära der „einfachen“ Cheats?

Während Easy Anti-Cheat (EAC) schon lange im Kernel (Ring 0) angesiedelt ist, sind Cheater dazu übergegangen, „unter“ das Betriebssystem zu schlüpfen. Sie nutzen Direct Memory Access (DMA)-Karten – physische PCIe-Geräte, die Spieldaten auslesen, ohne dass die CPU davon erfährt.

TPM & Secure Boot stellen sicher, dass die „Vertrauenskette“ beim Systemstart nicht durch Rootkits oder Hypervisoren unterbrochen wird. Doch im Gegensatz zu früheren Updates fungiert die obligatorische Aktivierung der IOMMU als Hardware-Firewall. Sie kontrolliert streng, welche Geräte auf den RAM des Systems zugreifen dürfen, und macht so Hardware-DMA-Cheats, die zuvor die Software-Erkennung umgingen, effektiv blind.

Fortnite vs. Regelbrecher: 175.000-Dollar-Urteile und lebenslange Sperren

Das markanteste Beispiel ist der Fall von Sebastian Araujo, einem Turnier-Cheater, der einen 6.850-Dollar-Preisgewinn in einen rechtlichen Albtraum über 175.000 Dollar verwandelte.

Epic sperrte nicht nur sein Konto, sondern nutzte den DMCA und den Copyright Act vor einem Bundesgericht. Indem Epic durch Cheats ermöglichte Modifikationen als nicht autorisierte „abgeleitete Werke“ einstufte, erwirkte das Unternehmen ein Versäumnisurteil, das einer 25-fachen Strafe gegenüber den tatsächlichen Gewinnen des Cheaters entspricht.

Jeder Cent, den Keyforsteam aus diesen Klagen einnimmt, wird an Child’s Play gespendet, wodurch ein toxischer Moment im Wettbewerb in einen PR-Sieg für den Entwickler verwandelt wird.

Letztendlich wollen Epic sowie andere Entwickler und Publisher klarmachen, dass Cheaten nicht mehr nur das Risiko birgt, seine Skins zu verlieren, sondern das Risiko, seine gesamten Ersparnisse einzubüßen.

Wache über den Schlachtenbus

Epic ist fertig mit der Defensive. Indem sie Cheater zwischen eine Hardware-Firewall und einen kostspieligen juristischen Hammer klemmen, setzen sie ein Zeichen: Die Integrität des Wettbewerbs ist den Preis des Hardware-„Gatekeepings“ wert.

Für die 5 % der Spieler auf älteren Systemen bedeutet die Frist am 19. Februar den erzwungenen Rückzug aus der Turnierszene. Für alle anderen ist es ein Blick in die Zukunft des „Secure Gaming“, in der die Sicherheitseinstellungen des Mainboards genauso wichtig sind wie die Zielgenauigkeit.


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