Subnautica 2 Update 1.1 bringt Raubtier-Betäubungen und Co-Op-Roadmap

Das Adaptive Measures-Update bringt neue Biolabore und erweiterte Biomod-Plätze ins frühe Spiel
Wichtigste Erkenntnisse
  • Update 1.1 führt ein Zurückschrecken der Kreaturen sowie eine Betäubungsmechanik durch den Schallresonator ein und bietet so eine nicht-tödliche Verteidigung gegen feindliche Fauna.
  • Zu den Verbesserungen der Spielbarkeit gehören ein Sichtfeld-Regler (FOV), die Möglichkeit, an Land zu sprinten, sowie überarbeitete Audioprotokolle, die nicht mehr automatisch abgespielt werden.
  • Die Entwicklungs-Roadmap bestätigt, dass Koop-Funktionen wie ein Proximity-Chat in Update 1.2 folgen, während eine große Biom-Erweiterung für später im Jahr angesetzt ist.

Wie das Adaptive Measures-Update das Überleben verändert

Die Veröffentlichung von Subnautica 2 Update 1.1, offiziell Adaptive Measures genannt, behandelt direkt das umfangreiche Community-Feedback bezüglich des Unterwasser-Überlebens. Unknown Worlds hat die Progression im frühen Spiel priorisiert und zwei zusätzliche Biolabore in den Korallengärten und den Axum-Ruinen eingeführt.

Spieler können nun insgesamt sechs passive Biomod-Plätze freischalten. Dieses System skaliert durch eine neue Scan-Mechanik und belohnt gründliche Erkundung mit erhöhter Flexibilität bei der Ausrüstung.

Die bedeutendste mechanische Änderung betrifft die Interaktionen mit der feindlichen Fauna. Das Survival-Multitool löst nun deutliche Zurückschreck-Animationen bei Kreaturen aus, bevor diese sich zurückziehen, was ein unmittelbares visuelles Feedback bietet.

Laut dem offiziellen Update-Vlog von Creative Director Anthony Gallegos stellt dies sicher, dass die Spieler die physischen Auswirkungen ihrer Werkzeuge auf das umgebende Ökosystem besser verstehen.


Könnt Ihr in Subnautica 2 Raubtiere töten?

Ihr könnt in Subnautica 2 keine Raubtiere oder andere Fische töten. Die Entwickler von Unknown Worlds haben ausdrücklich erklärt, dass das Spiel auf Ausweichen und nicht-tödliche Maßnahmen fokussiert ist. Dabei kommen Werkzeuge wie der Schallresonator zum Einsatz, um feindliche Fauna zu betäuben, anstatt tödliche Kämpfe zuzulassen.

Diese Designphilosophie war seit dem Start des Spiels im Early Access ein Hauptthema von Diskussionen. Um die Lücke zwischen der Verwundbarkeit der Spieler und der Vision des Studios zu schließen, fungiert der Schallresonator nun als effektives Betäubungsgerät.

Wenn Kreaturen getroffen werden, verlieren sie kurzzeitig das Bewusstsein und treiben davon. Dies ermöglicht es den Spielern zu entkommen, ohne die etablierten Regeln des Ökosystems zu brechen.

Gallegos hat bereits klargestellt, dass Subnautica 2 zwar nicht strikt ein Pazifismus-Simulator ist, das Team jedoch weiterhin entschlossen bleibt, Taktiken zur Schadensminderung anstelle traditioneller Waffen bereitzustellen.


Verbesserungen der Lebensqualität und der Umgebung

Über die Verteidigungsmechaniken hinaus führt der Adaptive Measures-Patch wichtige Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit ein. Spieler können bei der Erkundung außerhalb des Wassers endlich sprinten – eine stark nachgefragte Mobilitätsfunktion.

Das PDA-System hat eine strukturelle Überarbeitung erhalten. Audioprotokolle werden nach dem Einsammeln nicht mehr automatisch abgespielt. Dies verhindert sich überschneidende Dialoge, insbesondere in Multiplayer-Sitzungen.

Leistungsoptimierung bleibt ein Schwerpunkt. Es gibt gezielte Fehlerbehebungen für Einbrüche der Bildrate in der Region der Metallfarmen (Metal Farms) sowie eine Lösung für ein Problem, das Nvidia-Laptop-GPUs auf 60 Bilder pro Sekunde beschränkte. Vollständige technische Details sind in den offiziellen Patchnotes verfügbar.


Einigung mit Krafton sichert die Entwicklungs-Roadmap

Die Zukunft von Subnautica 2 wird durch eine kürzlich erfolgte gegenseitige Einigung zwischen der Muttergesellschaft Krafton und der Führung von Unknown Worlds stabilisiert. Nach der Vereinbarung trat CEO Ted Gill zurück und die Entwicklungsmitarbeiter erhielten ihre ausstehenden finanziellen Boni.

Krafton gab eine Erklärung ab, in der sie ihre fortlaufende Unterstützung für das Studio auf dem Weg zur vollständigen 1.0-Version bestätigten. Dieser Rückhalt ist entscheidend, während sich das Team auf die nächste Phase der Early-Access-Roadmap vorbereitet.

Update 1.2, das in den kommenden Wochen erwartet wird, wird sich vollständig auf die kooperative Multiplayer-Infrastruktur konzentrieren. Zu den Ergänzungen gehören ein Proximity-Voice-Chat, Wiederbelebungsmechaniken für Spieler sowie ein verbessertes Basisbau-Tool.

Später im Jahr wird das Early Access 2-Update eine erhebliche Inhaltserweiterung liefern. Diese Veröffentlichung wird eine komplett neue Region, unentdeckte Kreaturen, zusätzliche Fahrgestell-Optionen für Fahrzeuge und das nächste Kapitel der zentralen Geschichte einführen.

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Bewertung des aktuellen Stands im Early Access

Update 1.1 strafft erfolgreich die Kernschleife von Subnautica 2, indem es spürbare Verteidigungsoptionen bietet, ohne die zentralen Designpfeiler des Studios zu kompromittieren. Die Hinzufügung des FOV-Reglers und die manuelle Wiedergabe von Audioprotokollen zeigen eine klare Reaktionsfähigkeit auf die Reibungspunkte der Spieler.

Da Unternehmensstreitigkeiten beigelegt sind und eine klare Roadmap vorliegt, erscheint das Fundament für die kooperative und narrative Erweiterung des Spiels sicher.


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