Der „MMO-Retter“ ist offiziell gefallen. An einem Wochenende, das als Schande in die Gaming-Geschichte eingehen wird, ist Ashes of Creation implodiert. Nur wenige Wochen nach dem 50-Dollar-Start im Steam Early Access wurde der Traum von einer reaktiven, spielergesteuerten Welt durch eine Welle von Rücktritten, Massenentlassungen und einer stillschweigenden Entfernung aus dem weltweit größten digitalen Storefront ausgelöscht.

Wir alle haben schon erlebt, wie MMOs straucheln, aber wir erleben selten, dass sie über Nacht in einer Wolke aus Rauch und rechtlichen Hinweisen verschwinden. Fast ein Jahrzehnt lang war Ashes of Creation der „Auserwählte“, das Projekt, das versprach, das Genre vor der Gier der Konzerne zu retten.
Doch an einem Wochenende, das sich eher wie ein Wirtschaftskrimi als wie ein Spiele-Update anfühlte, ist dieser Traum nicht nur gestrauchelt, sondern hat einen Herzstillstand erlitten. Wenn Sie die Brände in Verra verfolgt haben, wissen Sie, dass es nicht mehr um das Gameplay geht. Es geht ums Überleben, und die Aussichten sind düster.
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Ashes of Creation: Der plötzliche Tod eines MMO-Traums
Der Zusammenbruch kam ebenso schnell wie brutal. Am 31. Januar 2026 ließ Creative Director und Gründer Steven Sharif im offiziellen Discord eine Bombe platzen: Er habe die Kontrolle über das Unternehmen verloren und trete aus Protest zurück. Sharif führte „unethische“ Anweisungen eines mysteriösen Vorstands an, eines Vorstands, von dem er zuvor behauptet hatte, er existiere nicht.
Die Folgen waren unmittelbar:
- Massive Flucht der Führungsebene: Das obere Management folgte Sharif innerhalb weniger Stunden aus der Tür.
- WARN Act Mitteilungen: Die verbleibenden Mitarbeiter erhielten Entlassungsbescheide, wobei Berichte darauf hindeuten, dass das Studio nicht in der Lage ist, seinen Lohnverpflichtungen zum 1. Februar nachzukommen.
- Studio-Schließung: Bis Montag, den 2. Februar, hörte Intrepid Studios faktisch auf zu existieren und hinterließ über 200 arbeitslose Entwickler und ein Jahrzehnt abgebrochener Arbeit.
Ashes of Creation und das Steam-Delisting: Was nun für die Unterstützer?
Während die Website des Spiels weiterhin online ist (und ominöserweise immer noch Zahlungen für Kosmetika entgegennimmt), hat Steam Ashes of Creation offiziell aus dem Verkauf genommen.
Der „Kaufen“-Button ist weg, ersetzt durch eine Wand aus „Größtenteils Negativen“ Bewertungen von Spielern, die das Gefühl haben, Teil eines letzten „Cash Grabs“ gewesen zu sein, bevor die Lichter ausgingen.
Für die 20.000 ursprünglichen Kickstarter-Unterstützer ist die Situation noch verzweifelter. Eine langjährige Klausel versprach volle Rückerstattungen, falls das Spiel nicht veröffentlicht wird. Da das Spiel jedoch technisch gesehen im Dezember im Steam Early Access „veröffentlicht“ wurde, befürchten viele, dass dieses rechtliche Schlupfloch genutzt wird, um das Studio davor zu schützen, Millionen an Crowdfunding-Kapital zurückzuzahlen.
Wie geht es mit Ashes of Creation weiter?
Ashes of Creation ist kein Spiel mehr, und es könnte bald zu einem rechtlichen Schlachtfeld werden. Da das Studio geschlossen und die Führung weg ist, gibt es niemanden mehr, der die Bugs behebt, die Server verwaltet oder die großen Versprechen von Alpha Drei erfüllt.
Wenn Sie das Spiel auf Steam gekauft haben, beantragen Sie sofort eine manuelle Rückerstattung. Geben Sie die Studioschließung und die Entfernung aus dem Verkauf als Grund an.
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