Die lassen dieses Spiel einfach nicht sterben, oder? Und ganz ehrlich: Ich beschwere mich nicht. Während Age of Empires IV versucht, das moderne Geschwisterchen zu sein, bleibt Age of Empires II: Definitive Edition das Goldkind, das die Brötchen verdient.
Heute hat Microsoft den DLC The Last Chieftains veröffentlicht und gibt Südamerika endlich das Rampenlicht, das es verdient. Hier gibt es keinen billigen Reskin; wir bekommen drei vollwertige Völker, die sich wirklich unterschiedlich spielen, plus Kampagnen, die sich nicht wie ein Lückenfüller anfühlen. Wer den ewigen Ritter-Rush in der Meta satt hat, findet hier den nötigen Shake-up für seine Ranked Games.
Key Takeaways: Die Kurzfassung
- Drei neue Völker: Spielt als Mapuche, Muisca und Tupi, alle mit einzigartigen Anti-Meta-Einheiten.
- Kampagnen-Inhalt: Drei voll vertonte Kampagnen, die den Widerstand gegen die europäischen Kolonisatoren thematisieren.
- Preis-Check: Der UVP liegt bei 19,99 €, aber Game Pass Mitglieder erhalten einen Rabatt (der DLC ist nicht kostenlos im Abo enthalten).
Drei neue Herausforderer betreten die Arena
Die Entwickler haben hier nicht einfach Pfeile auf eine Landkarte geworfen. Diese Zivilisationen fühlen sich so an, als wären sie entworfen worden, um klassische Kavallerie-Völker so richtig zu nerven.
Die Mapuche setzen auf unkonventionelle Kriegsführung. Wer Micro-Management hasst, sollte lieber wegschauen. Ihre Kona-Kavallerie teilt gegen verletzte Einheiten ordentlich aus (brutal zum Aufräumen), und der Bolas-Reiter ist ein Albtraum, der feindliche Einheiten verlangsamt. Im Grunde der perfekte Hard-Counter für Hit-and-Run-Taktiken.
Dann haben wir die Muisca, die die Anden dominieren. Für Eco-Boomer mit einem Hang zum Religiösen sind sie ein Traum. Ihr Guecha-Krieger heilt beim Sterben nahegelegene Einheiten – klingt morbide, ist aber taktisch wahnsinnig wertvoll, um die Frontlinie zu halten.
Zu guter Letzt die Tupi aus dem heutigen Brasilien. Das ist die klassische Swarm-Fraktion. Ihre Schwarzwald-Bogenschützen werden im Doppelpack ausgebildet (hallo, Billig-Armee), und der Ibirapema-Krieger verursacht Flächenschaden. Wer einen Tupi-Spieler eine Armee massen lässt, wird keine gute Zeit haben.
Neue Kampagnen für Solo-Strategen
Im Multiplayer wird geschwitzt, aber im Singleplayer zeigt sich meist der wahre Produktionswert. Wir bekommen drei volle Kampagnen, die zum Glück mehr sind als nur „geh dahin und mach alles platt“.
- Lautaro (Mapuche): Eine Rachegeschichte gegen den spanischen Konquistador Pedro de Valdivia. Man muss spanische Taktiken meistern, um sie zu schlagen – das lässt auf coole Tech-Steal-Mechaniken hoffen.
- El Dorado (Muisca): Weniger Gold, mehr Politik. Man spielt Kommandant Pacanchique, der sich mit internen Machtkämpfen herumschlagen muss, während die Europäer an die Tür klopfen.
- Arariboia (Tupi): Eine Überlebenskampagne, in der man sich portugiesische Hilfe sichern muss, um die Heimat zurückzuerobern.
Historisch wissen wir, wie diese Konflikte endeten, aber in AoE II könnt ihr das Drehbuch selbst schreiben.
The Naval Overhaul headlines today's update for #AoEII: DE, along with the Inca overhaul, refreshed Pachacuti campaign, cross-network Voice Chat, new Profile Icons for each civ, and more.
— Age of Empires (@AgeOfEmpires) February 17, 2026
📜 Release notes: https://t.co/tBVn1RXk0d pic.twitter.com/jlUO6R7YAk
Der Preis der Geschichte: Lohnt es sich?
Kommen wir zum Punkt, an dem ihr kurz den Geldbeutel festhalten solltet. Der offizielle Steam-Preis liegt bei 19,99 €. Für einen DLC ist das schon eine Ansage, besonders im Vergleich zu früheren Erweiterungen.
Wichtiger Hinweis: Wenn ihr den Xbox Game Pass habt, ist dieser DLC NICHT gratis. Ihr habt nur Zugriff auf das Hauptspiel. Allerdings gibt es mit dem Abo etwa 10-15 % Rabatt im Store.
Wer nur Ranked spielt, könnte den „Pay-to-Compete“-Druck spüren, sollten sich die neuen Völker als zu stark erweisen (und seien wir ehrlich, neue Civs sind zum Launch immer ein bisschen drüber). Für Casual-Spieler sind 20 € für drei Kampagnen ein fairer Deal, also etwa 6 € pro Story-Arc.
Fazit: Ein notwendiger Frischekick
The Last Chieftains beweist, dass Age of Empires II nicht nur überlebt, sondern sich ständig weiterentwickelt. Die neuen Völker bieten echte Mechaniken statt nur kleiner Stat-Anpassungen, und das südamerikanische Setting ist optisch ein Genuss. Ein solider Kauf, aber wartet vielleicht den ersten Balance-Patch ab, wenn ihr Angst vor Power-Creep habt.
Welche neue Kampagne werdet ihr in The Last Chieftains zuerst ausprobieren?
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