Das hochkarätige Spiel Magic: The Gathering (MTG) ist vom Spieltisch in den Gerichtssaal gewandert. Hasbro sieht sich derzeit mit einer massiven 76-seitigen Aktionärsklage konfrontiert, die im Januar 2026 eingereicht wurde und in der behauptet wird, die Unternehmensleitung habe MTG-Produkte „wissentlich überdruckt“, um finanzielle Misserfolge in anderen Abteilungen zu verschleiern.

Eine 76-seitige Bundesklage in Rhode Island hat CEO Chris Cocks und andere Top-Manager ins Visier einer massiven Aktionärsrevolte gerückt.
Die Anschuldigung, so GoLocalProv, lautet auf ein systematisches „Überdrucken“ von Magic: The Gathering Karten, das darauf ausgelegt war, Investoren zu täuschen und tiefgreifende finanzielle Probleme in anderen Geschäftsbereichen des Unternehmens zu verbergen. Für Fans, welche die „Produktmüdigkeit“ der letzten Jahre gespürt haben, setzt das Justizsystem dieser Erschöpfung nun endlich ein Preisschild auf.
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Magic: The Gathering: Die „Fallschirm-Strategie“ enthüllt
Angeführt von den Aktionären Joseph Crocono und Ultan McGlone lüftet die Klage den Vorhang für das, was sie die „Fallschirm-Strategie“ nennt. Es wird behauptet, dass Hasbro-Führungskräfte angeblich das Notfall-„Fallschirmspringen“ zusätzlicher MTG-Sets angeordnet haben, um „Umsatzeinbußen an anderer Stelle im Unternehmen auszugleichen“.
In der Klage wird ein entscheidender Bericht der Bank of America aus dem Jahr 2022 zitiert, der davor warnte, dass Hasbro den „langfristigen Wert“ seiner Vorzeigemarke zerstört. Indem Hasbro den Markt mit „limitierten“ Produkten überschwemmte, die alles andere als das waren, verbrannte das Unternehmen laut Klage in nur wenigen Quartalen jahrelanges Wohlwollen der Sammler.
Die Kläger argumentieren, dass die „Secret Lair“-Drops und „Universes Beyond“-Crossover nicht nur kreative Erweiterungen sind, sondern Werkzeuge zur Marktübersättigung.
Durch die Verdoppelung der Anzahl der zwischen 2021 und 2023 veröffentlichten Produkte hat Hasbro den Markt angeblich überflutet. Dieser Schritt entwertete Berichten zufolge bestehende Sammlungen und erschütterte das Vertrauen der lokalen Spieleläden.
MTG vs. 55 Millionen Dollar Überzahlung: Der Rückkauf-Skandal
Der konkreteste finanzielle Schlag in der Einreichung betrifft eine Reihe von Aktienrückkäufen. Zwischen April und Juli 2022 gab Hasbro rund 125 Millionen Dollar aus, um 1,4 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen. In der Klage wird behauptet, dass diese Aktien zu „künstlich aufgeblähten Preisen“ gekauft wurden, die durch die täuschenden Magic-Umsatzzahlen aufrechterhalten wurden.
Dem Bericht zufolge behaupten die Kläger, dass Hasbro 55,9 Millionen Dollar zu viel für die eigenen Aktien bezahlt habe. Dies ist nicht nur eine „Fan-Beschwerde“ über zu viele Karten, sondern eine rechtliche Anschuldigung wegen „Verschwendung von Unternehmensvermögen“ und „Verletzung der Treuepflicht“, die zu einer massiven persönlichen Haftung der genannten Führungskräfte führen könnte.
Die brisanteste Behauptung betrifft die berüchtigte 30th Anniversary Edition. Aktionäre behaupten, Hasbro habe „ausverkauft“-Meldungen für das 999-Dollar-Produkt vorgetäuscht, um künstliches FOMO zu erzeugen. Interne Berichte legen nahe, dass das Set tatsächlich hinter den Erwartungen zurückblieb, was zu Gerüchten führte, dass unverkauftes Inventar auf Mülldeponien landete.
Dieser Rechtsstreit stellt Hasbros Drang nach kurzfristigem Profit dem Knappheitsmodell gegenüber, das MTG 30 Jahre lang getragen hat. Analysten der Bank of America warnten bereits zuvor, dass Hasbro „seine Gans, die goldene Eier legt, schlachtet“, und nun fordern Investoren Schadenersatz für einen angeblichen Wertverlust der Aktien in Höhe von 55,9 Millionen Dollar.
Ist Magic: The Gathering noch sammelwürdig?
Zum ersten Mal in der 30-jährigen Geschichte des Spiels wird die „Knappheit“ von Magic vor einem Bundesgericht verhandelt. Wenn die Klage Erfolg hat, könnte dies einen radikalen Wandel in der Arbeitsweise von Wizards of the Coast erzwingen und das Spiel potenziell zu einem langsameren, nachhaltigeren Veröffentlichungsrhythmus zurückführen.
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