Nach einem extrem instabilen internen Alpha-Build im Frühjahr nimmt Ubisoft Paris nun drastische Kürzungen am Umfang vor, um zu retten, was von Ghost Recon: Project OVR vor der Beta im November noch zu retten ist.

- Ghost Recon Project OVR durchläuft nach einem extrem instabilen internen Alpha-Build aggressive Kürzungen beim Umfang und den Features.
- Der Wechsel der traditionsreichen Taktik-Reihe auf die Unreal Engine 5 für Plattformen der aktuellen Generation hat massive Produktionshürden und weit verbreitete Überstunden beim Personal verursacht.
- Trotz sinkender Mitarbeiterzahlen und interner Zweifel an der Stabilität des Builds hält Ubisoft an seinem Beta-Zeitfenster im November fest.
Der Wechsel einer traditionsreichen Taktik-Reihe auf eine neue Engine-Technologie sollte Ubisoft Paris ohnehin fordern, doch die Realität von Ghost Recon: Project OVR erweist sich als weitaus turbulenter, als es das Studio ursprünglich geplant hatte.
Laut Insider Gaming haben Quellen enthüllt, dass Project OVR seinen internen Alpha-Test zu Beginn dieses Frühjahrs nicht bestanden hat. Der Build wurde als „in schrecklichem Zustand“ und „nicht stabil“ beschrieben. Dennoch drängt Ubisoft weiterhin auf eine Beta im November.
Da das hart umkämpfte Beta-Zeitfenster im November unaufhaltsam näher rückt, sehen sich die verbleibenden Entwickler intensivem Crunch gegenüber. Ihr arbeitet gegen die Uhr, um eine fehlerhafte interne Alpha in ein funktionierendes, marktreifes Taktikerlebnis zu verwandeln.
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Was wird bei Ghost Recon: Project OVR gestrichen?
Insider behaupten, dass Ubisoft die Gameplay-Features und den Gesamtumfang des kommenden Ghost Recon-Spiels signifikant und aggressiv reduziert, um den aktuellen Zeitplan einzuhalten.
Der Wechsel zur Unreal Engine 5 hat im Studio zu massiven Produktionsengpässen geführt. Da der Titel ausschließlich für die Hardware-Kapazitäten der aktuellen Generation auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S entwickelt wird, sind die technischen Anforderungen immens.
Um das Projekt über Wasser zu halten, streichen neu eingesetzte Produktionsleiter periphere Features.
Die Studioleitung hat Berichten zufolge alternative Roadmaps der Entwickler abgelehnt und sich stattdessen dafür entschieden, das Spiel auf das absolute Wesentliche zu reduzieren, um eine vollständige Einstellung des Projekts zu verhindern.
Wie werden sich die neuen Fristen auf den Release auswirken?
Das kompromisslose Drängen auf eine Beta im November führt zu weit verbreitetem Crunch und „stillen Kündigungen“ in der gesamten Entwicklungsabteilung.
Da die Mitarbeiterzahlen sinken, geraten die verbleibenden Teammitglieder unter intensiven Druck, was den allgemeinen Feinschliff und die Qualität des Endprodukts schwer beeinträchtigen könnte.
Ihr solltet Euch zum Launch auf ein potenziell schlankeres Taktikerlebnis einstellen. Als Konsequenz könnte der Verkaufspreis des Shooters ein Produkt widerspiegeln, das sich stark von den ursprünglichen Plänen unterscheidet.
Findet die November-Beta von Project OVR weiterhin statt?
Derzeit hält Ubisoft trotz erheblicher interner Zweifel an der Stabilität des Builds daran fest, das Beta-Zeitfenster im November zu erreichen.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Führung das Projekt erfolgreich stabilisieren kann, ohne das gesamte Studio auszubrennen.
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