Trotz seines taktischen Potenzials hat PUBG: Blindspot, der experimentelle Top-Down-Shooter von Krafton und dem ARC Team, offiziell das Ende seiner Reise erreicht. Das Studio gab die Abschaltung der Server für den 30. März 2026 bekannt.

Am 30. März 2026 gehen bei PUBG: Blindspot endgültig die Lichter aus. Nur 53 Tage nach dem Start in den Early Access am 5. Februar ist das schnelle Aus des taktischen Shooters eine bittere Erinnerung daran, wie unberechenbar der moderne Live-Service-Markt sein kann.
In der Ankündigung auf der Steam-Community-Seite dankte Sequoia Yang vom ARC Team den Fans für ihre Unterstützung, räumte jedoch ein, dass das Studio keinen adäquaten Weg gefunden habe, das Spiel zukunftssicher weiterzuentwickeln.
Das Ende von PUBG: Blindspot – Warum gehen die Server offline?
Laut dem offiziellen Statement von Sequoia Yang konnte das Team das „Niveau der Spielerfahrung“, das für die Early-Access-Phase versprochen wurde, nicht „nachhaltig gewährleisten“.
Ein Live-Service-Game benötigt eine große und konstante Playerbase, die Blindspot nie erreichen konnte. Zum Release lag der Peak bei gerade einmal 3.251 Spielern. Seitdem sank die Zahl auf weniger als 200 gleichzeitig aktive User auf Steam.
Die Entscheidung, so früh die Reißleine zu ziehen, lässt darauf schließen, dass Krafton und das ARC Team keinen Weg zur Profitabilität oder zur Lösung der Matchmaking-Probleme sahen. Statt eines langsamen Niedergangs entschied man sich für einen harten, aber klaren Cut.
Ein taktisches Experiment am Ende: Gameplay & Community-Feedback
Auf dem Papier war PUBG: Blindspot ein spannender Richtungswechsel für das Franchise. Statt Third-Person-Survival gab es taktische 5v5-Action aus der Vogelperspektive. Spieler wählten spezielle Agenten und setzten auf Squad-Synergien sowie Zerstörungsmechaniken, um Räume zu stürmen.
Obwohl die Steam-Reviews größtenteils positiv waren, spiegelte sich das Lob nicht in den Spielerzahlen wider. Die Kernzielgruppe von PUBG blieb weitestgehend fern, und Taktik-Shooter-Fans hielten wohl lieber an Giganten wie Rainbow Six Siege fest.
Wie geht es für Krafton und das ARC Team weiter?
Dieser Misserfolg bedeutet keineswegs das Ende des PUBG-Universums. Krafton setzt weiterhin voll auf die Marke, unter anderem mit Projekten wie Project Black Budget, einem heiß erwarteten Extraction-Shooter.
Auch das originale PUBG: Battlegrounds ist nach wie vor ein riesiger Umsatzbringer und führt regelmäßig die Charts an. Blindspot wird vorerst als mutiges Experiment in Erinnerung bleiben, das in einer gnadenlosen Branche keinen festen Boden unter den Füßen fand.
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