Pixel Sundays: Skate – Rückkehr eines Kults & was skate. wirklich bietet

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Von Spiele News
21. September 2025 keine kommentare

Willkommen zurück zu unserem neuesten Pixel Sundays Artikel. Heute geht es um das Skate Franchise. Skate war lange eines der beliebtesten Skateboarding-Serien aller Zeiten. Im Jahr 2010 erschien Skate 3 und brachte die Serie auf einen Höhepunkt, dann gab es nur noch Stille.

Zusammenfassung

Seit wenigen Tagen ist skate. oder “Skate 4″ im Early Access verfügbar. Deswegen werfen wir heute einen Blick zurück auf das Franchise und natürlich auch auf skate. Wir gucken, was das Spiel anders macht, was einen erwartet, wo es hakt und wie die Zukunft des Franchises aussieht.

Geschichte des Skate-Franchise

Angefangen hat alles im Jahr 2007 mit dem ersten Spiel der Serie Skate. Dieses wurde von EA Black Box entwickelt. Das Spiel erschien für die Xbox 360 und PlayStation 3. Das Spiel hatte eine große Konkurrenz mit Tony Hawk’s Pro Skater. Deswegen mussten sie sich stark von dem Spiel abheben, das taten sie indem sie realistischere Physik und das neuartige „Flick-It“-Steuerungssystem einführten. Im Spiel bewegst du den Analogstick, um Ticks auszuführen statt Button-Kombinationen zu drücken. Durch diese Innovation wurde Skate sofort zur ernsthaften Konkurrenz im Genre.

Skate

Dann kam im Jahr 2008 ein Spin-off, welches als Brücke zwischen dem ersten und zweiten Teil diente. Das Spiel erschien auf der Nintendo Wii, DS und iOS. Das Spiel nutzte Motion Controls beziehungsweise Touchscreen-Gesten, um die Flick-It Steuerung nachzubilden. Damit wurde das Franchise einer breiteren Zielgruppe zugänglich.

Im Jahr 2009 erschien dann Skate 2. Dieses Spiel spielt in “New San Vanelona”, einer neu gestalteten Version der ersten Spielwelt nach einer Katastrophe. Das Spiel kommt auch mit erweiterten Multiplayer-Funktionen, Herausforderungen und Wettbewerbe. Skate 2 verfeinert außerdem die Steuerung und macht das Skateboarding noch authentischer.

Dann brauchte man für Skate 3 mal einen Szenenwechsel, deswegen verlagerte man den Schauplatz nach Port Carverton. Außerdem führte das Spiel Team- und Koop-Features ein, brachte eine Möglichkeit eigene Parks zu bauen und erweiterte Online-Optionen. Neu war auch der “Hardcore-Modus”, in diesem waren die Tricks schwieriger, doch dadurch wurde das ganze noch realistischer. Und dann kam nach Skate 3 die Große Pause.

Skate

Nach Skate 3 wuchs eine starke Community und es wurden viele verschiedene Maps gebaut. Außerdem wurden noch viele Mods entwickelt, Fan-Server gehostet und Videos über das Spiel gemacht, wodurch es immer am Leben blieb. Dadurch ist die Marke nicht in Vergessenheit geraten, obwohl EA Black Box 2013 geschlossen wurde. Und jetzt gibt es seit wenigen Tagen “skate.” und dazu kommen wir jetzt.

skate. – Rückkehr unter neuen Vorzeichen

Jetzt, 15 Jahre später, ist am 16. September 2025 skate. in den Early Access gestartet. Verfügbar ist das Spiel auf PC (Steam/ Epic Games / EA App), PlayStation 4 & 5, Xbox One und Xbox Box Series X|S. Der offizielle Full-Release ist für 2026 geplant. Das Spiel ist kostenlos spielbar und finanziert sich über kosmetische Inhalte und den Live Service. Es gibt keine Pay-to-Win Vorteile, aber wenn du cool aussehen willst musst du was hinblechen und wenn du einfach nur Spaß auf dem Board haben willst geht das vollkommen kostenlos. Das Spiel bietet außerdem Cross-Play und Cross-Progression, also kannst du den gleichen Account auf verschiedenen Plattformen haben.

Skate

Das bekannte “Flick-It”-Trick-System wurde für moderne Controller neu angepasst. Es ist deutlich präziser und responsiver, zusätzlich bietet es eine größere Vielfalt in der Trickausführung. Die Vom Spiel vorgefertigten Rampen sind riesig, du machst Tricks auf hohen Hausdächern und kannst über riesige Halfpipes und Rampen sogar auf andere Häuser springen. Man kann auch in Echtzeit Rampen, Rails und Objekte platzieren, eigene Skate-Spots bauen und sie mit anderen teilen. Dadurch entsteht eine dynamische Sandbox, die ständig wächst.

skate. setzt auf massives offenes Skaten mit Koop-Sessions, Challenges und kompetitiven Events. Spieler können spontan Gruppen bilden, Sessions starten und gemeinsam Inhalte testen. Um das Spiel zu spielen, brauchst du eine permanente Internetverbindung. Sowas wie einen Offline-Modus gibt es nicht.

Im Spiel kann man sich viele verschiedene kosmetische Items kaufen wie neue Skater, Boards, Outfits und Emotes. Diese Items sind rein kosmetisch und beeinflussen keine Gameplay-Werte. Es gibt auch eine Art Battle Pass, den “skate.Pass” mit verschiedenen freischaltbaren kosmetischen Inhalten. Das Spiel hat auch mehrere Saisons und Saisonale Events. Jede Saison bringt neue Challenges, Themenparks, Deko-Objekte und spezielle Community-Events, wodurch Spieler zum langfristigen Spielen motiviert werden sollen.

Skate

Erste Rückmeldungen und Kritik zu skate.

Von vielen Spielern und Medien wurde das Kern-Gameplay als gelungen bezeichnet. Die überarbeitete “Flick-It”-Steuerung fühlt sich präzise und flüssig an. Tricks gelingen nach kurzer Eingewöhnung deutlich natürlicher. Die offene Welt von San Vansterdam bietet viel Raum zum Erkunden, spontane Sessions und Community-Inhalte. Die Spieler loben besonders, dass sich einige Rampen, Rails und Objekte in Echtzeit platzieren lassen und so völlig neue Lines entstehen. Das nahtlose Zusammenfahren mit anderen Skatern sorgt für eine lebendige, authentische Atmosphäre, wie ein echtes, großes Skate-Event.

Doch es gab bis jetzt nicht nur positive Kritiken. Generell sind die Bewertungen auf Steam gemischt mit 59% positiven Kritiken. Manche Spieler finden den Grafikstil als zu glatt oder “arcadig” und wünschen sich den raueren Look der Vorgänger. Auch das Charakterdesign wird teils als zu generisch wahrgenommen. Besonders vermisst werden “Hall of Meat”, Story-Modus und einige alte Missionstypen. Diese Features waren für viele Veteranen ein Markenzeichen und fehlten beim Early Access Start. Einige der Missionen sind stark repetitiv oder variieren kaum, was im Early Access auffällt. Zum Launch gab es auch immer wieder Serverausfälle, Warteschlangen und Bugs. Ein verbreiteter Fehler zeigte Missionen als “alle abgeschlossen” an, obwohl sie es nicht waren, was Fortschritte blockierte.

Skate

Vergleich zu den Vorgängern – was neu & was vertraut ist

Fangen wir erstmal damit an, was bei den Wurzeln des Franchises geblieben ist. Den Anfang macht da die bewährte “Flick-It”-Mechanik, diese bleibt das Herzstück. Die Tricks werden weiterhin über präzise Stick Bewegungen ausgeführt – wie in Skate 1-3 – wodurch sich Veteranen sofort heimisch fühlen. Auch wie in den Vorgängern kann man frei durch die Stadt cruisen, Spots finden und eigene Lines zusammenstellen. Es bleibt also der typische Sandbox-Ansatz, welcher die Serie bekannt gemacht hat.

Der Fokus des Spiels ist auch weiterhin die Community, welche das Franchise am Leben gehalten hat. Es gibt eine starke Betonung auf gemeinsames Fahren, Sessions, Challenges und Spot-Sharing. Das erinnert an die Online-Modi und Community-Events der alten Teile, halt nur moderner umgesetzt. Gewicht, Timing und Balance orientieren sich an Skate 1-3. Das Gefühl für Geschwindigkeit und Landungen soll bewusst nostalgisch wirken, um das klassische Spielgefühl beizubehalten.

Skate

Kommen wir jetzt zu dem, was ganz neu ist. Das was sofort beim Kaufen auffällt, das Spiel ist Free-to-Play. Skate 1-3 waren klassische Vollpreistitel und skate. ist jetzt kostenlos spielbar. Dafür setzt das Spiel auf kontinuierliche Updates, Battle Pass und kosmetische Items. Dafür gibt es jetzt auch keine Karriere mehr, sondern man muss immer online sein, um das Spiel spielen zu können. Der Fokus liegt mehr auf saisonalen Events & kosmetische Inhalte. Es gibt regelmäßige Saisons, Events und neue kosmetische Items, wodurch Spieler langfristig motiviert werden sollen, das Spiel zu spielen.

Blick nach vorne – Erwartungen & was verbessert werden sollte

Viele Fans hoffen, dass noch ein Story-Modus oder zumindest missionsbasierte Handlungsstränge kommen, um neben dem freien Skaten auch eine inhaltliche Motivation zu haben. Auch die Missionen im Early Access wirken oft repetitiv und die Spieler hoffen auf mehr unterschiedliche Missionstypen, Events und kreative Aufgaben, die langfristig motivieren. Das visuelle Erscheinungsbild von Skatern und Stadt soll noch vielfältiger und authentischer werden. Fans wünschen sich individuelle Outfits, lebendigere Straßenszenen und markante Skate-Sports. Natürlich wollen die Spieler auch eine höhere Stabilität der Server, kürzere Wartezeiten und schneller gefixte Bugs und den Verlust von Fortschritt zu vermeiden.

Dadurch, dass das Spiel Free to Play ist, ist es wichtig, dass keine Pay-to-Win-Elemente ins Spiel kommen. Ansonsten werden starke Kritiken kommen. Die Community erwartet jetzt regelmäßige und Inhaltsreiche Updates und Events. Langfristig ist es auch möglich, dass das Spiel noch auf anderen Plattformen wie Mobile erscheint.

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skate. – Ein mutiger Neustart mit viel Potenzial

Das Skate-Franchise ist nach 15 Jahren Pause mit skate. zurück – und wagt einen mutigen Neustart. Das Spiel bleibt den Wurzeln der Serie mit seiner präzisen Flick-It-Steuerung und dem offenen Sandbox-Ansatz treu, führt aber gleichzeitig moderne Free-to-Play- und Live-Service-Modelle ein. Die Early-Access-Version zeigt bereits großes Potenzial: Crossplay, dynamische Skate-Spots und Community-Funktionen schaffen eine lebendige Basis.

Allerdings hat skate. auch noch Kinderkrankheitenrepetitive Missionen, technische Probleme und fehlende Klassiker-Features wie Story-Modus oder „Hall of Meat“ sorgen für Kritik. Ob der neue Ansatz langfristig funktioniert, hängt davon ab, wie schnell und inhaltsreich Updates geliefert werden und wie stark die Community eingebunden bleibt. Gelingt das, könnte skate. nicht nur an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen, sondern das Franchise in eine neue Ära führen.


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