Es waren extrem harte Wochen für Highguard. Der Free-to-Play-Shooter sorgte beim Launch aus den völlig falschen Gründen für Schlagzeilen, und die Situation verschlechtert sich zusehends.
Nun ist die offizielle digitale Heimat des Spiels verschwunden, und das Schweigen ist ohrenbetäubend. Wer heute die offizielle Seite besucht, findet keine Patch-Notes oder Roadmaps mehr. Stattdessen gibt es einen leeren Bildschirm und eine Support-E-Mail. Für ein Spiel, das gerade erst massive Entlassungen hinnehmen musste, sieht das weniger nach Wartung als nach einem Abschied aus.
Key Takeaways: Die Schnellübersicht
- Website offline: Die offizielle Highguard-Domain zeigt derzeit eine „Site Unavailable“-Meldung an – ohne Infos zur Wiederkehr.
- Tencent enthüllt: Neue Berichte bestätigen, dass der chinesische Tech-Riese Tencent der geheime Geldgeber hinter Wildlight Entertainment war.
- Rasanter Absturz: Diese Nachricht folgt auf einen Einbruch der Spielerzahlen (von 90.000 auf 1.000) und signifikante Entlassungen im Studio, nur Wochen nach dem Launch.
Die „Unavailable“-Fehlermeldung
Das hier ist kein gewöhnlicher 404-Fehler. Wenn man jetzt die Highguard-Website aufruft, sind das schicke Hero-Art und die „Jetzt spielen“-Buttons weg.
Stattdessen sehen Nutzer eine nüchterne Nachricht: „This site is currently unavailable. Please contact support@codethirtytwo.com for assistance.“
Während die Links zu Discord und X (ehemals Twitter) noch aktiv sind, ist das Verschwinden der Haupt-Landingpage ein riesiges Warnsignal für ein Live-Service-Game.
Normalerweise gibt es bei Wartungsarbeiten eine gebrandete „Wir sind bald zurück„-Seite. Das hier fühlt sich anders an. Angesichts der jüngsten Unruhen bei Wildlight Entertainment spekulieren Fans bereits, dass die Server als Nächstes abgeschaltet werden könnten.
The Highguard website is down 😢 #Highguard pic.twitter.com/FeCEbt3AC4
— Rebs Gaming (@Mr_Rebs_) February 17, 2026
Die geheime Tencent-Verbindung
Um die Sache noch komplizierter zu machen, wissen wir nun endlich, wer die Rechnungen bezahlt hat. Laut einem Bericht von Game File war Tencent der primäre Investor von Wildlight Entertainment.
Lange Zeit wurde Wildlight als „voll finanziertes“ neues Studio beschrieben, aber die Quelle des Geldes blieb ein Rätsel. Wie sich herausstellt, steckte einer der größten Geldbeutel der Gaming-Branche hinter dem Projekt.
Das wirft ein neues Licht auf den jüngsten Zusammenbruch. Wenn Tencent beschließt, den Geldhahn nach der enttäuschenden Resonanz und den sinkenden Spielerzahlen zuzudrehen, erklärt das die plötzlichen Entlassungen. Wenn ein Riese wie Tencent seine Verluste begrenzt, dann meist radikal und schnell.
NEW: Highguard studio Wildlight's secret financial backer was Tencent, sources tell mehttps://t.co/LrD4hw9llt
— Stephen Totilo (@stephentotilo) February 17, 2026
Von 90.000 auf 1.000: Ein Zeitstrahl des Niedergangs
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Highguard startete eigentlich stark mit fast 90.000 gleichzeitig aktiven Spielern kurz nach dem Release.
Aber im Free-to-Play-Markt zählt die Langzeitbindung, und die fehlte bei Highguard völlig. Die Zahl stürzte auf einen Spitzenwert von kaum 1.000 täglichen Spielern ab. Dieser massive Exodus löste den ersten Dominostein aus: Entlassungen. Wie wir kürzlich berichteten, entließ Wildlight Entertainment den Großteil der Belegschaft nur Wochen nach dem Marktstart.
Erfahre mehr über das Ausmaß der Entlassungen bei Wildlight!
Der Weg vor uns: Kann sich das Spiel überhaupt erholen?
Entwickler Josh Sobel merkte in den sozialen Medien an, dass es ab dem Moment „bergab“ ging, als das Spiel bei den The Game Awards enthüllt wurde. Der Trailer zündete nicht. Die Ästhetik wurde verspottet. Die Mechaniken wirkten unklar.
Statt Hype zu generieren, startete das Spiel mit einer Zielscheibe auf dem Rücken. Jetzt, wo angeblich nur noch ein „Kernteam“ übrig ist, um das Licht anzulassen, fühlt sich das Verschwinden der Website wie der letzte Nagel im Sarg an. Wir warten immer noch auf ein offizielles Statement von Wildlight.
Falls du vorhattest, den Battle Pass zu grinden, solltest du erst einmal kein weiteres Geld oder Zeit investieren, bis die Zukunft von Highguard geklärt ist.
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