Bungie steht erneut vor einer schweren Umstrukturierung. Nachdem am 9. Juni 2026 Destiny 2 sein finales Live-Service-Update bekommen hat, waren viele Fans empört. Doch das Ende von Destiny 2 betrifft nicht nur die Spieler, sondern auch die Entwickler. Denn Sony hat bestätigt, dass neue Entlassungen im Studio hinter Destiny und Marathon bevorstehen. Und somit geht die alte Bungie-Ära zu Ende.

- Sony bestätigt neue Bungie Layoffs nach dem Ende der aktiven Destiny 2 Entwicklung.
- Destiny 2 bleibt spielbar, bekommt aber seit dem finalen Update vom 9. Juni 2026 keine aktive Live-Service-Entwicklung mehr.
- Die Kürzungen zeigen, wie stark Bungie nach früheren Entlassungen, der Sony Integration und dem Fokus auf Marathon unter Druck steht.
Die aktuellen Bungie-Layoffs kommen nicht überraschend, trotzdem sind sie hart. Schon im Jahr 2024 hatte Bungie 220 Rollen gestrichen und 155 Mitarbeiter wurden in Sony integriert. Jetzt nach dem Ende der aktiven Destiny 2 Entwicklung war es zu vermuten, dass noch mehr Entlassungen kommen.
Bungie schreibt zwar selbst, dass Destiny 2 nicht verschwindet, aber es kommen keine weiteren Updates mehr. Eine Anzahl an gefeuerten Mitarbeitern ist noch nicht bekannt. Hermen Hulst, der Präsident von PlayStation, hat in einem internen Memo bestätigt, dass fast das gesamte Team von Destiny 2 von den Entlassungen betroffen ist. Auch einige der Marathon Mitarbeiter müssen ihren Schreibtisch räumen.
— Bungie (@Bungie) June 25, 2026
Warum die Bungie Layoffs mehr sind als normale Umstrukturierung
Bungie war lange eines der wichtigsten Studios im Live-Service-Bereich. Mit Destiny 2 hatte Bungie seit 2017 ein Spiel, das dauerhaft Updates, Erweiterung und Community Events bekommen hat. Es geht nicht nur um eine interne Umstrukturierung, sondern das Ende einer ganzen Studio-Phase. Der Fokus liegt nun auf dem neuen Projekt Marathon. Doch Marathon befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase und braucht nicht so viele Extra-Mitarbeiter.
Doch Marathon ist bei den Fans nicht so beliebt wie Destiny 2, weswegen die gesamte Zukunft des Studios ungewiss ist. Sony kaufte Bungie im Juli 2022, um sie im Live-Service-Markt zu stärken. Bungie ist ein Beispiel dafür, wie schwer und teuer dieses Modell geworden ist. Doch das Studio ist noch nicht am Ende, es muss sich lediglich mit ihren neuen Projekten beweisen.
Warum Bungie jetzt an einem Wendepunkt steht
Bungie hat mit Halo und Destiny zwei große Shooter-Ären geprägt. Jetzt zeigen die aktuellen Layoffs, dass selbst ein großer Name nicht vor der Krise im Gaming-Markt schützt. Destiny 2 war immer bei den Fans beliebt, aber nicht mehr als Einnahmequelle für Bungie. Marathon ist nun natürlich deutlich wichtiger und muss liefern, doch ob das mit dem zerstörten Vertrauen der Fans noch klappt, steht in den Sternen.
Fast alle Mitarbeiter von Bungie haben früher an Destiny 2 gearbeitet und man hat sich wenig auf andere Bereiche ausgeweitet. Dadurch wurde die eigene Größe und Projektstruktur ein Problem für das Studio weswegen jetzt die Entwicklung für Destiny 2 beendet wurde. Die Layoffs sind kein Todesurteil für Bungie, aber ein deutliches Zeichen, dass die alte Bungie-Ära vorbei ist.
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