Amazon lässt Open-World-Racer der Forza-Macher fallen

Amazon Game Studios hat sich offiziell als Publisher für das kommende Open-World-Rennspiel von Maverick Games zurückgezogen – einem britischen Studio, das von ehemaligen Forza-Entwicklern geleitet wird.

Amazon lässt Open-World-Racer der Forza-Macher fallen

Maverick Games, ein 2022 von ehemaligen Forza Horizon-Entwicklern gegründetes Studio, hat offiziell Amazon als Publisher verloren, da das Unternehmen seine Entwicklungs- und Publishing-Projekte weiter zurückfährt.

Wie The Game Business berichtet, erklärte ein Sprecher von Amazon Game Studios, dass diese Entscheidung „Maverick Games die Flexibilität gibt, einen Publishing-Partner zu finden, dessen strategische Prioritäten besser mit der Markteinführung ihres Spiels übereinstimmen.“

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Das Ende eines Traums: Warum hat Amazon den Stecker gezogen?

Laut internen Memos und Branchenberichten schwenkt das Unternehmen auf ein Hybridmodell um und bevorzugt seine Cloud-Plattform Luna sowie KI-gesteuerte Casual-Erlebnisse gegenüber den zermürbenden, mehrjährigen Zyklen der AAA-Entwicklung.

In einem Statement gegenüber The Game Business erklärte der Sprecher: „Als Teil unserer strategischen Weiterentwicklung, uns auf Projekte zu konzentrieren, die Amazons einzigartige Stärken und Reichweite nutzen – einschließlich des jüngsten Relaunchs von Luna und unserer Partnerschaft mit Crystal Dynamics für das Tomb Raider-Franchise – haben wir beschlossen, Maverick Games aus ihrem Publishing-Vertrag zu entlassen.“

Vom Visionär zum Vermittler: Das Maverick-Aus

Dieser Schritt markiert eine radikale Wandlung der Identität von Amazon. Sie sind nicht länger bereit, den hohen „Steam-Preis“ zu zahlen, um prestigeträchtige AAA-Titel auf den Markt zu bringen, selbst wenn das Talent dahinter bewiesen ist.

Durch das Fallenlassen des Maverick-Projekts signalisiert Amazon, dass man nicht länger der „Mittelsmann“ für risikoreiche Blockbuster mit riesigen Budgets sein will. Stattdessen zieht sich das Unternehmen in ein isolierteres Ökosystem zurück.

Ist Amazon noch ein ernstzunehmender Player?

Sollten wir Amazon Games noch ernst nehmen? Ihre Erfolgsbilanz bei internen Projekten ist bestenfalls lückenhaft, und auch der Publishing-Arm glänzt bisher kaum.

Indem sie auf etablierte Namen wie Tomb Raider setzen, könnten sie endlich einen Weg zur Relevanz finden. Schließlich bleibt ihr Budget eine der größten Kräfte in der Branche.


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