Am vergangenen Wochenende gab es endlich die erste Chance, Path of Exile 2 kostenlos auszuprobieren, das neue Action-RPG im Diablo-Stil vom Team von Grinding Gear Games. Ein Wochenende, das auch das Third Edict des Spiels einführte, aber auch nicht wenige Spieler enttäuschte. Erfahren wir mehr darüber!
Erfahre mehr über das erste kostenlose Wochenende von Path of Exile 2 und das Third Edict!
Path of Exile 2 (PoE 2) ist der Nachfolger des isometrischen Action-RPGs von Grinding Gear Games. Das neuseeländische Entwicklerteam, das 2013 den ersten Teil herausbrachte und ein Action-RPG-Erlebnis bot, das stark von der Diablo-Reihe inspiriert ist. Es feierte einen großen Erfolg, auch dank des F2P-Ansatzes.
Der Nachfolger startet im Dezember 2024 im Early Access und gibt Hardcore-Fans des Spiels oder Käufern des Supporter Packs Zugang. Dank neuer Ergänzungen und eines teilweise anderen Gameplays im Vergleich zum ersten Teil, erzielte es einen guten Anfangserfolg. Das erste kostenlose Wochenende fand genau am 29. August 2025 auf PC, PS5 und Xbox Series X/S statt.
Gameplay und erste Eindrücke: Potenzial mit Hindernissen
Zusammen mit dem kostenlosen Wochenende hat Path of Exile 2 auch die neuen Zonen des Ngamakanui–Archipels des Third Edict eingeführt. Es wurden ganze 16 neue Spielgebiete und 12 neue Bosse zum Bekämpfen hinzugefügt. Begleitet von der Möglichkeit, zu sprinten, für ein flüssigeres Erlebnis – theoretisch.
Was aber den ersten Eindrücken sicherlich nicht geholfen hat. Mit einer Bewegung, die im Vergleich zur Konkurrenz immer noch wenig reaktionsschnell ist. Aber auch Tank-Builds, die von Spielern ausprobiert wurden, erwiesen sich angesichts der vielen Tode als nicht ausreichend. Nicht geholfen haben auch die Optimierungsprobleme des Spiels mit Rucklern, die in den schlimmsten Momenten eben den Tod kosten können.
I have a feeling a lot of people who tried Path of Exile 2 won’t be purchasing it. For me the movement is very clunky, and even with a high end computer the game stutters badly during combat sometimes. Thanks for the free trials this weekend @pathofexile hopefully your devs get… pic.twitter.com/8TNX2oydcR
— Tame Token (@tametoken) August 30, 2025
Hauptkritikpunkt: Der Albtraum des Build-Fortschritts
Erste Eindrücke waren für Neulinge nicht fantastisch, aber für diejenigen, die von PoE 1 kommen, immer noch machbar. Aber die wichtigste Kritik von vielen ist der Fortschritt des eigenen Spiel-Builds. Mit Fällen wie Support Gems, die bemerkenswerte Debuffs mit sich bringen und oft einen zweiten Gem erfordern, um das Ganze auszugleichen.
Und ein RNG, das Spieler ohne Grind nicht belohnt, sowie große, aber leere Spielkarten. Aber die Hauptkritik, auch von langjährigen Spielern, ist sicherlich das geringe Potenzial zum Experimentieren. Ein Kernaspekt des ARPG-Erlebnisses, der aber in PoE 2 nicht viel Raum lässt, da experimentelle Builds oft wenig effektiv sind. Das führt dazu, dass sich viele einem bereits durchdachten und eher mainstreamigen Build widmen.
I really tried to like poe2 (again) but I just can’t. It’s simply not fun. It’s not fluid comparatively and it feels clunky. Sprint sounded good but is a hack not a solution. Lots of builds are under powered. It’s sad to watch YT’rs apologize because the build did not perform and…
— 片乇山片 (@KewkD) August 30, 2025
Im Vergleich mit anderen ARPGs: Warum die Alternativen besser sind
PoE 2 präsentiert sich daher als extremes Hardcore-Erlebnis. Für diejenigen, die den Grind und die Herausforderung, aber auch eine interessante Geschichte bevorzugen. Und im Vergleich mit anderen ARPG-Titeln bietet es, zumindest vorerst, ein oft unterlegenes Erlebnis. Zum Vergleich haben wir:
- Diablo IV: Mit dem berühmten neuen Kapitel der Blizzard-Reihe eine der validesten Optionen. Es bietet einen viel flüssigeren Fortschritt und große Experimentiermöglichkeiten bei den Builds. Besonders ideal als entspannteres und mainstreamigeres Erlebnis, auch aufgrund des fehlenden echten Endgames.
- Last Epoch: Das Erlebnis von Eleventh Hour Games, das Anfang 2024 debütierte. Mit einem benutzerfreundlicheren Erlebnis dank umfangreicher Build-Erstellung, kostengünstigem Crafting und Respec sowie einer flüssigen und ausgefeilten Spielbewegung. Mit einer nicht herausragenden, aber schnell abzuschließenden Story.
- Grim Dawn: Das Erlebnis von Crate Entertainment, fast 9 Jahre nach dem Start. Es wird weiterhin mit neuen Inhalten und Erweiterungen unterstützt. Und mit starker Anpassung durch das Doppelte-Klassen-System, einem Roguelike-Erlebnis in den Dungeons und vielem mehr. Plus Mod-Unterstützung.
Dazu könnte man auch Gods, Death & Reapers vom Team von WOLCEN Studio als Action-RPG-PvPvE-Erlebnis hinzufügen. Ein Extraction-Erlebnis im Jenseits, in einer Welt, in der die Mythologie Realität ist und die Götter tot sind. Eine zweite Chance für das Studio, sich nach dem Scheitern von Lords of Mayhem zu rehabilitieren.
Fazit: Hoffnung auf Verbesserungen, aber die Skepsis bleibt
Das kostenlose Wochenende von PoE 2 hat sicherlich Raum für eine große Menge an Feedback von den Fans gegeben. Wobei das Spiel unbestreitbar ein großes Potenzial für eines der besten ARPG-Erlebnisse aller Zeiten hat.
Aber das Problem eines zu hardcore-lastigen Erlebnisses lässt wenig Raum für Gelegenheitsspieler. Besonders mit einem kostenpflichtigen Early Access und einer starken Monetarisierung des Spiels beim Start als F2P. Das macht Buy-to-Play-Erlebnisse wie Last Epoch, Grim Dawn und Diablo IV attraktiver.
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