- Resident Evil-Remakes liefern wichtige Einnahmen, die riskantere Originalprojekte wie Pragmata und große Hauptfortsetzungen finanzieren.
- Die Remake-Pipeline ermöglicht es Capcom, ein jährliches Veröffentlichungstempo beizubehalten, ohne die internen Entwicklungsstudios auszubrennen.
- Resident Evil: Veronica ist offiziell für einen Start im Jahr 2027 geplant, wobei Gerüchten zufolge auch Remakes von RE Zero und RE1 in Planung sind.
Warum verlässt sich Capcom so stark auf Resident Evil-Remakes?
Capcom verlässt sich auf Remakes, weil sie die finanzielle Stabilität bieten, die benötigt wird, um riskantere neue geistige Eigentumsrechte wie Pragmata zu finanzieren, während sie es dem Unternehmen gleichzeitig ermöglichen, sein Ziel einer jährlichen Resident Evil-Veröffentlichung zu erreichen, ohne die Teams zu überlasten.
Die Produktion eines brandneuen Hauptspiels in der Survival-Horror-Serie in jedem einzelnen Jahr ist ein unglaublich schwieriges Unterfangen. Um diese Lücke zu schließen, nutzt der Publisher einen strategischen Zyklus von Remakes.
Wie Produzent Masachika Kawata kürzlich gegenüber Game Informer erklärte, hält diese Strategie den Veröffentlichungszeitplan aktiv. Sie gibt den Entwicklungsteams auch die Möglichkeit, sich kontinuierlich selbst herauszufordern.
Capcom sagt, Resident Evil-Remakes helfen, die Serie am Leben zu erhalten.
— Pirat_Nation (@Pirat_Nation) 26. Juli 2026
Resident Evil-Produzent Masachika Kawata sagte, Remakes lassen Capcom fast jedes Jahr ein Resident Evil-Spiel veröffentlichen.
Das Geld, das diese Spiele einbringen, wird wieder in die Entwicklung neuer Spiele gesteckt, einschließlich Pragmata.
Fans erhalten aktualisierte Versionen… pic.twitter.com/6cNplwd9IV
Die Zukunft des Survival-Horrors finanzieren
Diese neu interpretierten Klassiker werden nicht als Nebenprojekte betrachtet. Sie haben genau dasselbe Gewicht und dieselbe Bedeutung wie die Hauptfortsetzungen.
Die Einnahmen, die durch massive Hits wie das Resident Evil 4 Remake generiert werden, fließen direkt in das breitere Capcom-Ökosystem ein. Dieser finanzielle Motor ist es, der es dem Unternehmen ermöglicht, mutige Schritte zu unternehmen.
Er stellt die notwendigen Ressourcen bereit, um völlig originelle Konzepte wie Pragmata zu entwickeln. Er unterstützt auch die immense Arbeit, die für ehrgeizige, nummerierte Fortsetzungen wie das kommende Resident Evil Requiem erforderlich ist.
Welche Resident Evil-Remakes kommen als Nächstes?
Die nächste bestätigte Veröffentlichung ist Resident Evil: Veronica, ein vollständiges, modernes Remake des Klassikers aus dem Jahr 2000, das 2027 für PS5, PC, Nintendo Switch 2 und Xbox Series X/S erscheinen wird.
Laut Capcom wird dieser Titel eine neu interpretierte Geschichte bieten, die vollständig in der RE Engine entwickelt wurde. Über Veronica hinaus deuten Branchen-Insider auf noch mehr Projekte am Horizont hin.
Gerüchten zufolge befindet sich ein Remake von Resident Evil Zero in der Entwicklung und zielt auf eine Veröffentlichung im Jahr 2028 ab. Darüber hinaus hat Berichten zufolge die frühe Produktion für ein weiteres Remake des ursprünglichen Resident Evil begonnen, wodurch sichergestellt wird, dass der Zyklus noch viele Jahre andauern wird.
Dynamik in einer volatilen Branche aufrechterhalten
Capcom hat sich eine einzigartige Position in der modernen Gaming-Landschaft gesichert. Durch die Balance zwischen Nostalgie und stetiger Innovation vermeidet der Publisher die langen Entwicklungsflauten, die andere Studios plagen.
Die Strategie ist klar, effektiv und äußerst profitabel. Solange die Remakes ihren aktuellen Qualitätsstandard beibehalten, werden sie eine zentrale Säule von Capcoms Geschäftsmodell bleiben.
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