Der Taktik-Shooter Valorant wird auf den Philippinen offiziell Teil des Lehrplans für die 10. Klasse, um Teamwork und digitale Gesundheit zu vermitteln.
- Offizieller Lehrplan: Der Taktik-Shooter Valorant wurde auf den Philippinen offiziell in ein Lehrbuch-Modul für Sport und Gesundheit in der 10. Klasse aufgenommen.
- Pädagogische Ziele: Das Modul nutzt das Spiel, um sowohl technische Mechaniken als auch wichtige Lebenskompetenzen wie Teamwork, Fairplay und digitale Gesundheit zu vermitteln.
- Mehrere Titel zur Auswahl: Valorant ist Teil eines größeren Esports-Lehrplans, der auch andere bekannte Spiele wie League of Legends, Dota und Minecraft umfasst.
Esports wird über die Jahre hinweg immer gesellschaftsfähiger, und jetzt schafft es der Trend sogar in die Klassenzimmer. Auf den Philippinen taucht Valorant plötzlich im Lehrplan auf – und zwar als Teil eines Moduls für Sport und Gesundheit in der 10. Klasse. Der Schritt hat im Netz für jede Menge Überraschung gesorgt, aber auch Diskussionen darüber angestoßen, welche wachsende Rolle Esports und Medienkompetenz in der Bildung spielen.
Valorant hat es in die Klassenzimmer der Philippinen geschafft
Es sieht ganz danach aus, als würden die Philippinen voll auf die Interessen der Jugend eingehen, denn Valorant hat es hochoffiziell in den Schulunterricht geschafft. Wie Justin Banusing auf X geteilt hat, ist der taktische Hero-Shooter in einem Lehrbuch für die 10. Klasse unter dem Fachbereich Sport und Gesundheit zu sehen.
Das Modul behandelt die Mechaniken und technischen Aspekte des Spiels, legt aber gleichzeitig großen Wert auf Werte wie sportliches Verhalten in einem kompetitiven Umfeld. Als Teil des Unterrichts sollen die Schüler wohl auch selbst ein Esports-Event auf die Beine stellen und leiten – was wahrscheinlich die Abschlussaufgabe des Moduls ist. Laut dem Lehrplan soll das den Lernenden ein besseres Verständnis für E-Health und E-Sports vermitteln, was, wenn man ehrlich ist, ziemlich gut in die heutige Zeit passt.
so apparently valorant is part of philippine middle school curriculum now pic.twitter.com/hwvVrNF10x
— Justin Banusing (@justinbanusing) July 2, 2026
— Justin Banusing (@justinbanusing) July 3, 2026
Es ist schon ein ungewöhnlicher Teil des Lehrplans, und normalerweise würde man die Begriffe „digitale Gesundheit“ und Valorant wohl eher nicht im selben Atemzug nennen. Einige Nutzer merkten jedoch an, dass Spiele wie Valorant super dabei helfen können, wichtige Konzepte wie Teamwork, Kommunikation, strategisches Denken, Map-Awareness und Fairplay zu vermitteln – alles Fähigkeiten, die man auch abseits des Zockens bestens gebrauchen kann.
Laut Dexerto ist Valorant übrigens nur einer von mehreren Titeln, aus denen die Schulen wählen können, wenn sie den Esports-Lehrplan umsetzen. Zu den anderen unterstützten Spielen gehören angeblich League of Legends, Minecraft, Rocket League, Hearthstone, Dota, PUBG, Tekken und FIFA.
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