Beinahe hätten wir in einer Welt gelebt, in der wir „Build On“ oder „Funny Kong“ anstatt des Arcade-Klassikers gespielt hätten, den wir heute kennen. Neue Rechtsarchive aus dem Jahr 1983 haben brisante Informationen über Nintendos wichtigste Ära enthüllt und zeigen, dass der berühmteste Gorilla der Welt ursprünglich gar kein Tier sein sollte.

Die Geschichte der Videospiele wird oft von den Siegern geschrieben, aber selten bekommen wir das chaotische, kreative Brainstorming zu sehen, das stattfindet, bevor eine Legende geboren wird.
Ein riesiges 1,3 GB großes Archiv mit Gerichtsdokumenten aus dem berüchtigten Rechtsstreit Universal City Studios, Inc. gegen Nintendo Co., Ltd. von 1983 ist vor kurzem aufgetaucht. Es bietet einen seltenen, ungeschönten Einblick in Shigeru Miyamotos ursprüngliche Vision für Donkey Kong.
Von Miyamotos persönlicher Vorliebe für einen Titel, der eher wie eine Bauanleitung klang, bis hin zu der bizarren Enthüllung, dass der Riesenaffe technisch gesehen ein Mann im Kostüm war – diese Entdeckung ist eine Goldgrube für digitale Historiker.
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„Build On“ und „Kong Chase“: Die Titel, die scheiterten?
Shigeru Miyamotos Brainstorming für den Klassiker von 1981 war weitaus wörtlicher als der Name, den wir schließlich bekamen. Dokumente zeigen, dass sein persönlicher Favorit eigentlich „Build On“ war, eine direkte Anspielung auf das Baustellen-Setting. Andere abgelehnte Kandidaten waren „Kong Chase“ und „Attack of the Kong“.
Während wir wissen, dass das „Donkey“ im endgültigen Namen dem englischen Publikum „starrköpfig“ vermitteln sollte, zeigen diese Archive, wie nah wir einer völlig anderen Marke kamen.
Es verdeutlicht eine Zeit, in der Nintendo im Westen noch Fuß fassen musste und mit Titeln experimentierte, die eher wie generische Action-Phrasen als nach ikonischen Charakteren klangen.
Das Geheimnis des Gorillakostüms: Miyamotos ursprüngliche Vision?
Die größte Bombe, die von Norman Caruso (Gaming Historian) platzt, dem wir die neuen Informationen zu verdanken haben, ist die Beschreibung der physischen Natur des Charakters. Donkey Kong wird als „ein Mensch, der eine Stoffpuppe trägt“ beschrieben – im Grunde ein Maskottchen im Kostüm.
Dieses „Mann-im-Anzug“-Konzept erklärt, warum der Charakter schon immer so ausdrucksstark war. Im Gegensatz zu anderen Sprites der frühen 80er Jahre, die sich wie statische Hindernisse anfühlten, hatte der große Affe ein Grinsen und klare physische Reaktionen.
Er wurde nicht als realistisches Wildtier konzipiert. Er war ein Darsteller, was ihm eine Persönlichkeit verlieh, die über vierzig Jahre überdauert hat.
Ein Vermächtnis, gerettet durch einen Prozess?
Diese Dokumente, die kürzlich vom Historiker Norman Caruso veröffentlicht wurden, bieten einen seltenen Einblick in einen Moment, in dem Nintendo um sein Überleben kämpfte. Der Fall Universal gegen Nintendo war der entscheidende Wendepunkt.
Hätte Universal diesen Rechtsstreit gewonnen, wären Donkey Kong und das gesamte Fundament von Nintendo of America vielleicht für immer verschwunden.
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