
Kennst du dieses elektrisierende Gefühl, wenn ein neuer Shooter erscheint? Die Server gehen live, das Chaos beginnt und für einen Moment fühlt sich alles möglich an.
Highguard hatte diese Energie, als es am 26. Januar startete. Die Bewegungen waren flüssig, das Gunplay fühlte sich direkt an, und es schien wirklich so, als hätte Wildlight Entertainment etwas Besonderes in der Mache. Aber die Gaming-Branche kann unglaublich grausam sein.
Nur etwas mehr als zwei Wochen nach diesem Launch hat sich die Stimmung von Feierlaune in Herzschmerz verwandelt. Wildlight wurde von erheblichen Entlassungen getroffen, was die Zukunft dieses frischen Free-to-Play-Titels in eine sehr komplizierte Lage bringt.
Es ist eine erschreckende Erinnerung daran, dass selbst ein solider Start keine Sicherheit für die Menschen hinter dem Bildschirm garantiert.
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Von den Top Ten zur Rumpfcrew
Der Umschwung hier ist heftig. Laut Mat Piscatella von Circana existierte Highguard nicht nur einfach; es florierte anfangs. Es debütierte in den Top 10 der wöchentlich aktiven Nutzer auf Steam in den USA. Es knackte sogar die Top 20 auf Xbox und PlayStation.
Speziell auf Steam erreichte das Spiel einen Spitzenwert von über 97.000 gleichzeitig aktiven Spielern. Das ist eine gewaltige Zahl für eine neue IP. Doch der Rückgang war ebenso drastisch. Zwei Wochen später sanken diese Zahlen auf rund 4.500.
Während die Spielerbindung immer ein Kampf ist, war die Reaktion des Studios unmittelbar und hart.
Ehemalige Entwickler wandten sich an die sozialen Medien, um die Nachricht zu verbreiten, noch bevor das Studio überhaupt ein Statement abgab.
Today we made an incredibly difficult decision to part ways with a number of our team members while keeping a core group of developers to continue innovating on and supporting the game.
— Wildlight Entertainment (@WildlightEnt) February 12, 2026
We're proud of the team, talent, and the product we've created together. We're also grateful…
Der menschliche Preis
Hier geht es nicht nur um Spielerzahlen oder gleichzeitige Nutzer. Es geht um Menschen wie Alex Graner, einen Senior Level Designer. Er teilte auf LinkedIn mit, dass er zusammen mit „dem Großteil des Teams“ entlassen wurde. Er erwähnte, dass es unveröffentlichte Inhalte gab, auf die er sich freute – Dinge, die sie bereits entworfen hatten, die die Spieler aber jetzt vielleicht nie zu Gesicht bekommen werden.
Josh Sobel, ein Tech Artist an dem Projekt, schloss sich diesem Gefühl an.
Er nannte die Wildlight-Mitarbeiter das „beste Team, mit dem ich je gearbeitet habe“, und merkte an, dass er noch nie so viel von sich selbst in ein Projekt gesteckt habe. Wenn man ihre Posts liest, kann man den Schmerz spüren. Sie bauten eine Welt auf, sahen zu, wie die Menschen hineinströmten, und verloren dann Tage später ihre Jobs.
Wildlight bestätigte die Nachricht schließlich auf X (ehemals Twitter).
Sie gaben an, dass sie die „unglaublich schwierige Entscheidung“ getroffen haben, sich von Teammitgliedern zu trennen, während sie eine „Kerngruppe“ behalten, um das Spiel zu unterstützen.
Today I was laid off from Wildlight along with most of the staff. It was the best team I've ever worked with, and I've never put so much of myself into a project before. I wouldn't trade the past 2.5+ yrs for anything. I'm still spinning, and won't be in a place to start thinking… pic.twitter.com/AimTVwrJ7N
— Josh Sobel (@Joshiepoo25) February 11, 2026
Kann die „Kerngruppe“ mithalten?
Dies hinterlässt bei den Spielern ein großes Fragezeichen. Live-Service-Games sind hungrige Bestien. Sie brauchen ständige Nahrung – neue Karten, Balance-Patches, Skins und Events.
Wildlight hatte eine Roadmap. Sie versprachen sieben Episoden über das Jahr verteilt, mit neuen Charakteren und Modi, die monatlich erscheinen. Kann eine Rumpfcrew dieses Tempo beibehalten?
Das Studio sagt, dass sie weiterhin innovativ tätig sein und das Spiel unterstützen werden. Sie haben bereits den 5v5-Modus dauerhaft gemacht und damit auf frühes Feedback reagiert.
Aber ohne „den Großteil“ der Belegschaft wird es ein harter Kampf, diese ehrgeizige Content-Roadmap umzusetzen.
Ein banges Warten auf die Zukunft
Es ist schwer vorherzusagen, wohin die Reise für Highguard geht. Das Fundament ist da. Der Gameplay-Loop macht Spaß. Aber ein Spiel braucht ein Team, um am Leben zu bleiben, und dieses Team ist gerade viel kleiner geworden.
Für die Spieler, die dabeibleiben, besteht die Hoffnung, dass die verbleibenden Entwickler das Schiff stabilisieren können.
Für die Entwickler, die auf Jobsuche sind, hoffen wir, dass sie schnell wieder auf die Beine kommen. Sie haben etwas Cooles erschaffen und sie hätten Besseres verdient als einen zweiwöchigen Lauf.
Hast du Highguard schon ausprobiert? Wie war deine bisherige Erfahrung? Lass es uns im Kommentarbereich wissen!
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