In unserem heutigen Pixel Sundays Artikel geht es um den aktuell beliebtesten Extraction Shooter welcher noch gar nicht so alt ist. Natürlich geht es um Arc Raiders von Embark Studios, welches Ende Oktober 2025 erschienen ist. Bei dem Spiel handelt es sich um einen Third-Person PvPvE-Extraction-Shooter welcher für PC, PS5 und Xbox Series erschienen ist. Entwickelt wurde das Spiel von ehemaligen DICE/Battlefield-Veteranen.
Zusammenfassung
- Die Entstehung von Arc Raiders – Ein neues Studio mit klarer Vision
- Die Welt von Arc Raiders – Leben unter der Herrschaft der ARC
- Gameplay-Philosophie – Risiko statt Belohnungsspirale
- Gegnerdesign – Die ARC als Naturgewalt
- Die Zukunft von Arc Raiders – Roadmap, Updates und langfristige Vision
- Fazit – Ein kompromissloser Extraction-Shooter mit eigener Identität
Angekündigt wurde das Spiel eigentlich als Koop-PvE-Titel, doch im Laufe der Entwicklung änderte sich dieser Plan. In Arc Raiders schlüpfst du in die Rolle eines Raiders aus einer unterirdischen Stadt namens Speranza, um auf der von feindlichen Maschinen beherrschten Oberfläche Ressourcen und Loot zu sammeln. Jeder Einsatz ist mit hohem Risiko verbunden und wenn man stirbt verliert man alles.
Die Entstehung von Arc Raiders – Ein neues Studio mit klarer Vision
Embark Studios wurde 2018 in Stockholm gegründet. Das Studio besteht primär aus ehemaligen Entwicklern von DICE, welche vor allem an den Battlefield Titeln gearbeitet haben. Mehrere der Mitarbeiter waren an Battlefield 3, Battlefield 4 und Battlefield 1 beteiligt. Das Ziel des Studios war es von Anfang an, sich von der klassischen AAA-Struktur zu lösen, aber dennoch ein hochwertiges Spiel zu schaffen. Es gab also mehrere kleine, autonome Teams und iterative Entwicklung.
Bei Arc Raiders handelte es sich um das erste Projekt des Studios und sie wollten damit ihre kreative Vision nach außen tragen. Die erste öffentliche Vorstellung des Spiels gab es auf den Game Awards 2021. Dort sah man das ursprüngliche Konzept, ein reines Koop-PvE-Spiel gegen übermächtige KI-Maschinen. Inspiriert wurde sich dabei von klassischen Sci-Fi-Motiven, Survival-Spielen und Koop-Erlebnissen. Die Maschinen sollten nicht wie normale Gegner wirken, sondern wie Naturkatastrophen. In den ersten Trailern sah man gut, wie wichtig Teamplay war, wie groß die Gegner sind und es gab eine Kino würdige Präsentation.
Doch bei internen Tests sahen die Entwickler, dass eine reine PvE-Struktur langfristig wenig Spannung erzeugt und die Spieler nicht lange fesseln würde. Dann begann Embark mit PvP-Elementen zu experimentieren. Zu der Zeit war Escape from Tarkov sehr beliebt und deswegen versuchten die Entwickler den klassischen Extraction-Shooter-Loops mit Risiko und permanenter Verlustangst einzubauen. Und das hat für das Spiel gut funktioniert. Einen richtigen PvE Modus gibt es zwar nicht, aber das Matchmaking versucht Spieler, die kaum auf andere schießen, zusammen in eine Lobby zu stecken, doch die Angst ist immer da.
Die Entwickler wechselten auf die Unreal Engine 5, um große Areale und Maschinen besser zu zeigen. Der technische Fokus lag auf physikbasierter Zerstörung, Sounddesign und Beleuchtung. Dann folgten lange Testphasen mit geschlossenen und offenen Playtests, welche sehr gut bei den Spielern abkamen. All das Feedback der Community wurde in Balancing und Designentscheidungen aufgenommen. Das Lootsystem, Progression und Missionsstruktur wurden mehrfach überarbeitet und nach mehreren Verschiebungen erschien Arc Raiders dann am 30. Oktober 2025. Embark kommunizierte Verzögerungen immer offen und transparent, wodurch es geringen Frust in der Community gab. Das Ziel war kein schneller Release, sondern ein stabiler, langfristig tragfähiger Titel. Arc Raiders wurde bewusst als Live-Service-Grundlage konzipiert. Auch Updates, neue Zonen und zusätzliche ARC-Typen waren von Beginn an eingeplant.
Die Welt von Arc Raiders – Leben unter der Herrschaft der ARC
Arc Raiders spielt in einer fernen Zukunft, rund um das Jahr 2180. Die Erdoberfläche gilt als weitgehend verloren und extrem gefährlich. Der Grund des Zusammenbruchs ist das Auftauchen der sogenannten ARC-Maschinen. Diese ARC sind autonome, hochentwickelte Kampfmaschinen unbekannter Herkunft. Sie kontrollieren weite Teile der Oberfläche und greifen alles Menschliche an. Dementsprechend leben die Menschen in unterirdischen Zufluchtsorte wie der Stadt Speranza, einem technischen, aber beengten Rückzugsort. Speranza fungiert als sozialer Treffpunkt, Quest-Hub und Ausgangspunkt für Raids.
Natürlich gibt es Expeditionen an die Oberfläche, doch diese sind riskant, aber auch überlebensnotwendig. Ressourcen, Technologie und Nahrung sind knapp und hart umkämpft.. Die Spielwelt erzählt ihre Geschichte hauptsächlich durch ihre Umgebung. Man sieht an der Oberfläche verlassene Städte, verfallene Industrieanlagen und überwucherte Ruinen. Hinweise auf frühere Zivilisationen finden sich in Gebäuden, Objekten und Landschaften, die Lore selbst wird nie richtig erklärt und man muss sich das Weltbild selbst zusammensetzen.
Die ARCs wirken weniger wie klassische Gegner, sondern mehr wie Naturgewalten, sie sind ständig spürbar, auch wenn man sie nicht sieht. Geräusche, Vibrationen und visuelle Effekte kündigen die Gefahr frühzeitig an. Als Spieler muss man lernen, die Welt zu lesen und Gefahren einzuschätzen. Rückzug ist oft klüger als Konfrontation. Doch die ARCs werden immer schlauer und passen sich an. Die Atmosphäre ist bewusst ruhig, melancholisch und bedrückend, es gibt kaum heroische Musik, stattdessen ein zurückhaltendes Sounddesign. Hoffnung entsteht durch kleine Erfolge und sichere Rückkehr.
Gameplay-Philosophie – Risiko statt Belohnungsspirale
Arc Raiders setzt bewusst auf einen langsamen, spannungsgetrieben Spielrhythmus. Der Kern des Spiels ist natürlich der Extraction-Loop, man wählt also seine Ausrüstung, kommt auf die Oberfläche, lootet und geht danach zu einem Extraction Punkt, um wieder zurückzukommen. Doch wenn man stirbt ist alles weg, außer einige wenige Items, die man in sicheren Slots schützen kann. Es gibt also immer offene Einsätze mit ungewissem Ausgang ohne klassisches Match System. Arc Raiders bietet eine gewisse Art von Matchmaking und versucht PvP Spieler und PvE Spieler eher zusammen in eine Lobby zu packen. Doch es kann immer sein, dass man auch als eher PvE Spieler auf kampflustige Feinde trifft. Die Spielzeit pro Raid ist begrenzt, Druck entsteht mit jeder Minute.
Die Erfolge fühlen sich intensiver an, da man jederzeit scheitern und alles verlieren kann. Auch die PvPvE Struktur sorgt für permanente Unsicherheit, da auch die Arcs so stark sind, dass sie dich jederzeit töten können. Die ARCs sind KI gesteuert und haben über die Zeit gelernt. Spielerdaten werden immer wieder ausgewertet, um ARCs stärker und schlauer zu machen. Doch die größte Gefahr sind oft andere Spieler, diese können sowohl freundlich sein, als auch eine Bedrohung herstellen. Dadurch ist keine Begegnung vorhersehbar und immer mit Anspannung verbunden.
Man kann das Spiel auf verschiedene Weise spielen, entweder leise und vorsichtig oder einfach angreifen. Man kann auch über den eingebauten In-Game-Voice-Chat mit anderen Spielern kommunizieren, doch sie können einem immer in den Rücken fallen. Kommunikation ist wichtiger als reine Zielgenauigkeit. Man kann das Spiel entweder Solo oder in 3 Spieler Squads spielen. Seit kurzem kann man auch Solo gegen Squads spielen, falls man sich extrem stark fühlt. Waffen und Ausrüstung sind bewusst nicht übermächtig und man kann mit jeder Waffe gewinnen. Auch Munition, Heilung und Gadgets sind begrenzt, wodurch Ressourcenmanagement ein zentraler Bestandteil jeder Mission ist.
Das Spiel belohnt Aufmerksamkeit und Planung, mehr als stumpfes drauf rennen. Die Progression ist langfristig angelegt, man sammelt Blueprints und verbessert seine Basis immer weiter. Neue Ausrüstung schaltet man über Quests und Händler frei. Es gibt keine endlose Loot-Explosion, sondern kontrolliertes Wachstum. Gameplay erzeugt Spannung durch Verlustangst statt extremen Belohnungen.
Gegnerdesign – Die ARC als Naturgewalt
Arc Raiders behandelt die Gegner nicht als klassische One-Hit Gegner. Die ARC-Maschinen sind zentraler Bestandteil der Welt und ihrer Bedrohung. Die Gegner sind massiv, schwer und technologisch überlegen. Durch ihre Präsenz gibt es konstanten psychologischen Druck. Es gibt verschiedene ARC-Typen, alle mit ihrer eigenen Rolle. Es gibt kleine schnelle ARCs zur Gebietsabsicherung. Mittlere ARCs mit starker Feuerkraft und Patrouillenverhalten. Und die großen ARCs wirken wie wandelnde Katastrophen, welche nicht leicht zu besiegen sind, aber epischen Loot dabei haben. An jede Maschine muss man anders herangehen und anders gegen sie kämpfen.
Um die ARCs zu besiegen, muss man ihre Schwachstellen erkennen und aufs Timing achten. Auch die Umgebung muss genutzt werden, um eine Chance zu haben. Deckung, Höhenunterschiede und Fluchtwege sind entscheidend. Auch das Sounddesign spielt eine zentrale Rolle. Schritte, Motorengeräusche und Warnsignale kündigen die Gefahr frühzeitig an und das muss man als Spieler lernen zu erkennen und einzuschätzen. Audio ersetzt also klassische UI-Warnsysteme, wodurch es realistischer wirkt.
Wenn man zu laut ist, kann das zusätzliche Gegner anlocken und Kämpfe können schnell eskalieren und unkontrollierbar werden. Man muss trotz Stress immer Entscheidungen treffen und ein Fehler kann tödlich enden. Das Gegnerdesign unterstützt die Kernbotschaft des Spiels, dass der Mensch nicht dominiert, sondern ein Eindringling ist. Das Überleben ist wichtiger als im Kampf zu Siegen. Rückzug ist Teil des Gameplays und gilt nicht als Versagen.
Die Zukunft von Arc Raiders – Roadmap, Updates und langfristige Vision
Arc Raiders war von Anfang an als langfristiges Live-Spiel konzipiert. Embark Studios verfolgt dementsprechend eine klare Roadmap-Strategie mit regelmäßigen Content Updates. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltigem Wachstum statt schneller Content-Flut. Die geplanten Inhalte werden transparent über die Dev-Updates und Roadmaps gezeigt und auch das Community-Feedback fließt in die Updates mit ein. Die Updates bringen neue Biome zur stärken Abwechslung der Raids. Auch neue Zonen mit eigener Struktur sollen in Zukunft kommen. Zusätzlich will Embark Studios das Gegner-Design ausbauen, indem sie noch mehr neue ARC-Typen mit einzigartigen Verhaltensmustern ins Spiel einbauen.
Die Entwickler wollen auch, dass die ARCs mehr miteinander interagieren sollen, wodurch das Spiel noch anspruchsvoller wird. Es soll auch eine dynamische Eskalation bei längeren Einsätzen kommen. Auch der Gameplay-Loop soll immer weiterentwickelt werden, durch neue Missionstypen und Ziele innerhalb der Raids. Der langfristige Fokus liegt auf Balance und Fairness, außerdem sind die Entwickler gegen zeitlich begrenzte Inhalte, wodurch kein Zwang entsteht. Auch Pay-to-Win-Mechaniken sind und sollen kein Teil der Spielmechaniken sein. Das einzige was es gibt, sind visuelle Skins, die man sich kaufen kann. Außerdem soll das Spiel zugänglich bleiben, ohne Tiefe zu verlieren. Das Ziel ist klar, die Entwickler wollen: Arc Raiders als dauerhaftes, lebendiges Ökosystem.
Fazit – Ein kompromissloser Extraction-Shooter mit eigener Identität
Arc Raiders zeigt eindrucksvoll, wie konsequent ein moderner Extraction-Shooter gedacht werden kann. Statt schneller Belohnungen setzt das Spiel auf Spannung, Verlustangst und Atmosphäre. Die bedrohliche Welt, das starke Gegnerdesign und die klare Gameplay-Philosophie greifen perfekt ineinander. Embark Studios beweist mit Arc Raiders Mut zur Eigenständigkeit und legt eine stabile Basis für ein langfristiges Live-Service-Erlebnis, das vor allem geduldige und taktische Spieler belohnt.
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