Valve-Klage bestätigt: 14 Millionen Steam-Nutzer könnten Entschädigung erhalten

Seit Jahren sitzt Valve bequem auf dem Thron des PC-Gamings, wobei Steam als de-facto-Tor für Millionen von Spielern dient. Doch in einem wegweisenden Urteil vom 26. Januar 2026 hat das britische Competition Appeal Tribunal (CAT) offiziell grünes Licht für eine massive 656-Millionen-Pfund-Klage (897 Millionen Dollar) gegen den Tech-Riesen gegeben.

Valve-Klage bestätigt: 14 Millionen Steam-Nutzer könnten Entschädigung erhalten

Wenn Sie jemals Zeit auf Steam verbracht haben, kennen Sie das Prozedere: Die Bibliothek wächst, die Sales sind legendär und Gabe Newell fühlt sich an wie der Lieblingsonkel des Internets.

Doch hinter der gemütlichen Benutzeroberfläche und den Summer Sales braut sich ein gewaltiger Rechtssturm zusammen, der Ihnen Geld zurück in die Tasche bringen könnte. Ein britisches Tribunal hat gerade entschieden, dass eine schwindelerregende 656-Millionen-Pfund-Klage gegen Valve offiziell vor Gericht geht. Es geht darum, ob wir jahrelang eine „Steam-Steuer“ gezahlt haben, ohne es zu merken.

Wenn Sie seit Juni 2018 ein Spiel oder einen DLC auf Steam im Vereinigten Königreich gekauft haben, könnten Sie einer der 14 Millionen Menschen sein, denen eine Auszahlung zusteht. Hier ist alles, was Sie über den Fall und die „Steam-Steuer“ wissen müssen.

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Valve: Die Monopol-Vorwürfe

Angeführt von der Digitalrechtsaktivistin Vicki Shotbolt argumentiert die Klage, dass Steam seine massive Dominanz nutzt, um Publisher unter Druck zu setzen und Preise aufzublähen. Der große Bösewicht hier? Die „Preispariät“-Klausel.

In der Klageschrift wird behauptet, dass Valve Entwickler dazu zwingt, zuzustimmen, dass sie ihre Spiele auf anderen Plattformen wie Epic oder GOG nicht günstiger verkaufen als auf Steam.

Falls Sie sich jemals gefragt haben, warum ein Spiel in jedem einzelnen digitalen Store exakt 49,99 £ kostet, dann ist dies der Grund, auf den die Anwälte deuten. Durch die Preisbindung stellt Valve sicher, dass niemand sie unterbieten kann, wodurch der Wettbewerb effektiv neutralisiert wird, bevor er überhaupt beginnt.

Zusätzlich wird man gezwungen, alle nachfolgenden DLCs auf Steam zu kaufen, wenn man das Hauptspiel dort erworben hat. Man kann sich nicht woanders nach einem günstigeren Erweiterungspaket umsehen, wodurch der Geldbeutel für die gesamte Lebensdauer dieses Spiels an den Store von Valve gebunden bleibt.

Währenddessen gibt es auch die 30% „Steam-Steuer“. Valve streicht bei jedem Verkauf einen massiven Anteil ein, was laut Klage im Vergleich zu den tatsächlichen Betriebskosten des Dienstes „exzessiv“ sei.

Steam vs. Der britische Verbraucher

Valve hat das nicht einfach so hingenommen. In den Voranhörungen argumentierten ihre Anwälte, dass dem Fall eine „umsetzbare Methodik“ fehle und er abgewiesen werden sollte, noch bevor es zu einem Prozess kommt.

Sie verwiesen auf Funktionen wie „Steam Keys“ (die es Entwicklern ermöglichen, Spiele woanders zu verkaufen, während sie die Infrastruktur von Steam nutzen) als Beweis dafür, dass ihr Ökosystem offener ist, als Kritiker behaupten.

Das britische Tribunal war jedoch nicht überzeugt. Durch die Erteilung des Collective Proceedings Order (CPO) hat das Gericht entschieden, dass der Fall genug Substanz hat, um fortzufahren.

Was springt für Sie dabei heraus? Da es sich um eine „Sammelklage“ handelt (ähnlich einer US-Class-Action), sind Sie wahrscheinlich automatisch eingeschlossen, wenn Sie im Vereinigten Königreich leben und Steam im fraglichen Zeitraum genutzt haben.

  • Geschätzte Auszahlung: Zwischen 22 £ und 44 £ pro Person.
  • Zeitplan: Nachdem der Fall nun zertifiziert ist, geht es auf einen vollständigen Prozess zu. Diese Dinge entwickeln sich langsam – erwarten Sie keinen Scheck in Ihrem Briefkasten bis nächste Woche.

Es ist ein faszinierender Moment für die Branche. Wir sehen ähnliche Kämpfe gegen Apple und Google wegen ihrer App-Store-Gebühren, aber Steam fühlte sich im PC-Bereich immer wie der „Gute“ an. Dieser Prozess könnte den Vorhang darüber lüften, wie viel uns dieser Komfort bei Keyforsteam tatsächlich kostet.

Wie es für Valve und Steam weitergeht

Diese Rechtsstreitigkeiten dauern Jahre, und Valve hat ein sehr starkes Team von Anwälten. Selbst wenn sie verlieren, wird sich die Änderung vielleicht eher darauf beziehen, wie Steam Verträge mit Entwicklern handhabt, anstatt auf einen plötzlichen Preissturz bei Spielen auf breiter Front. Dennoch ist es ein massiver Weckruf für die Branche. Wenn das Vereinigte Königreich hier gewinnt, könnte das die Art und Weise, wie digitale Stores operieren, für immer verändern.

Glauben Sie, dass der 30-prozentige Anteil von Steam fair für die erbrachten Leistungen ist, oder ist es an der Zeit für Gabe, den Eintrittspreis zu senken?


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