RuneScape-Urteil: Britisches Gericht stuft In-Game-Gold als „echtes Eigentum“ ein

RuneScape hat die Rechtswelt für immer verändert. Ein Urteil des britischen Berufungsgerichts hat Gold im Spiel offiziell als „Eigentum“ eingestuft, was bedeutet, dass der Diebstahl virtueller Münzen nun eine Straftat gemäß dem Theft Act 1968 darstellt.

RuneScape-Urteil: Britisches Gericht stuft In-Game-Gold als

Der Fall R v Lakeman dreht sich um einen ehemaligen Jagex-Entwickler, der angeblich seine Position ausnutzte, um 68 Spielerkonten zu kapern, 705 Milliarden Goldstücke (GP) zu entwenden und diese außerhalb der Plattform gegen Bitcoin und Fiat-Währung zu verkaufen.

Jagex schätzt den realen Wert der Beute auf rund 543.123 £ (über 670.000 $). Während ein unteres Gericht den Fall zunächst abtat und behauptete, Gold sei lediglich „reine Information“, widersprach das Berufungsgericht. Da Gold „rivalisierend“ sei (wenn ich es habe, hast du es nicht) und einen klaren Marktwert besitze, sei es genauso stehlbar wie ein Stapel Bargeld.

👉 AUCH LESEN: Old School RuneScape neigt eindeutig zu Letzterem. Wie berichtet, stellte das Gericht fest, dass In-Game-Gold, das von Spielern in unzähligen Spielstunden mühsam erworben wurde, die rechtliche Definition von „Eigentum“ erfüllt.

Ein Rechtsexperte kommentierte den Fall: „Diese Entscheidung setzt einen entscheidenden Präzedenzfall und erkennt den inneren Wert an, den digitale Vermögenswerte für Einzelpersonen haben. Sie bewegt sich weg vom Abstrakten hin zum konkreten Bereich des rechtlichen Schutzes, was ein gewaltiger Schritt nach vorn für die Branche ist.“

RuneScape Gold vs. reales Recht

Dieser Fall zwingt zu einer massiven Verschiebung in der Art und Weise, wie wir die RS-Wirtschaft im Vergleich zur realen Gesetzgebung betrachten. Zuvor nahmen viele an, dass kein „Diebstahl“ im rechtlichen Sinne vorliegen könne, da die Nutzungsbedingungen von Jagex besagen, dass Spielern ihre Konten nicht „gehören“.

Das Berufungsgericht war anderer Meinung und stellte fest, dass sich das Strafrecht auf „Besitz und Kontrolle“ konzentriert und nicht nur auf das zivilrechtliche Eigentum.

  • Das Gericht stellte fest, dass Gold, da es einen „feststellbaren Geldwert“ hat (über RuneScape-Anleihen oder externe Märkte), eine „Sache in Aktion“ ist, die unredlich entwendet werden kann.
  • Während der ursprüngliche Richter dachte, Gold sei nicht „rivalisierend“ (weil der Besitz einer Person eine andere nicht daran hindert, es zu bekommen), wies das Berufungsgericht darauf hin, dass jemandem das spezifische Gold entzogen wird, wenn man es ihm wegnimmt.

„Es wäre überraschend und unbefriedigend, wenn ein solch unredliches Handeln nicht den Tatbestand des Diebstahls erfüllen würde“, so das Urteil abschließend.

Lohnt es sich, RuneScape zu spielen?

Dieses Urteil sorgt dafür, dass sich die RuneScape-Wirtschaft auf Keyforsteam sicherer denn je anfühlt. Es sendet eine deutliche Warnung an Hacker und „Goldfarmer“, die glauben, hinter einer Tastatur unantastbar zu sein. Obwohl Jagex technisch gesehen immer noch die Server besitzt, erkennt das Gesetz nun Ihr Recht an den Vermögenswerten an, die Sie verdient oder gekauft haben.

Sind Sie der Meinung, dass In-Game-Gegenstände vor Gericht genauso behandelt werden sollten wie physisches Eigentum?


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