Amazon entlässt wichtiges Lost Ark Personal. Was passiert jetzt? [Bericht]

Angesichts der prominenten Abgänge bei Amazon Game Studios fragen sich die Spieler, ob den westlichen Servern von Arkesia langsam die Zeit davonläuft

Niemand wacht gerne mit schlechten Nachrichten über sein Lieblings-MMO auf – vor allem, wenn der Publisher dafür bekannt ist, gerne mal den Stecker zu ziehen.

Amazon Game Studios hat gerade die nächste Entlassungswelle durchgewunken. Dieses Mal trifft es einige der bekanntesten Gesichter hinter Lost Ark im Westen.


Key Takeaways: Die Kurzzusammenfassung

     
  • Amazon Game Studios hat wichtiges Lost Ark-Personal entlassen, darunter Producer Henry Stelter und Community Manager Roxanne Sabo.
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  • Das MMO ist von einem Rekordwert von 1,3 Millionen gleichzeitigen Spielern auf etwa 15.000 aktive Spieler im Jahr 2026 abgerutscht.
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  • Die Fans hoffen, dass Entwickler Smilegate nach der Abschaltung von New World die westlichen Publishing-Rechte übernimmt.

Steht das Ende der westlichen Server bevor?

Der Verlust von Community-Säulen schmerzt. Roxanne Sabo – der Spielerbasis besser bekannt als Roxx – und Producer Henry Stelter wurden kürzlich entlassen, nachdem sie die westliche Community jahrelang zusammengehalten hatten.

Stelter verbrachte neun Jahre bei Amazon und brachte vier Spiele auf den Markt. Wenn so ein Veteran das Ruder abgibt, bringt das eine treue Spielerbasis natürlich ins Schwitzen.

Historisch gesehen ist Amazons Erfolgsbilanz bei der Erhaltung von Live-Service-Games nicht gerade berauschend. Wir haben alle gesehen, was mit New World passiert ist, das im Januar 2027 endgültig vom Netz geht.

Es ist völlig logisch, warum im Subreddit des Spiels Panik ausbricht. Lost Ark explodierte zum Release mit 1,3 Millionen gleichzeitigen Spielern, pendelt sich aber derzeit bei rund 15.000 täglichen Spielern ein.

Während diese Zahlen für ein etabliertes MMO völlig in Ordnung sind, rechtfertigen sie für einen Mega-Konzern, der seinen Fokus verlagert, möglicherweise nicht mehr die Betriebskosten.


Wird Smilegate das Ruder übernehmen?

Laut jüngsten offiziellen Stellungnahmen auf der Website des Spiels behauptet Amazon, dass sie das Schiff nicht verlassen.

Sie haben gerade erst am 11. März das Update „Ends of the Abyss“ aufgespielt, das frische Quality-of-Life-Anpassungen, Raid-Verbesserungen und neue Story-Inhalte brachte.


Aber Worte sind in der Gaming-Branche billig. Die eigentliche Frage ist, was passiert, wenn der ursprüngliche Fünf-Jahres-Publishing-Vertrag möglicherweise ausläuft.

Smilegate besitzt die IP und unterstützt das Spiel in Südkorea weiterhin massiv. Sollte Amazon entscheiden, dass die Margen zu gering sind, könnten die ursprünglichen Entwickler entweder selbst publishen oder sich einen neuen westlichen Partner suchen.

Vorerst sind eure Charaktere und euer gehortetes Gold sicher. Grindet weiter eure täglichen Raids – aber behaltet vielleicht die Server-Ankündigungen mit einem Auge im Blick.


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